Sonne am 22.4.2012

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bs_astro

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Erst mein zweites Sonnenbild (das erste werd ich hier nicht hochladen ;-))

Fotografiert im Weißlicht mit Baader "AstroSolar"-Sonnenfilterfolie ND 5.0, 17:48 MEZ, 8"-Newton bei 1000mm, Olympus E-PL3, ISO 200, 11×1/3200s

Stacking in Giotto, Nachbearbeitung und Colorierung in Photoshop.

Gegenüber meinem ersten Versuch schon eine dramatische Steigerung, aber es gibt sicher noch Verbesserungspotenzial. Über Hinweise und Tipps würd ich mich sehr freuen!
 

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Ich bin mit der Detailauflösung der Flecken auch selbst recht zufrieden, zumal wie gesagt erst das zweite Bild. Das Seeing war aber zu der Zeit nicht wirklich super. Die Ausbeute an einigermaßen scharfen Einzelbildern lag bei knapp 5%. Und selbst darunter waren im direkten Vergleich noch Verzerrungen in der Form einiger Sonnenflecken sichtbar, die zwar scharf abgebildet wurden, aber eben eine sichtbar verzerrte Geometrie zeigten. Das hat im Stacking bei den Umbren der Fleckengruppen links oben und rechts unten (sorry für die unastronomische Positionsangabe) dann natürlich zu Weichzeichnungen geführt.

Was mich prinzipiell mal interessieren würde ist, wo die Grenze liegt, welche Detailauflösung also unter (realistischem) "perfektem" Seeing möglich ist. Könnten z.B. Strukturen in einer Penumbra in einer Totalansicht bei 1000mm-Brennweite überhaupt vernünftig aufgelöst werden? Und wie genau lösen andere das Problem der Scharfstellung? Ich selbst hab bisher dafür die 10-fach vergrößerte Livevorschau meiner Spiegellosen genutzt, aber aufgrund der wenigen scharfen Momente im Seeing konnte ich mir nie sicher sein, ob ich den Schärfepunkt jetzt getroffen habe oder wieder leicht daneben lag - vom Zitterproblem mal abgesehen... wie lösen andere das?
 

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