Sonnenwarte geht voran

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Unigraph

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Hallo Sonnenfreunde,

In den letzten Monaten wurde wieder ein Stück geschafft. Mittlerweile steht der Unigraph fest montiert auf einer vorläufigen EQ6 an seinem endgültigen Platz. Ich habe ein paar Bilder von den Arbeiten (Nr. 42 bis 50) in der Rubrik "Aktivitäten" eingestellt. Dort sieht man die Arbeiten am Fundament, an der 2,5m hohen Kalksandsteinsäule und Bilder von der verstärkten Amateurzeißgußsäule.

Vor ab hier zwei Bilder vom Instrument im jetzigen Zustand.

Link zur Grafik: http://www.unigraph.de/images/Bau/Uni1.jpg


Link zur Grafik: http://www.unigraph.de/images/Bau/Uni2.jpg


Die Stahlsäule wird wahrscheinlich noch verkleidet werden und dann natürlich alles weis gestrichen.

Viel Spass beim Anschauen,

H.Paleske
www.unigraph.de
 
Hi,
Gratuliere zur Fertigstellung des Sternwartenprojektes
Haste eigentlich irgendwelche wissenschaftliche erkenntnisse aus deinen jahrzehnte langen Protuberanzenbeobachtungen gewonnen ? <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />
haste dein Fundament(wie tief?auch 1,5 m <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/ooo.gif" alt="" /> ) in Zement oder Beton ausgeführt
na,dann noch gutes Gelingen beim 8 Zoll Unigraphen <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" />
PS:vielleicht kannst du dein OAZ bereich mal fotografisch näher beleuchten, damit das graphische Konstruktionsprinzip
in Bild besser vorstellbar wird <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/smile.gif" alt="" />
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Marc,

Leider (oder auch zum Glück)habe ich noch kein Jahrzehnt mit der Protuberanzenbeobachtung verbracht - eigentlich so richtig erst ab 1998 - hochaufgelöste Sonnenbeobachtung (Flecken; Granulen) allerdings schon mehrere Jahrzehnte.

Die Erkenntnis aus tausenden Beobachtungen von Protuberanzen ist die, dass sich das morphologische Aussehen von Protuberanzen - genauso wie Sonnenflecken- in großräumigen Skalen stetig wiederholt. Mir ist es also schon mehrmals passiert, dass ich eine Protuberanz nach Jahren "wiedererkannt" habe. In kleinräumigen Skalen (wenige Tausend Kilometer) allerdings gibt es immer was neues zu sehen, so dass es nicht langweilig wird.

Den anfänglichen Drang nach genauen Messungen habe ich nicht mehr nachgegeben, weil ich mich einfach auf die Schönheit der Objekte konzentriert habe - übrigens auch weil dies die Profis allgemein besser können.

Ein wichtiges Prinzip bei den Beobachtungen habe ich mir allerdings zu eigen gemacht: bemerke ich, dass es mit den Beobachtungsergebnissen nicht weiter voran geht, dann wird das Beobachtungsverfahren auf Schwachstellen analysiert und verbessert.
Dies ist ein Rat an unsere jungen Beobachter die nicht kritisch genug hinterfragen und unbedingt mit moderner Technik, die auf anderen Gebiet hervorragend klappt, beobachten wollen - vielleicht auch weil es bequemer ist. Ansonsten könnte ich mir die zum Teil nur mäßigen Ergebnisse auf meinem Spezialgebiet nicht erklären, - dies ist ein weltweites Phänomen. Zur Ehrenrettung der enttäuschten Protuberanzenfotografen der Hinweis, dass dies sicher eines der schwierigsten Gebiete der Astrofotografie ist, welches eine Menge Übung erfordert. Es geht hier also nicht wie am Mond, - schnell mal raus,Tou Cam einschalten, aufnehmen, halbe Stunde Computerarbeit mit Bildaddition = Superbild. Zu viele Faktoren beeinflussen hier die Bildqualität.


Demnächst werde ich mal ein Foto vom Uni beschriften damit der Strahlengang klarer wird.

Neue Bilder von Protuben werde ich wie immer auf meiner Homepage ausstellen. Hoffen wir auf interessante Phänomene.

Gruß Harald
www.Unigraph.de

 
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