Sonnenfinsternis 4.1.11

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GerhardBrose

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Hallo miteinander,

ich habe eigentlich nicht erwartet, heute etwas von der Sonnenfinsternis zu sehen und hab' mich auch nicht drauf eingestellt. Wie ich dann aber heute morgen Sterne am Himmel sah, war doch klar, daß ich versuchen mußte, das Beste draus zu machen. Und das ist dann daraus geworden:
Link zur Grafik: http://dl.dropbox.com/u/5482311/Sofi%2004012011.jpg
Standort war der Stuttgarter Westen, Sonnenaufgang am Südrand von Stuttgart. Kamera Canon EOS 400D mit Sigma 70-300mm bei etwa 200mm. Einstellungen alle manuell, Zeit 1/4000, Blende 25. Ca 8:36.
 
Hallo an alle SoFiFans!

Hier im Südwesten Europas ist sie schon in vollem Gange,
die Sonnenfinsternis. Sonnenaufgang war für 08:23 geplant,
mit schon 42% Verfinsterung (Grösse), der Wetterbericht
schien hoffnungsvoll, bis auf den allerletzten gestern Nacht,
der "rechtzeitig" eine Bank "100% Mittlere Wolken"
versprach. Er stimmte nicht ganz, es waren nur 50%, allerdings
einige fette Exemplare davon im Südosten.

Trotzdem natürlich alles aufgebaut, der Himmel wurde
auch heller, und schliesslich tatsächlich die dramatische
Sicht zwischen den Wolken auf den "angebissenen Keks". :super:

Konnte einige Fotos machen (kommen nachher), nach einer
kurzen Wolkenunterbrechung auch in etwa das Maximum
mitbekommen (hier nur 52% um 9:47), aber jetzt ist eine
längere Wolkenpause, deshalb kann ich das hier so gemütlich
schreiben.

Ups, es wird wieder heller draussen! :)
Fortsetzung folgt...

SONNIGE Grüsse vom MittelMeerDobservatorio
Thorsten
 
Hallo zusammen,

pünktlich um 9:15 Uhr riss hier in Köln der Himmel für ca. 10 Minuten kurz soweit auf, dass man die Sonne sehen konnte. Es war ziemlich beeindruckend die Sonne nur als schmale Sichel zu sehen, wenn auch nur mit bloßem Auge (durch Brille mit Sonnenschutzfolie natürlich). Ich bin gespannt auf die Fotos, die sicherlich gemacht worden sind.

Viele Grüße
Klaren Himmel
Manfred
 
So, hier ist die SoFi jetzt vorbei, die meiste Zeit
war nicht all zu viel zu sehen wegen der Wolken,
trotzdem wars natürlich wie immer sehr eindrucksvoll.
Ulkig, dass so ein "Kreis im Kreis" so attraktiv sein kann. ;)

Hier zwei Fotos. Im ersten sieht man ein bisschen
die (Wolken-)Situation, unten Wolken, oben Wolken,
und die Palmen warten darauf, dekorativ vor der
verfinsterten Sonne stehen zu dürfen:

Link zur Grafik: http://ade.tdenk.de/2011/SoFi20110104-1.jpg

Und dann lugte sie doch tatsächlich hervor aus
der unteren Wolkenschicht!

Link zur Grafik: http://ade.tdenk.de/2011/SoFi20110104-2.jpg

Aufnahme mit meinem 70mm-f/5 Astigmat
mit TS-42mm Fotookular und Casio EX-P505 Digiknipse.
Belichtungszeit 1/80 sec.
Das ganze ging ziemlich hektisch, noch ohne(!) Sonnenfilter,
deshalb blieb auch keine Zeit für gezielte Belichtungseinstellungen.
Sofort nach dem Foto kam der Filter aufs Objektiv
und danach kam auch schon die obere Wolke.
Aber die Stimmung kommt trotzdem ganz gut rüber denke ich.

Bin gespannt auf weitere Berichte!

