Bernd_E_Hoffmann
Aktives Mitglied
Hallo,
hier ein kurzer Bericht von meinem recht erfolgreichen Freitag.
Nach einer günstigen Wetterprognose für die Sonnenfinsternis habe ich mir am Donnerstag das ok geben lassen in der Arbeit für die Finsternis eine Beobachtungsparty mit zwei Teleskopen auf der Dachterrasse durchzuführen. Dort habe ich dann mein Lunt60 und ein kleinen Newton mit Baaderfolie ab neun auf der Dachterrasse aufgebaut. Pünktlich um 9H30 waren dann auch 2 Kollegen da zum Beginn der Bedeckung. Für die nächste Stunde war es dann ein kommen und gehen und es waren nie mehr als 5 Leute gleichzeitg da. Dann aber vor der maximalen Bedeckung um 10H39 war die Terrasse plötzlich richtig voll. Ca 50-60 Kolleginen und Kollegen waren gleichzeitig anwesend und vor den Teleskopen bildeten sich Schlangen. Vor allem das H-alpha Teleskop hat für einige Aahs gesorgt. Es waren damit einige ziemlich große Protuberanzen zu sehen. Und ich hatte den Eindruck noch keiner der Kolleginnen und Kollegen hatte soetwas schon selbst gesehen. Ich hatte leider recht wenig Gelegenheit das zu geniessen. Dafür hatte ich einige nette Gespräche und viele Fragen zu beantworten. 10 Minuten nach dem Maxima war ich allerdings schon fast wieder alleine. Und nach 20 Minuten waren dann alle wieder gegangen obwohl die Bedeckung immer noch sehr groß war. Bei der nächsten Sofi werden wir uns solch einen Bedeckungsgrad wünschen. Aber so hatte ich die Teleskope für mich und konnte bis zum Ende um 11H50 beobachten wie ich wollte. Es kamen nur noch wenigen Nachzüglern, die auch noch einen Blick erhaschen wollten.
Es war eine schöne Veranstaltung für die ich viel positives Feedback erhalten habe.
Und weil ich schon mal die Teleskope mit dabei hatte habe ich Abends einem interessierten Kollegen angeboten ihm ein paar Dinge am Himmel zu zeigen. Also haben wir auf der Wiese hinter unserem Büro den Newton auf die Montierung gepackt und mal schnell auf Venus geschwenkt. In der bereits tiefen Stellung war mit der hohen Luftfeuchtigkeit kaum was zu erkennen. Danach habe ich auf Jupiter ausgerichtet und wir kamen gerade richtig, um zu sehen, wie Ganymed hinter Jupiter verschwand. Und auch wenn das Seeing und der Standort schlecht waren haben wir zumindest die beiden Hauptbänder auf Jupiter erkennen können. Danach noch ein Blick auf jeweils Orionnebel und Plejaden was schöne Eindücke lieferte. Zum Abschluss aber die Enttäuschung. Die Andromedagalaxie, obwohl fast noch 20 Grad hoch war schon vom Dunst und Licht geschluckt worden. War eben einfach kein guter Abend für soetwas. Meinem Kollegen hat es dennoch zimelich gut gefallen und ich habe ihm in Aussicht gestellt Ihm auch noch mal im Sommer etwas zu zeigen. (Auch wenn wir dann bis sehr spät arbeiten müssen bis es dunkel wird.)
Als Fazit dieses Tages halte ich für mich fest dass es jede Menge interessierte Kolleginnen und Kollegen gibt, denen dieses Ereignis sicher in Erinnerung bleiben wird.
Meinen Kollege aus der Nachtbeobachtung könnte ich mich dem Astrovirus infiziert haben aber was werde ich ja noch sehen.
Und schließlich ist es mir das erste Mal mit dem Telekop gelungen den Mond zum genauen Neumondzeitpunkt zu beobachten. Wenngleich nur als Schatten. :smiley61:
Gruss und cs,
Bernd
hier ein kurzer Bericht von meinem recht erfolgreichen Freitag.
