norbert
Aktives Mitglied
Das war es ja auch der Sache nach ... oder? Jedenfalls hatte ich mich bereiterklärt, mit meinem 8" GSO Dob und Sonnenfilter (Baader Folie) und parallel dazu mit einem 8x42 Fernglas das Ereignis öffentlich (und öffentlichkeitswirksamer als die Kollegen, die ab 7 im astronomischen Turm saßen) für die Studierenden zugänglich zu machen. Ein Stückchen weiter, am Physikinstitut, hatte sich ausserdem noch Jörg Weingrill mit einer Russentonne positioniert.
Das Interesse war nicht überwältigend, aber durchaus vorhanden; in der Zeit von 9 Uhr bis zum Austritt um 12.32 Uhr waren so etwa 30 Leute an meinem Gerät, vom Obdachlosen bis zum Grazer Sonnenphysiker. Die meisten staunten mehr über den mittigen Sonnenfleck als über den Merkur (wie der Größenvergleich zeigt, ja größer als unsere Erde!) und begannen teilweise, überhaupt über die Astronomie Fragen zu stellen (was kann man mit sowas überhaupt sehen?).
Das Seeing war leider dürftig, so bleib ich meistens beim 25mm TAL-König-Okular; das Ende sinnvoller Vergrößerung lag etwa bei 120 fach (in meinem TS-Zoom).
Entgegen der Einschätzung von Astronomie.de war Merkur auch im 8x42 Fernglas zu erkennen! Allerdings auf ein "Stativ" montiert (mit einer Sonnenschirmstange als Herzstück ...). Natürlich der mittige Sonnenfleck und auch die - hier rechts zu findende - Sonnenfleckengruppe, diese allerdings nur gerade erkennbar.
Ich muss zugeben, die meiste Zeit beobachtete ich diese famose zwei Flecken- und Flaregruppen am (im Newton jetzt "linken") Rand der Sonne. Gerade die Gruppe, die näher zur Sonnenmitte liegt, zeigt ein phantastisches Netz an hellen Flares, das jetzt, wo sie am Rand liegt, besonders gut erkennbar ist.
Eine für mich seltsame Beobachtung habe ich auch noch am mittigen Sonnenfleck entdeckt: rund um die Penumbra hatte ich den Eindruck, als ob dort eine große Zahl an kleinen chwarzen Pünktchen zu sehen seien. Auch ein Gastbeobachter hat mich darauf aufmerksam gemacht, also wohl keine Einbildung von mir (zumindest nicht von mir allein). Hat das noch wer gesehen, und wer weiß, was das ist?
Um 12.29 bewunderten wir das herrliche Bild der halb ausgetretenen Merkurscheibe; das wirkte, als ob eine kosmische Maus ein Stück aus der Sonnenscheibe herausgebissen hätte, ein witziger Anblick!
Danach räumten wir das Feld und flüchteten in den Schatten (die Sache war zugegeben eine ziemliche Hitzeschlacht für mich - die ganze Zeit in der Sonne!
Das Interesse war nicht überwältigend, aber durchaus vorhanden; in der Zeit von 9 Uhr bis zum Austritt um 12.32 Uhr waren so etwa 30 Leute an meinem Gerät, vom Obdachlosen bis zum Grazer Sonnenphysiker. Die meisten staunten mehr über den mittigen Sonnenfleck als über den Merkur (wie der Größenvergleich zeigt, ja größer als unsere Erde!) und begannen teilweise, überhaupt über die Astronomie Fragen zu stellen (was kann man mit sowas überhaupt sehen?).
Das Seeing war leider dürftig, so bleib ich meistens beim 25mm TAL-König-Okular; das Ende sinnvoller Vergrößerung lag etwa bei 120 fach (in meinem TS-Zoom).
Entgegen der Einschätzung von Astronomie.de war Merkur auch im 8x42 Fernglas zu erkennen! Allerdings auf ein "Stativ" montiert (mit einer Sonnenschirmstange als Herzstück ...). Natürlich der mittige Sonnenfleck und auch die - hier rechts zu findende - Sonnenfleckengruppe, diese allerdings nur gerade erkennbar.
Ich muss zugeben, die meiste Zeit beobachtete ich diese famose zwei Flecken- und Flaregruppen am (im Newton jetzt "linken") Rand der Sonne. Gerade die Gruppe, die näher zur Sonnenmitte liegt, zeigt ein phantastisches Netz an hellen Flares, das jetzt, wo sie am Rand liegt, besonders gut erkennbar ist.
Eine für mich seltsame Beobachtung habe ich auch noch am mittigen Sonnenfleck entdeckt: rund um die Penumbra hatte ich den Eindruck, als ob dort eine große Zahl an kleinen chwarzen Pünktchen zu sehen seien. Auch ein Gastbeobachter hat mich darauf aufmerksam gemacht, also wohl keine Einbildung von mir (zumindest nicht von mir allein). Hat das noch wer gesehen, und wer weiß, was das ist?
Um 12.29 bewunderten wir das herrliche Bild der halb ausgetretenen Merkurscheibe; das wirkte, als ob eine kosmische Maus ein Stück aus der Sonnenscheibe herausgebissen hätte, ein witziger Anblick!
Danach räumten wir das Feld und flüchteten in den Schatten (die Sache war zugegeben eine ziemliche Hitzeschlacht für mich - die ganze Zeit in der Sonne!