Sonnige Grüsse vom MittelMeerDobservatorio
Thorsten
 
Brrr, nach 3 Stunden auf verschneitem Feld bin ich grad zurück im Warmen. Die Wetteraussichten heute Morgen versprachen nichts Gutes, doch es wurde zusehends besser und eine halbe Stunde nach Sonnenaufgang hatte sich die bereits verdunkelte Sonne über die Wolken geschoben. Ab dann konnte ich fast durchgängig die Sonnenfinsternis beobachten - fast immer ohne Brille. Denn die dünnen Wolken hingen so, dass die Sichel mit bloßem Auge zu sehen war, was im Gesamtbild des Himmels noch besser wirkt als durch das beengte Feld der Sofi-Brille. Und auch die Fotos wirken natürlicher so. Insgesamt ein tolles Erlebnis, wunderschöner Anblick der tief verfinsterten Sonne (76% im Max.) bei -2°C und 15cm Schneedecke...
Beobachtungsort lag auf einem Hügel östlich von Riesa in Sachsen.

Fotos und Video folgen im Laufe des Tages. Erstmal aufwärmen!
 
Uiii, das war kalt! Der Wetterbericht sagt für heute eigentlich nichts gutes voraus, dennoch war ich voll optimistisch . Als ich um 7.30 Uhr aufstand, war alles bewölkt, kein Stück blauer Himmel.
Aber dann setzte ich mich sofort vor den PC und guckte mir die Webcam für Oberstdorf an. Was für ein Glück , dort waren ein paar Auflockerungen.
Sofort Mama gerufen 114/900 auf EQ-1 + Sonnenfilter ins Auto gepackt und ab nach Oberstdorf.
Wir parkten unser Auto+Instrument bei McDonalds, da dort die beste Sicht war. Also Instrument raus und auf die Sonne zielen, übrigens sah ich mit bloßem Auge die Sichel schon.

Und dann Blick ins Teleskop bei 36x Vergrößerung. Einfach wunderbar, das beste war/ist: Als die Sonne um 09.16 Uhr aufging war das Maximum gerade erreicht, die Bedeckung schätze ich auf 69%.

Um ca. 10.ooUhr ging ich in McDonalds rein ein Rührei essen.
Lecker wars.
Danach gings wieder raus und ich beobachtete die Sonne eine weitere halbe Stunde, ehe der Mond um ca. 10.40 Uhr die Sonnenscheibe wieder verließ.

Sehr schön fand ich, dass zwischendurch mal ein Vogel durch das Bild geflogen ist, einmal sah ich sogar den Rumpf einer Gondel vor der Sonnenscheibe.

Durch die Berge konnte ich leider nich die Anfangsphase beobachten, hier geht die Sonne immer so um 9.15 auf.


Das war mein SonnenBB
 
Hallo Sofie-Freunde,
ich war auch dabei, bei strammen minus 8 stand ich von 08:30h bis 10:55h am Dobs im Garten und das alles schön bei klarem Himmel durch den Sonnenfilteraufsatz am 26mm Weitwinkel beobachtet, so gegen 10:30h konnte man dann auch schön auf 5h der Sonnenscheibe am linken unteren Rand des Mondes einen Riesensonnenfleck mit Penumbra erkennen, dachte schon es sei ein Planet, sah fast aus wie 2004 beim Venusdurchgang, wehm ist denn dieser irre grosse Fleck noch aufgefallen? Auch mittig hatte die Sonnen eine schwächere Felckengruppe.
Konnte einen Schnappschuss um 10:15h mit dem Händy durchs Oku machen, meine Digis sind alle wegen der Kids verschlampt, schade, schade.....
Gruss von Anette
 
Hallo Anette!
Ich kann deine Beobachtung mit den Sonnenflecken bestätigen.
 
Hallo Anette,

ich kann die Sichtung des Sonnenflecks auch bestätigen.
Hier ein Bild davon:

 

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Hier bei Giessen war es durchgehend bewölkt, nur um 10.20 Uhr konnte man durch leichte Wolken, die wie ein Sonnenfilter wirkten, etwas sehen: Mond war gerade dabei abzuhauen

Sah ungefähr so aus, wie bei mienem Vorgänger
 
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Hallo zusammen

Das Morgendliche aufstehen hat sich echt gelohnt, Frühstücken mit Familie und anschließend
alles in Pkw also Teleskop mein Altes Tasco, Canon Tasche, Stativ und in die Kalte Pampa mit Sohn
in Metzingen am Hofbühl Weinberg, bei minus 13°-, aufgebaut war alles in 10min.
Es Dauerte echt lange bis die Sonne über die Albhöhe kam, dann kam die helligkeit immer näher an
den Baumkronen kam die Bedeckte Sonne, sehr Schön im Tasco Teleskop mit 40mm Okular zu sehen,
das Fotografieren begann, in der Zwischenzeit musste Ich meinen Sohn nach Hause bringen der Kältewegen,
das ende konnte Ich nicht erleben.

