Herbstlaub
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26.06.2026 00:00 - 03:00Uhr
Kugelsternhaufen: M11, M13, M22, M92, NGC 6712
Offener Sternhaufen: Stephenson 1,
NGC 6704
Planetarischer Nebel: M57
Satellit: ISS
12“ f/5 Dobson
Priesendorf
Bedingungen: 25 °C zu Beginn, später etwa 20 °C; Seeing 5;
zunächst starker Mondeinfluss (ca. 75 % beleuchtet) bis 01:50 Uhr.
Die Beobachtung begann unter noch deutlich vom Mondlicht beeinflusstem Himmel.
Trotz der eingeschränkten Bedingungen konnten einige Deep-Sky-Objekte erfolgreich aufgefunden und beurteilt werden.
Um 00:16 Uhr wurde der Kugelsternhaufen M22 mit 75x Vergrößerung aufgesucht, zeigte sich jedoch aufgrund des hellen Mondlichts nur sehr schwach.
Deutlich besser präsentierte sich um
00:37 Uhr M13, der selbst gegenüber dem Mond stehend im 20 mm Okular gut sichtbar war und bereits Struktur erkennen ließ.
M92 folgte um 00:44 Uhr und zeigte sich bis 224x Vergrößerung in all seiner Pracht.
Die besten Ergebnisse gelang hier jedoch mit meinem geschätzten 9 mm Okular von TS (mit blauer Beschriftung), wodurch sich der Haufen kontrastreicher und kompakter zeigte.
Um 01:16 Uhr bot der offene Sternhaufen Stephenson 1 rund um Delta2 Lyrae einen besonders ästhetischen Anblick.
Beeindruckend war der wunderschöne Farbkontrast zwischen dem gelblich wirkenden Delta2 Lyrae und dem deutlich bläulichen Delta1 Lyrae.
Beobachtet wurde hier mit 107x Vergrößerung.
Um 01:25 Uhr wurde der Ringnebel M57 untersucht.
Die beste Sicht ergab sich bei 224x Vergrößerung und überraschenderweise ohne UHC- oder OIII-Filter!
Der Versuch, die nahegelegene Spiralgalaxie IC 1296 zu erkennen blieb erfolglos – vermutlich weiterhin dem Mondlicht geschuldet.
Gegen 02:00 Uhr ging der Mond unter und die Beobachtungsbedingungen verbesserten sich spürbar.
Die Milchstraße wurde allmählich wieder sichtbar und ermöglichte deutlich kontrastreichere Beobachtungen.
Bereits um 02:06 Uhr zeigte sich M11 (Wildentenhaufen) bei 75x Vergrößerung in beeindruckender Form mit bis ins Zentrum aufgelösten Sternen.
Kurz darauf, um 02:12 Uhr wurde der offene Sternhaufen NGC 6704 beobachtet,
der allerdings eher schwach erschien.
Um 02:18 Uhr folgte der Kugelsternhaufen NGC 6712, der zwar insgesamt etwas lichtschwach wirkte, jedoch mit 107x Vergrößerung eine sehr ansprechende, ästhetische Erscheinung bot.
Ein besonderes Highlight stellte um 02:54 Uhr der Überflug der ISS dar, der den Beobachtungsabend eindrucksvoll abrundete.
Die Beobachtung endete gegen 03:00 Uhr bei weiterhin angenehmen etwa 20 °C.
Fazit:
Trotz zunächst störendem Mondlicht bot die Nacht einige lohnenswerte Beobachtungen.
Besonders beeindruckt hat mich der offene Sternhaufen Stephenson 1 in der Leier mit dem schönen farblichen Wechselspiel von Delta1 Lyrae & Delta2 Lyrae.
CS
Florian
Kugelsternhaufen: M11, M13, M22, M92, NGC 6712
Offener Sternhaufen: Stephenson 1,
NGC 6704
Planetarischer Nebel: M57
Satellit: ISS
12“ f/5 Dobson
Priesendorf
Bedingungen: 25 °C zu Beginn, später etwa 20 °C; Seeing 5;
zunächst starker Mondeinfluss (ca. 75 % beleuchtet) bis 01:50 Uhr.
Die Beobachtung begann unter noch deutlich vom Mondlicht beeinflusstem Himmel.
Trotz der eingeschränkten Bedingungen konnten einige Deep-Sky-Objekte erfolgreich aufgefunden und beurteilt werden.
Um 00:16 Uhr wurde der Kugelsternhaufen M22 mit 75x Vergrößerung aufgesucht, zeigte sich jedoch aufgrund des hellen Mondlichts nur sehr schwach.
Deutlich besser präsentierte sich um
00:37 Uhr M13, der selbst gegenüber dem Mond stehend im 20 mm Okular gut sichtbar war und bereits Struktur erkennen ließ.
M92 folgte um 00:44 Uhr und zeigte sich bis 224x Vergrößerung in all seiner Pracht.
Die besten Ergebnisse gelang hier jedoch mit meinem geschätzten 9 mm Okular von TS (mit blauer Beschriftung), wodurch sich der Haufen kontrastreicher und kompakter zeigte.
Um 01:16 Uhr bot der offene Sternhaufen Stephenson 1 rund um Delta2 Lyrae einen besonders ästhetischen Anblick.
Beeindruckend war der wunderschöne Farbkontrast zwischen dem gelblich wirkenden Delta2 Lyrae und dem deutlich bläulichen Delta1 Lyrae.
Beobachtet wurde hier mit 107x Vergrößerung.
Um 01:25 Uhr wurde der Ringnebel M57 untersucht.
Die beste Sicht ergab sich bei 224x Vergrößerung und überraschenderweise ohne UHC- oder OIII-Filter!
Der Versuch, die nahegelegene Spiralgalaxie IC 1296 zu erkennen blieb erfolglos – vermutlich weiterhin dem Mondlicht geschuldet.
Gegen 02:00 Uhr ging der Mond unter und die Beobachtungsbedingungen verbesserten sich spürbar.
Die Milchstraße wurde allmählich wieder sichtbar und ermöglichte deutlich kontrastreichere Beobachtungen.
Bereits um 02:06 Uhr zeigte sich M11 (Wildentenhaufen) bei 75x Vergrößerung in beeindruckender Form mit bis ins Zentrum aufgelösten Sternen.
Kurz darauf, um 02:12 Uhr wurde der offene Sternhaufen NGC 6704 beobachtet,
der allerdings eher schwach erschien.
Um 02:18 Uhr folgte der Kugelsternhaufen NGC 6712, der zwar insgesamt etwas lichtschwach wirkte, jedoch mit 107x Vergrößerung eine sehr ansprechende, ästhetische Erscheinung bot.
Ein besonderes Highlight stellte um 02:54 Uhr der Überflug der ISS dar, der den Beobachtungsabend eindrucksvoll abrundete.
Die Beobachtung endete gegen 03:00 Uhr bei weiterhin angenehmen etwa 20 °C.
Fazit:
Trotz zunächst störendem Mondlicht bot die Nacht einige lohnenswerte Beobachtungen.
Besonders beeindruckt hat mich der offene Sternhaufen Stephenson 1 in der Leier mit dem schönen farblichen Wechselspiel von Delta1 Lyrae & Delta2 Lyrae.
CS
Florian