Sonne im Morgennebel

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Ilka

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Kurz nach acht warf ich einen Blick aus dem Fenster Richtung Sonne und war überwältigt von dieser schönen so plastisch wirkenden hellgrauen “Kugel“ im Nebel. Mit dem Fernglas (natürlich mit Vorsicht!) habe ich vier große Flecken - schön gleichmässig verteilt - beobachten können. Dunklere Nebelschwaden hinterliessen zwischendurch Querstreifen auf der Sonne, so dass der Eindruck entstand, Jupiter mit den Schatten seiner vier größten Monde stünde am Taghimmel. Die würden allerdings nicht so verteilt vor ihrem Planeten herziehen. War aber eine nette Vorstellung …

Fazit: Auch der graue November hat seine Sonnenseiten.

Viele Grüße, Ilka
 
Hallo Ilka,

an sich ein sehr stimmungsvoller Bericht. Und Sonne ist immer schön, ABER:

WARNUNG:
NIE, NIE, NIE ohne Sonnenfilter mit einem Fernglas oder Teleskop in die Sonne schauen!!! :erschreck:

Grüße,

Achim
 
Hallo Achim,

danke für Dein Feedback! Du hast natürlich recht: nie ohne Filter in die Sonne schauen!! Was ich persönlich auch so an Sonnenbeobachter weitergebe ...

Die relativ dichte Nebelwand empfand ich als einen natürlichen Filter und habe mich dazu verleiten lassen, ohne Filter zu gucken. Allerdings hatte ich vorher eine Finsternisbrille auf, die jedoch bei dem Nebel kein Licht durchliess. So habe ich darauf geachtet, dass sich keine Lücken auftun.

Aber natürlich nicht zur Nachahmung empfohlen.

Danke für den Hinweis!

Viele Grüße, Ilka
 
Hi Ilka,

schön, dass Du uns an diesem stimmungsvollen Erlebnis teilnehmen lässt. In der Tat kann man diesen schrecklichen Nebelsuppen hin und wann was abgewinnen, wie vorgestern Nacht den Mond in einem überwältigenden Halo. Bezüglich Sonnenfilter, ich kramte gestern so in meinen Kindersachen rum und fand doch tatsächlich noch das olle Sonnenfilter aus den 70igern von meinem Neckermann-Zweizöller, welches man vors Okular schraubt. Leute, was hab ich damit in die Sonne geguckt....und Glück gehabt, denn von der Gefahr die diese Dinger verbergen wußte ich ja noch nichts, es war wohl schon grob fahrlässig, sowas unters Volk zu verbreiten. Schmunzeln muss ich trotzdem, schöne Erinnerungen sind damit verbunden.

Gruss von Anette
 
Hallo Anette,

vielen Dank für Deine Antwort!

In den 70igern habe ich noch mit einem Tchibo- Gerät herumexperimentiert. Meine Güte, war das wackelig, aber trotzdem schön. Irgendwann wollte ich es meinem Enkel vermachen. Doch sein gerade erwachtes Interesse für die Astronomie wäre bei den Wackelbildern wohl schnell vorbei gewesen. Also musste was vernünftiges her …

Im Moment ist Frust angesagt, hab ich ihm doch einen Kometen versprochen! Ich habe Lovejoy und ISON schon gesehen. Ihm bleiben im Moment „nur“ die wunderbaren Fotos hier im Forum und die Hoffnung, das Ison, O-Ton: "von der Sonne wieder losgelassen wird!"

Liebe Grüße nach Wien

von Ilka, die jetzt durch die Heirat einer Tochter verwandtschaftliche Kontakte nach Wien hat. Eine gemeinsame Beobachtungsnacht ist daher nicht mehr ausgeschlossen! ;-)
 
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