Mit Freundlichen
Gruß Manfred
 

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Hallo zusammen!

Also neben der 15min Auflockerung (genau während des Maximums) bot sich bei mir noch ein weiterer schöner Effekt. Die "über der Sonne" gelegenen Wolken reflektierten die Sonnensichel, sodass man für einige Minuten zwei, teilweise sogar drei Sicheln sehen konnte!
 
Hallo zusammen,

für diese Sofi hatten wir unser altes Equipment zusammengestellt und beschlossen morgens bei eisiger Kälte auf eine Anhöhe zu fahren. Neben drei Spiegelreflexkameras analoger Bauart hatten wir ein stabiles, aber älteres Dörr Danubia (Newton-Katadiopter von 1985) dabei. Dieses hatte eine Baader Sonnenfolie und den Adapter zur Minolta-Kamera.

Die Sonne ging schon mit einer geringen Bedeckung auf und befand sich hinter Wolkenschichten, welche aber genügend Lücken besaßen. Bei dieser Beleuchtung konnte das Danubia ohne Filter und voll aufgeblendet belassen werden. Gleichzeitig wurde die Nikon aufgebaut, doch diese versagte ihren ein paar Tage zuvor geprüften Dienst. Das 210mm Tele konnte also nicht eingesetzt werden, dafür wurde eine Canon aus der Tasche gezogen, welche aber nur bis 80mm (Kleinbildformat) ging. Die Sony DigiCam wollte von einer korrekten Belichtung der Sonne selbst bei 10x Zoom nichts wissen und übernahme ‚Pressearbeit’. Mit diesen Bildern im tiefen Schnee belästigen wir hier aber niemandem, das ging anderen sicherlich genauso.

Durch das Teleskop war die Sichel der Sonne aber hervorragend zu sehen. Als die Sonne nun an Höhe gewann (sprich: weiter aufstieg), kam die Baader Folie zum Einsatz, aber die dunkelte zu sehr ab. Die in den letzten 25 Jahren kaum/nicht benötigte 50mm Öffnung im Objektivdeckel brachte dann den gewünschten Effekt, wenn auch nur für 10 Minuten. Da aber nicht abzusehen war, ob die Wolken oder die Sonne Oberhand gewinnen würde, waren uns diese brauchbaren Minuten wichtig.
Zunehmend machte sich übrigens die Kälte bemerkbar, trotz warmer Ausrüstung. Wir wechselten uns daher an der Kamera ab – diese brauchte zwischendurch mal einen neuen Film – und schossen unsere Belichtungsreihen.

Als die Sonne sich gegen die Wolken durchsetzen konnte, was der Moment für die Baader Sonnenfolie gekommen. Als diese aufgesetzt war, wollte die Minolta in der Eiseskälte nicht mehr arbeiten und streikte.

Wir blickten also selbst durch den Danubia-Katadiopter mit einem 40mm Hyugens-Okular (1 Zoll). Die Sonne mit dem davor platzierten Mond war ein herrlicher Anblick. Das Wabbern der Grenzfläche Sonne/Mond war gut zu sehen. Leider ohne dieses irgend fotografisch festhalten zu können, denn jetzt war die Sonne zunehmend besser zu sehen.

Aus der Not heraus wurde die DigiCam manuell hinter das alte Okular gehalten, ein wenig gezoomt und das folgende Foto geknippst.

Link zur Grafik: http://www.bilder-hochladen.net/files/big/e0d6-6.jpg

Es gibt brauchbar wieder, was optisch zu sehen war und reichte uns vollkommen. Wir haben mit dem vorhanden Equipment schöne Ergebnisse erreicht, die Filme werden wir allerdings noch zum Fotografen bringen und dort entwicklen lassen.

Dass wir beim Wegfahren noch ein wenig schieben mussten (Schnee ...) sorgte für ein wenig Aufwärmen, was dann später durch einen heißen Kaffee vollendet wurde.

Schön war's.

CS,
Stefan
 
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