KlausZott
Aktives Mitglied
Guten Morgen Astrofreunde,
Wurdet ihr heute morgen auch so reich beschenkt?
In milder Morgenluft auf einer abgemähten Wiese am Stadelberg (1000m) bei Miesbach sitzend, weiter Blick über die dunstigen Höhenzüge des Chiemgaus, schwache orange-gelbe Schleierwolken verzieren den blaugrauen Horizont, die Vögel erwarten zwitschernd das Tagesgestirn.
- Doch der Nacht entsteigt ein seltsames Wesen, ein blutroter, gehörnter Stier, anfangs nur seine beiden Spitzen reckend, wie zwei Fackeln im Morgenschleier, unaufhörlich nach oben drängend und langsam zusammenfließend zu einem mächtigen Gehörn.
Einige Augenblicke lang scheint es unzweifelhaft, er ist es, der Stiergott, der von den Alten so verehrt wurde.
Auch die Vögel verstummen angesichts dieses erhebenden Anblicks.
Schon bald wandelt sich die flüchtige Erscheinung in eine flache, orangerote Opferschale mit gelblichem Rand, von der Erde getragen, hochgehoben, zum Himmel strebend.
- Und wird zu einem leuchtenden Kelch, der sich langsam wieder mit Licht füllt, zum vertrauten Antlitz der Sonne zurückkehrend.
Klaus Zott
Wurdet ihr heute morgen auch so reich beschenkt?
In milder Morgenluft auf einer abgemähten Wiese am Stadelberg (1000m) bei Miesbach sitzend, weiter Blick über die dunstigen Höhenzüge des Chiemgaus, schwache orange-gelbe Schleierwolken verzieren den blaugrauen Horizont, die Vögel erwarten zwitschernd das Tagesgestirn.
- Doch der Nacht entsteigt ein seltsames Wesen, ein blutroter, gehörnter Stier, anfangs nur seine beiden Spitzen reckend, wie zwei Fackeln im Morgenschleier, unaufhörlich nach oben drängend und langsam zusammenfließend zu einem mächtigen Gehörn.
Einige Augenblicke lang scheint es unzweifelhaft, er ist es, der Stiergott, der von den Alten so verehrt wurde.
Auch die Vögel verstummen angesichts dieses erhebenden Anblicks.
Schon bald wandelt sich die flüchtige Erscheinung in eine flache, orangerote Opferschale mit gelblichem Rand, von der Erde getragen, hochgehoben, zum Himmel strebend.
- Und wird zu einem leuchtenden Kelch, der sich langsam wieder mit Licht füllt, zum vertrauten Antlitz der Sonne zurückkehrend.
Klaus Zott