scientist
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Hallo Astros,
Am Sonntagabend war der Himmel recht klar und mein Husten so weit abgeklungen das ich mich raus in die Kälte wagte. Also packte ich abends mein zeug ins Auto und fuhr um 9 Uhr los in Richtung Schopfloch und stellte meinen Dobson dort mitten in die Pampa. Zu beginn zeigte das SQM 20.9 was nicht ideal war, jedoch war der Himmel leicht dunstig. In guten Nächten geht dort bestimmt 21.2 oder besser.
Los gings mit NGC 6760 einem relativ schwachen Kugelsternhaufen im Adler. Einzelsterne waren nicht erkennbar, jedoch war der Kernbereich heller und zeigte eine leicht asymmetrische Form welche an ein Dreieck erinnerte.
Weiter zu NGC 6749 einem weiteren Kugelhaufen im Adler welcher allerdings noch eine ganze Stufe schwächer ist. Der Haufen war mit indirektem Sehen rund 50% der Zeit zu halten.
Mittlerweile zeigte das SQM Werte um 21.96 an, allerdings waren keine wirklichen Verbesserungen bei der Transparenz erkennbar. Aufgrund der nicht so optimalen Durchsicht entschied ich mich ein paar Sternhaufen in der Cassiopeia anzufahren.
Als erster Stand da NGC 457 auf der Liste welcher mit rund 30-50 Sternen glänzte und durch einige Sternketten seinem Namen, dem ET-Haufen alle Ehre machte, tolles Objekt.
NGC 654 fiel durch einen recht hellen Stern am Rand des Haufens auf. Das Zentrum des Haufens war Neblig und die rund 20 sichtbaren Sterne zeigten eine rautenähnliche Anordnung.
NGC 663 ist ein sehr großer Haufen mit rund 100 Sternen von denen einige recht hell sind, jedoch die meisten eher schwächeren Kalibers sind.
Direkt daneben befindet sich der kleine Haufen NGC 659 der mir etwa 15 Sterne auf nebligem Grund offenbart.
Als letztes Objekt des Abends kommt NGC 637 an die Reihe welcher in der Nähe von Epsilon Cassiopeiae. Die ca. 15 Sterne des Haufens sind angeordnet wie ein leicht geschwungener Mercedes-Stern. Außer den sichtbaren Sternen sind noch ein paar durch indirektes Sehen herauszuholen, allerdings sind es zu wenige um dem Haufen einen nebligen Kernbereich zu verleihen.
Mittlerweile war es kurz vor 12 und das Thermometer zeigt recht kühle 3°C an und ich entschied mich es gut sein zu lassen und packte zusammen. Abschließend sei noch gesagt, dass ich natürlich alle Standards des Spätsommerhimmels besichtigt habe, euch allerdings nicht mit der 1000sten Beschreibung des Cirruskomplexes langweilen möchte.
Der Mittelwert meiner SQM Messwerte beläuft sich auf ca. 20.96 wobei ein Ausreiser mit 21.05 dabei war.
CS
Moritz
P.S.: Beitrag Nr. 600
Am Sonntagabend war der Himmel recht klar und mein Husten so weit abgeklungen das ich mich raus in die Kälte wagte. Also packte ich abends mein zeug ins Auto und fuhr um 9 Uhr los in Richtung Schopfloch und stellte meinen Dobson dort mitten in die Pampa. Zu beginn zeigte das SQM 20.9 was nicht ideal war, jedoch war der Himmel leicht dunstig. In guten Nächten geht dort bestimmt 21.2 oder besser.
Los gings mit NGC 6760 einem relativ schwachen Kugelsternhaufen im Adler. Einzelsterne waren nicht erkennbar, jedoch war der Kernbereich heller und zeigte eine leicht asymmetrische Form welche an ein Dreieck erinnerte.
Weiter zu NGC 6749 einem weiteren Kugelhaufen im Adler welcher allerdings noch eine ganze Stufe schwächer ist. Der Haufen war mit indirektem Sehen rund 50% der Zeit zu halten.
Mittlerweile zeigte das SQM Werte um 21.96 an, allerdings waren keine wirklichen Verbesserungen bei der Transparenz erkennbar. Aufgrund der nicht so optimalen Durchsicht entschied ich mich ein paar Sternhaufen in der Cassiopeia anzufahren.
Als erster Stand da NGC 457 auf der Liste welcher mit rund 30-50 Sternen glänzte und durch einige Sternketten seinem Namen, dem ET-Haufen alle Ehre machte, tolles Objekt.
NGC 654 fiel durch einen recht hellen Stern am Rand des Haufens auf. Das Zentrum des Haufens war Neblig und die rund 20 sichtbaren Sterne zeigten eine rautenähnliche Anordnung.
NGC 663 ist ein sehr großer Haufen mit rund 100 Sternen von denen einige recht hell sind, jedoch die meisten eher schwächeren Kalibers sind.
Direkt daneben befindet sich der kleine Haufen NGC 659 der mir etwa 15 Sterne auf nebligem Grund offenbart.
Als letztes Objekt des Abends kommt NGC 637 an die Reihe welcher in der Nähe von Epsilon Cassiopeiae. Die ca. 15 Sterne des Haufens sind angeordnet wie ein leicht geschwungener Mercedes-Stern. Außer den sichtbaren Sternen sind noch ein paar durch indirektes Sehen herauszuholen, allerdings sind es zu wenige um dem Haufen einen nebligen Kernbereich zu verleihen.
Mittlerweile war es kurz vor 12 und das Thermometer zeigt recht kühle 3°C an und ich entschied mich es gut sein zu lassen und packte zusammen. Abschließend sei noch gesagt, dass ich natürlich alle Standards des Spätsommerhimmels besichtigt habe, euch allerdings nicht mit der 1000sten Beschreibung des Cirruskomplexes langweilen möchte.
Der Mittelwert meiner SQM Messwerte beläuft sich auf ca. 20.96 wobei ein Ausreiser mit 21.05 dabei war.
CS
Moritz
P.S.: Beitrag Nr. 600