Spannungsanzeige für Selbstbauakkubox?

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Sternenfee123

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Hi,

ich möchte mir eine unabhängige Stromversorgung aus Bleigelakkus für mein Geraffel bauen. Dazu möchte ich eine Kapazität von ca. 50 Ah vorsehen und eine Anzeige für die Spannung fest einbauen.

Zum einen, um jederzeit den aktuellen Ladezustand ablesen zu können und zum anderen als ein "Spannungswächter", der akustisch Alarm schlägt, sobald die Akkus bis auf 11,9 V entladen wurden...

Welche Einbaugeräte habt Ihr für diese Zwecke erfolgreich im Einsatz?
 
Hallo Fee,

in meiner neuen Stromversorgung sitzt ein Einbauinstrument für Strom und Spannung, daß zudem noch sehr günstig ist.
Suche mal in der Bucht nach
"LED 0.28" Zoll Digital Amperemeter Voltmeter 30/100V Spannungsanzeige Strommeßer"
Für mich erfüllt es den Zweck voll uns ganz.
Eine akustische Warnung habe ich nicht.
Vor dem Akku sitzt noch einen Kemo Tiefentladeschutz.
Der schaltet im Ernstfall den Akku einfach ab.
Das ist mir aber noch nie passiert.
Eigentlich wollte ich zu meiner Stromversorgung auch mal einen Bericht hier einstellen.
Leider fehlt mir aber im Moment die Zeit.

Gutes Gelingen

Olaf
 
Hallo Fee

das Anzeigen des Stroms "Ampere" macht nicht wirklich Sinn.
(der augenblickliche verbrauch".

Die Spannungsanzeige alleine reicht eigentlich.
(Die Voltzahl sinkt leicht ab im moment des höheren verbrauchs"

z.B. Ebay ""0.36" LED Digital Voltmeter Panel Meter Spannungsanzeige Voltanzeige 3V-17V/-30V ""

wäre einfach praktischer.

Habe selbst eine Duo LED Grün/Rot mit einer einfachen Hysterese Schaltung eingesetzt. Grün voll / gelb / rot leer.

Ergebniss ist ein flackern in den grenzbereichen bei
z.B. Goto der Monti.

Die Anzeige der Voltzahl im Nachführbetrieb sagt mehr aus.

 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hi Olaf,

merci für Deine Antwort.

"LED 0.28" Zoll Digital Amperemeter Voltmeter 30/100V Spannungsanzeige Strommeßer"

das ist für mich der falsche Spannungsbereich. Ich brauch was für 9-15 V. Aber es gibt sicher einen "kleinen Bruder"...

Vor dem Akku sitzt noch einen Kemo Tiefentladeschutz.
Der schaltet im Ernstfall den Akku einfach ab.

also das Anzeigeinstrument ist parallel zum Akku geschaltet, vom Akku gehts auf das Kemo Teil, dahinter ist dann alles andere angeschlossen? Ja, ist ne Überlegung wert. Danke!

Da ich fotografiere, brauch ich viel Strom. Montierung, Laptop, Stromversorgung für die DSLR + die Taukappenheizung und die Guidingcam. Im Winter bei tiefen Temperaturen möchte ich den Akku nicht schrotten durch Tiefentladung, daher die große Kapazität...

 
Hi Larry,

auch Dir ein Dankeschön für die Antwort.

das Anzeigen des Stroms "Ampere" macht nicht wirklich Sinn.

danke für den Hinweiß, das hatte ich auch nicht vor. Ich möchte die Spannung im Blick behalten. Wie schnell die runter geht. Laut Ladekennlinie darf ich die Spannung von 11,9 V nicht unterschreiten, sonst kann ich nur wenige Ladezyklen mit voller Kapazität ausnutzen.

""0.36" LED Digital Voltmeter Panel Meter Spannungsanzeige Voltanzeige 3V-17V/-30V ""

Die Anzeige der Voltzahl im Nachführbetrieb sagt mehr aus.

Ich such dann mal...
 
