andre_sch
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Die Sonnenfinsterniss vom 31. Mai in Eschwege
Eine Fahrradtour mit Freunden führte mich am 30. und 31. Mai 2003 nach Eschwege. Die Sonnenfinsterniss wollte ich trotzdem nicht verpassen und nahm im Gepäck auf dem Fahrrad gut verstaut den kleinen Refraktor mit. Die Spiegelreflex-Kamera blieb (leider) zu Hause.
Eschwege liegt östlich von Kassel in Hessen an der Werra und somit natürlich in einem Tal. Da die Sonnenfinsterniss aber bereits zum Sonnenaufgang stattfand, und somit eine freie Sicht zum Horizont erforderlich war, mussten wir früh morgens einen Berg erklimmen.
In der Nacht gab es ein Gewitter und der Himmel war um 04:30 MESZ komplett bedeckt. Trotzdem stiegen wir zum Leuchtberg (319m) auf, erklommen oben angekommen noch den 26m hohen Bismarckturm und sahen bereits das erste "Hörnchen" der Sonnensichel durch die Wipfel des Waldes am Horizont blitzen. Welch ein Glück bei ansonsten komplett bedecktem Himmel!
Als die Sonne vollständig die Baumkronen verlassen hatte, wurde sie nur noch vom Turm eines Gebäudes berührt. Ein herrlicher Anblick, der an Märchenbilder aus "Tausend und einer Nacht" erinnerte, nur dass es hier nicht die übliche Mondsichel war. Der Mond kam uns überraschend klein vor.
Die Beobachtung fand übrigens ohne jegliche Sonnenfilter statt. Die Atmosphäre filterte genügend Licht und so konnten wir diese Finsterniss in ihrem natürlichen Farbenspiel genießen. Da die Kamera wegen Platzmangels Zuhause geblieben war, kann ich meine Eindrücke hier nur als grafische Darstellung wiedergeben. Das Bild ist also kein Foto! Link zur Grafik: http://home.tiscalinet.de/andre-s/img/sofi_20030531g.jpg
Der Turm steht auf dem Gipfel eines kleinen Berges, hinter dem die Sonne aufging. Daher verpassten wir die ersten Minuten nach dem eigentlichen Sonnenaufgang. - Auch der weitere Verlauf mit dem Ende der Finsterniss blieb hinter Wolken verborgen. Nur sehr verschwommen konnten wir die teilbedeckte Sonnenscheibe um 5:50 MESZ noch einmal erahnen.
Viele Grüße
Andreas
Meine Homepage
Homepage der Planetariumsgesellschaft OWL
Eine Fahrradtour mit Freunden führte mich am 30. und 31. Mai 2003 nach Eschwege. Die Sonnenfinsterniss wollte ich trotzdem nicht verpassen und nahm im Gepäck auf dem Fahrrad gut verstaut den kleinen Refraktor mit. Die Spiegelreflex-Kamera blieb (leider) zu Hause.
Eschwege liegt östlich von Kassel in Hessen an der Werra und somit natürlich in einem Tal. Da die Sonnenfinsterniss aber bereits zum Sonnenaufgang stattfand, und somit eine freie Sicht zum Horizont erforderlich war, mussten wir früh morgens einen Berg erklimmen.
In der Nacht gab es ein Gewitter und der Himmel war um 04:30 MESZ komplett bedeckt. Trotzdem stiegen wir zum Leuchtberg (319m) auf, erklommen oben angekommen noch den 26m hohen Bismarckturm und sahen bereits das erste "Hörnchen" der Sonnensichel durch die Wipfel des Waldes am Horizont blitzen. Welch ein Glück bei ansonsten komplett bedecktem Himmel!
Als die Sonne vollständig die Baumkronen verlassen hatte, wurde sie nur noch vom Turm eines Gebäudes berührt. Ein herrlicher Anblick, der an Märchenbilder aus "Tausend und einer Nacht" erinnerte, nur dass es hier nicht die übliche Mondsichel war. Der Mond kam uns überraschend klein vor.
Die Beobachtung fand übrigens ohne jegliche Sonnenfilter statt. Die Atmosphäre filterte genügend Licht und so konnten wir diese Finsterniss in ihrem natürlichen Farbenspiel genießen. Da die Kamera wegen Platzmangels Zuhause geblieben war, kann ich meine Eindrücke hier nur als grafische Darstellung wiedergeben. Das Bild ist also kein Foto! Link zur Grafik: http://home.tiscalinet.de/andre-s/img/sofi_20030531g.jpg
Der Turm steht auf dem Gipfel eines kleinen Berges, hinter dem die Sonne aufging. Daher verpassten wir die ersten Minuten nach dem eigentlichen Sonnenaufgang. - Auch der weitere Verlauf mit dem Ende der Finsterniss blieb hinter Wolken verborgen. Nur sehr verschwommen konnten wir die teilbedeckte Sonnenscheibe um 5:50 MESZ noch einmal erahnen.
Viele Grüße
Andreas
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