Lots
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Beobachtungsbericht vom 07/08.06.2024 von 23:00 bis 2:30. Ort: Herchenrode im OdW.
Ort: Herchenrode, 269 Meter hoch gelegen.
Wetter: klar, etwas dunstig am Horizont, geringe Luftfeuchtigkeit
Temperatur: ca. 14° C zu Beginn am Ende 10° C
Grenzgröße (fst): nicht ermittelt, Bortle 5
Seeing: gut über 50° Höhe
Geräte: 14" f/4,5 Martini Gitterrohr Dobson
Okulare: 8mm Ethos (200x), 6,5mm Morpheus (246x), 4,5mm Morpheus (356x), 2“ UHC-Filter, Sternkarte: Guide 9.1 auf dem Laptop.
Beobachtete Objekte:
Galaxien: Jede Menge, die werde ich hier nicht auflisten. Für mich aber 23 Erstsichtungen!
High lights waren: NGC4256, NGC4319 inkl. Quasar Mrk 205, NGC4291 und NGC4386
Offene Haufen: M11, M52
Supernova Überrest: Cirrusnebel
Kugelsternhaufen: M13, M92, M10, M12, M53, NGC5053
Planetarische Nebel: M57
Doppelsterne: BU800, BHG46, STI739
Hallo Sternfreunde,
Tatsächlich sollte es von Freitag auf Samstag durchgängig klar bleiben also beschloss ich in den vorderen Odenwald zu fahren. Für mich eine Fahrtzeit von ca. 20 Minuten, noch akzeptabel bei nicht mehr völliger Dunkelheit.
Ankunft ca. 10 vor 11. Aufgebaut sowie justiert war alles in weniger als 10 Minuten. Gegen 23:00 legte ich dann mit meinem Programm los. Ich hatte mir einige schwächere Galaxien um M53 sowie um M92 herausgesucht. Weiterhin wollte ich bei NGC4319 vorbeischauen, da konnte ich das letzte Mal aus Darmstadt heraus den Quasar nicht sichten.
Zu beginn war es noch nicht richtig dunkel, also stelle ich erstmal M53 ein. Von dort besuchte ich die Doppelsterne BU800 und BHG46. Als es dann merklich dunkler wurde und M53 besser rauskam, versuchte ich mich an NGC5053, leider war hier kaum was zu sehen und der Kugelsternhaufen nur zu erahnen.
Nachdem ich ein paar schwächere Galaxien erfolgreich gefunden habe, sprang ich zu NGC4319 und siehe da der Quasar Mrk 205 war sogar direkt als Punktquelle unterhalb recht nahe der Galaxie zu erkennen. In der Literatur findet man Helligkeiten zwischen 14m5 und 15m2. Ich würde mal eher auf die 14m5 tippen.
Ein weiteres Highlight war die Spindelgalaxie NGC4256 im Drachen. Recht hell und ca. 4:1 elongiert. Di dürfte auch was für kleinere Öffnungen sein.
Nachdem ich dann noch bei M92 vorbeigeschaut habe und ein paar Galaxien in dessen Nähe abgegrast habe stellte ich noch den Ringnebel sowie den Cirrusnebel mit UHC ein.
Gegen 2:30 habe ich dann alles zusammengepackt und bin nach Hause gefahren. Es war eine tolle Nacht.
cs
Lothar
https://lotharsinger.hpage.com/dobson.html
Ort: Herchenrode, 269 Meter hoch gelegen.
Wetter: klar, etwas dunstig am Horizont, geringe Luftfeuchtigkeit
Temperatur: ca. 14° C zu Beginn am Ende 10° C
Grenzgröße (fst): nicht ermittelt, Bortle 5
Seeing: gut über 50° Höhe
Geräte: 14" f/4,5 Martini Gitterrohr Dobson
Okulare: 8mm Ethos (200x), 6,5mm Morpheus (246x), 4,5mm Morpheus (356x), 2“ UHC-Filter, Sternkarte: Guide 9.1 auf dem Laptop.
Beobachtete Objekte:
Galaxien: Jede Menge, die werde ich hier nicht auflisten. Für mich aber 23 Erstsichtungen!
High lights waren: NGC4256, NGC4319 inkl. Quasar Mrk 205, NGC4291 und NGC4386
Offene Haufen: M11, M52
Supernova Überrest: Cirrusnebel
Kugelsternhaufen: M13, M92, M10, M12, M53, NGC5053
Planetarische Nebel: M57
Doppelsterne: BU800, BHG46, STI739
Hallo Sternfreunde,
Tatsächlich sollte es von Freitag auf Samstag durchgängig klar bleiben also beschloss ich in den vorderen Odenwald zu fahren. Für mich eine Fahrtzeit von ca. 20 Minuten, noch akzeptabel bei nicht mehr völliger Dunkelheit.
Ankunft ca. 10 vor 11. Aufgebaut sowie justiert war alles in weniger als 10 Minuten. Gegen 23:00 legte ich dann mit meinem Programm los. Ich hatte mir einige schwächere Galaxien um M53 sowie um M92 herausgesucht. Weiterhin wollte ich bei NGC4319 vorbeischauen, da konnte ich das letzte Mal aus Darmstadt heraus den Quasar nicht sichten.
Zu beginn war es noch nicht richtig dunkel, also stelle ich erstmal M53 ein. Von dort besuchte ich die Doppelsterne BU800 und BHG46. Als es dann merklich dunkler wurde und M53 besser rauskam, versuchte ich mich an NGC5053, leider war hier kaum was zu sehen und der Kugelsternhaufen nur zu erahnen.
Nachdem ich ein paar schwächere Galaxien erfolgreich gefunden habe, sprang ich zu NGC4319 und siehe da der Quasar Mrk 205 war sogar direkt als Punktquelle unterhalb recht nahe der Galaxie zu erkennen. In der Literatur findet man Helligkeiten zwischen 14m5 und 15m2. Ich würde mal eher auf die 14m5 tippen.
Ein weiteres Highlight war die Spindelgalaxie NGC4256 im Drachen. Recht hell und ca. 4:1 elongiert. Di dürfte auch was für kleinere Öffnungen sein.
Nachdem ich dann noch bei M92 vorbeigeschaut habe und ein paar Galaxien in dessen Nähe abgegrast habe stellte ich noch den Ringnebel sowie den Cirrusnebel mit UHC ein.
Gegen 2:30 habe ich dann alles zusammengepackt und bin nach Hause gefahren. Es war eine tolle Nacht.
cs
Lothar
https://lotharsinger.hpage.com/dobson.html