Hall Fee,

ich habe bei mir die 30V Variante eingebaut.
Die passt für mich, klar bewege ich mich auch um 12V rum.
Die Stromanzeige finde ich persönlich auch ganz informativ.
Wenn ich dort sehe, dass 6A verbrauche, kann ich mir, sogar im Kopf, ausrechnen, das ich mit meinem 24Ah Akku nicht durch die Nacht komme. Da ich mit wechselndem Setup, mit und ohne gekühlter Kamera, Taukappenheizung unterwegs bin, werfe ich nach der Inbetriebnahme da gerne mal einen Blick drauf.

Olaf
 
Hallo Fee.

Zitat von Sternenfee123:
Laut Ladekennlinie darf ich die Spannung von 11,9 V nicht unterschreiten, sonst kann ich nur wenige Ladezyklen mit voller Kapazität ausnutzen.
Die Ladekennlinie ist hier wenig hilfreich, eher die Entladekennlinien. Wirklich wichtig sind zwei Tabellen (für wartungsfrei Yuasa-Akkus Baureihe NP):

1. Entladeschlußspannung bei unterschiedlichen Entladeströmen

<= 0,1 C
1,75 V/Zelle

0,17 C
1,70 V/Zelle

0,26 C
1,67 V/Zelle

0,6 C
1,60 V/Zelle

0,6 bis 3 C
1,5 V/Zelle

Ein 12-V-Bleiakku hat 6 Zellen, somit wäre bei kleinen Strömen eine Entladeschlußspannung von 10,5 V richtig. Um auf Nummer sicher zu gehen, nimmt man üblicherweise 10,8 V an. "C" steht für den einstündigen Entladestrom, also Kapazität/1h.

2. Zyklenzahl in Abhängigkeit der Entladeintensität

100 % Entladeintensität
200 Zyklen

50 % Entladeintensität
500 Zyklen

30 % Entladeintensität
1200 Zyklen

Zu beachten ist, daß ein größerer Akku weniger entladen wird und somit länger durchhält, aber in der Anschaffung teurer ist. Die Kosten steigen somit nicht proportional mit der Häufigkeit der Anschaffung.

Zu beachten ist ferner, daß oft die maximale erforderliche Kapazität nicht ausgenutzt wird, weil Bewölkung aufzieht oder wegen Nähe zur Sommersonnenwende nur kurze Zeit beobachtet werden kann. Daher wird die typische Entladungsintensität meist unter der errechneten liegen und die erreichbare Zyklenzahl somit darüber.

Zu beachten ist ebenfalls, daß auch das Laden in Abhängigkeit vom Entladen erfolgen muß. Wir setzen unsere Bleiakkus nicht im Pufferbetrieb ein, sondern im Zyklenbetrieb. Daher sollte beim Laden die entsprechende Ladeschlußspannung verwendet werden.

Bei digitalen Voltmetern ist es hilfreich, eines zu verwenden, welches mit der Meßspannung betrieben werden darf; das erspart den Einsatz einer Batterie für die Betriebsspannung. Als Spannungsbereich kommen 19,99 V in Frage, üblicherweise erreicht durch Kombination eines entsprechenden dreieinhalbstelligen Instrumentes für 199,9 mV mit einem passenden Spannungsteiler(modul).

Grüße

fquadrat
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hi fquadrat,

ich hab nen wartungsfreien Solarakku (Bleigel) aus dem Wohnmobilbereich, der tagsüber automatisch mit einem Laderegler von Solar-Paneels geladen wird. Und da steht (wie Du richtig eingeworfen hast) in der Entladekennlinie, daß man sie möglichst nicht unter 11,8 irgendwas Volt entladen soll für 1000 Zyklen.

Weil die teuer in der Anschaffung sind, aber bei guter Pflege auch viele Jahre halten, mach ich mir da lieber früher als später Gedanken. ;)

Den Stromverbrauch weiß ich auswendig. Mit Autoguiding, Tauschutzkappenheizung, Laptop und externer Stromversorgung für die EOS sind das 7 A. Beim Planetenfilmen sind es 5 1/2 Ampere... Daher auch die ca. 50 Ah an Akkukapazität...
 
Hallo Fee,

das klingt dann nach einer vernünftigen Auslegung.

Grüße

fquadrat
 
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