Clavius
Aktives Mitglied
Hallo Leute,
bis heute habe ich einen 10" Bullaugenspiegel geschliffen und poliert. Ein erster Test während des Auspolierens ergab eine gute Sphäre. Erste visuelle Tests am Mond in dieser Phase waren für mich als Schleiferneuling recht beeindruckend.
Also weitergemacht! Im weiteren Verfahren ergab sich, daß die Spiegelmitte nur sehr zögerlich klar wurde. Zwischenzeitliches polieren mit MOT und 1/3 Strichen ergaben einen rascheren Fortschritt, dafür zeigte der Test nun eine deutliche Überkorrektur und ein Tal.
Im Hamburger Spiegelschleifkurs wurden Stimmen laut, die auch eine Verspannung im Glas nicht auschlössen.
Nun bin ich eigentlich der Meinung, daß man Fehler, die durch´s Polieren entstanden sind (vorher war der Spiegel ja gut) auch genauso wieder korrigieren kann.
Bei Spannungen sieht´s allerdings anders aus. Gerade habe ich einen Polarisationstest gemacht. Meine Interpretation desselben ist vernichtend, wenn´s tatsächlich so ist.
Versuchsaufbau: TFT(weißes word-Dokument), "Spiegel", Polfilter.
Durch das Drehen des Filters sollte das Glas gleichmäßig an allen Stellen dunkel werden. Mitnichten! Von vier Randzonen gehen weißliche Flächen mehrere Zentimeter zur Mitte hin und in der Mitte selber sind zwei mehr oder weniger parallele, breite Striche zu erkennen.
Sofern also diese weißen Flächen Indikator für Verspannungen sind (ich bin immer von schön bunten Mustern ausgegangen), stellt sich für mich nun die Frage, an welcher Seite (Spiegelrück- oder Vorderseite) diese Verspannungen auftreten und ob sich ein Weitermachen überhaupt noch lohnt.
Also ich gehe mal davon aus, daß die Spannungen im gesamten Glaskörper vorliegen und ich besser einen neuen Rohling schürfe. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/cool.gif" alt="" />
Was meint ihr? Wäre für Antworten dankbar!
Gruß Ralf
bis heute habe ich einen 10" Bullaugenspiegel geschliffen und poliert. Ein erster Test während des Auspolierens ergab eine gute Sphäre. Erste visuelle Tests am Mond in dieser Phase waren für mich als Schleiferneuling recht beeindruckend.
Also weitergemacht! Im weiteren Verfahren ergab sich, daß die Spiegelmitte nur sehr zögerlich klar wurde. Zwischenzeitliches polieren mit MOT und 1/3 Strichen ergaben einen rascheren Fortschritt, dafür zeigte der Test nun eine deutliche Überkorrektur und ein Tal.
Im Hamburger Spiegelschleifkurs wurden Stimmen laut, die auch eine Verspannung im Glas nicht auschlössen.
Nun bin ich eigentlich der Meinung, daß man Fehler, die durch´s Polieren entstanden sind (vorher war der Spiegel ja gut) auch genauso wieder korrigieren kann.
Bei Spannungen sieht´s allerdings anders aus. Gerade habe ich einen Polarisationstest gemacht. Meine Interpretation desselben ist vernichtend, wenn´s tatsächlich so ist.
Versuchsaufbau: TFT(weißes word-Dokument), "Spiegel", Polfilter.
Durch das Drehen des Filters sollte das Glas gleichmäßig an allen Stellen dunkel werden. Mitnichten! Von vier Randzonen gehen weißliche Flächen mehrere Zentimeter zur Mitte hin und in der Mitte selber sind zwei mehr oder weniger parallele, breite Striche zu erkennen.
Sofern also diese weißen Flächen Indikator für Verspannungen sind (ich bin immer von schön bunten Mustern ausgegangen), stellt sich für mich nun die Frage, an welcher Seite (Spiegelrück- oder Vorderseite) diese Verspannungen auftreten und ob sich ein Weitermachen überhaupt noch lohnt.
Also ich gehe mal davon aus, daß die Spannungen im gesamten Glaskörper vorliegen und ich besser einen neuen Rohling schürfe. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/cool.gif" alt="" />
Was meint ihr? Wäre für Antworten dankbar!
Gruß Ralf