stefand
Aktives Mitglied
Hallo,
gestern war es mal wieder soweit - der Himmel rief. Also habe ich ganz entspannt meinen Achromaten 120/1000 auf die EQ5 geschnallt und bin durch den 4.5mag-Himmel geglitten. Einige von euch haben jetzt gewiss Mitleid, bei dem Himmel. Aber etwas DeepSky ging auf jeden Fall. Die M63 in den Jagdhunden hat eigentlich gleich gezeigt, dass Galaxien bei dem Himmel zwar zu sehen sind, aber mehr oder weniger absaufen. Das beste Ergebnis hatte ich noch mit dem 15mm TSSWM (grüne Kante), was bei 1,8mm AP auch Sinn macht.
Aber diese nadelfeinen Sternchen bei geringen Vergrößerungen ... toll. Da gingen auch M3, M53, M13 und M92, wobei letztere bis 167x herhalten mussten. Auf einem Astrostuhl hatte ich es mir bequem gemacht (Refraktor, Juni, Mitternacht ... d.h. Herkules steht schon recht hoch und das Okular ist unten) und eine Jacke über den Kopf gelegt ... ja, dann gehen am M13 schon ziemlich viele Sterne bei 120mm. Da meine alte EQ5 motorisch mit dem Achromaten ruckelt, habe ich auf die gute alte Art manuell nachgeführt ...
Und der Rauchring des M57 war ebenfalls überdeutlich ... es machte einfach Spaß so ungezwungen. Am Ende sollte es noch Saturn werden, welcher auch im Achromaten (120/1000) ein recht gnädiges Objekt ist. Aber am Horizont waberte es doch ziemlich ... Cassini ging aber trotzdem - nicht ganz, aber zur Hälfte auf jeden Fall.
Noch eine persönliche Meinung zu den vielen Diskussionen über Achromaten. Der 120/1000 hat nadelfeine Sternchen, wenn diese nicht zu hell sind. DeepSky-Objekte gehen prima, der Kontrast einer Linse ist einfach nicht zu schlagen.
Jupiter bis max. 130x und Mond auch - danach abblenden. Aber das Gerät ist schwer und lang, das Okular häufig unten und der Sucher (LPS oder 8*50) sind auch unten - warum eigentlich?
CS,
Stefan
gestern war es mal wieder soweit - der Himmel rief. Also habe ich ganz entspannt meinen Achromaten 120/1000 auf die EQ5 geschnallt und bin durch den 4.5mag-Himmel geglitten. Einige von euch haben jetzt gewiss Mitleid, bei dem Himmel. Aber etwas DeepSky ging auf jeden Fall. Die M63 in den Jagdhunden hat eigentlich gleich gezeigt, dass Galaxien bei dem Himmel zwar zu sehen sind, aber mehr oder weniger absaufen. Das beste Ergebnis hatte ich noch mit dem 15mm TSSWM (grüne Kante), was bei 1,8mm AP auch Sinn macht.
Aber diese nadelfeinen Sternchen bei geringen Vergrößerungen ... toll. Da gingen auch M3, M53, M13 und M92, wobei letztere bis 167x herhalten mussten. Auf einem Astrostuhl hatte ich es mir bequem gemacht (Refraktor, Juni, Mitternacht ... d.h. Herkules steht schon recht hoch und das Okular ist unten) und eine Jacke über den Kopf gelegt ... ja, dann gehen am M13 schon ziemlich viele Sterne bei 120mm. Da meine alte EQ5 motorisch mit dem Achromaten ruckelt, habe ich auf die gute alte Art manuell nachgeführt ...
Und der Rauchring des M57 war ebenfalls überdeutlich ... es machte einfach Spaß so ungezwungen. Am Ende sollte es noch Saturn werden, welcher auch im Achromaten (120/1000) ein recht gnädiges Objekt ist. Aber am Horizont waberte es doch ziemlich ... Cassini ging aber trotzdem - nicht ganz, aber zur Hälfte auf jeden Fall.
Noch eine persönliche Meinung zu den vielen Diskussionen über Achromaten. Der 120/1000 hat nadelfeine Sternchen, wenn diese nicht zu hell sind. DeepSky-Objekte gehen prima, der Kontrast einer Linse ist einfach nicht zu schlagen.
Jupiter bis max. 130x und Mond auch - danach abblenden. Aber das Gerät ist schwer und lang, das Okular häufig unten und der Sucher (LPS oder 8*50) sind auch unten - warum eigentlich?
CS,
Stefan