Nach einer günstigen Wetterprognose für die Sonnenfinsternis habe ich mir am Donnerstag das ok geben lassen in der Arbeit für die Finsternis eine Beobachtungsparty mit zwei Teleskopen auf der Dachterrasse durchzuführen. Dort habe ich dann mein Lunt60 und ein kleinen Newton mit Baaderfolie ab neun auf der Dachterrasse aufgebaut. Pünktlich um 9H30 waren dann auch 2 Kollegen da zum Beginn der Bedeckung. Für die nächste Stunde war es dann ein kommen und gehen und es waren nie mehr als 5 Leute gleichzeitg da. Dann aber vor der maximalen Bedeckung um 10H39 war die Terrasse plötzlich richtig voll. Ca 50-60 Kolleginen und Kollegen waren gleichzeitig anwesend und vor den Teleskopen bildeten sich Schlangen. Vor allem das H-alpha Teleskop hat für einige Aahs gesorgt. Es waren damit einige ziemlich große Protuberanzen zu sehen. Und ich hatte den Eindruck noch keiner der Kolleginnen und Kollegen hatte soetwas schon selbst gesehen. Ich hatte leider recht wenig Gelegenheit das zu geniessen. Dafür hatte ich einige nette Gespräche und viele Fragen zu beantworten. 10 Minuten nach dem Maxima war ich allerdings schon fast wieder alleine. Und nach 20 Minuten waren dann alle wieder gegangen obwohl die Bedeckung immer noch sehr groß war. Bei der nächsten Sofi werden wir uns solch einen Bedeckungsgrad wünschen. Aber so hatte ich die Teleskope für mich und konnte bis zum Ende um 11H50 beobachten wie ich wollte. Es kamen nur noch wenigen Nachzüglern, die auch noch einen Blick erhaschen wollten.
Es war eine schöne Veranstaltung für die ich viel positives Feedback erhalten habe.
Und weil ich schon mal die Teleskope mit dabei hatte habe ich Abends einem interessierten Kollegen angeboten ihm ein paar Dinge am Himmel zu zeigen. Also haben wir auf der Wiese hinter unserem Büro den Newton auf die Montierung gepackt und mal schnell auf Venus geschwenkt. In der bereits tiefen Stellung war mit der hohen Luftfeuchtigkeit kaum was zu erkennen. Danach habe ich auf Jupiter ausgerichtet und wir kamen gerade richtig, um zu sehen, wie Ganymed hinter Jupiter verschwand. Und auch wenn das Seeing und der Standort schlecht waren haben wir zumindest die beiden Hauptbänder auf Jupiter erkennen können. Danach noch ein Blick auf jeweils Orionnebel und Plejaden was schöne Eindücke lieferte. Zum Abschluss aber die Enttäuschung. Die Andromedagalaxie, obwohl fast noch 20 Grad hoch war schon vom Dunst und Licht geschluckt worden. War eben einfach kein guter Abend für soetwas. Meinem Kollegen hat es dennoch zimelich gut gefallen und ich habe ihm in Aussicht gestellt Ihm auch noch mal im Sommer etwas zu zeigen. (Auch wenn wir dann bis sehr spät arbeiten müssen bis es dunkel wird.)
Als Fazit dieses Tages halte ich für mich fest dass es jede Menge interessierte Kolleginnen und Kollegen gibt, denen dieses Ereignis sicher in Erinnerung bleiben wird.
Meinen Kollege aus der Nachtbeobachtung könnte ich mich dem Astrovirus infiziert haben aber was werde ich ja noch sehen.
Und schließlich ist es mir das erste Mal mit dem Telekop gelungen den Mond zum genauen Neumondzeitpunkt zu beobachten. Wenngleich nur als Schatten. :smiley61:
Gruss und cs,
Bernd