Spektiv bis 1700€ / Fernglas um die 500€ (1000max.

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enta2k

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Hallo.

Ich bin ganz neu hier und brauche guten Rat.
Kurz zu mir, ich heisse Sascha, bin 29 und Wohne bei FFM.

Mir wurde dieses Forum empfohlen und natürlich habe ich direkt 2 Dinge zu denen ich Fachkundige Beratung benötige.

Kommen wir zuerst zu meinem Spektiv Problem, mein Dad liebt es am Wasser zu sitzen und in km entfernung die Boote zu beobachten.
Meine mom wollte Ihm eine Freude machen und lies sich im Ladengeschäft beraten, mit dem Ergebnis, dass Ihr ein Leica für 1700€ als der Ferrari unter den Ferngläsern verkauft wurde.

Das mag ja sein, aber dem Verkäufer war die Zufriedenheit des Kunden wohl völlig egal, denn er hat nicht einmal nach dem Anwendungsbereich gefragt. 10 fache Vergrößerung ist für diesen Einsatzzwecks natürlich nicht sonderlich geeignet.

Naja seis drum, nun wird es als Allrounder genutzt.
Btw. für die sehr kompakte Größe hat dieses Fernglas eine wirklich tolle Abbildungsleistung und die Tiefenwirkung ist unfassbar, es wirkt richtig 3D.
Naja, ich habe ihm daraufhin mein Bresser Pirsch Spektiv 25-75x100 ausgeliehen, das hat ihm schon gut gefallen aufgrund der guten Vergrößerungsleistung, nur die Bildqualität ist naturgemäß recht schlecht, was natürlich dem sehr günstigen Preis geschuldet ist.

Am liebsten würde er dem Kapitän, welcher im 5km entfernten Tanker sitzt mitteilen können, ob ihm was in den Zähnen hängt um es mal übertrieben zu sagen, nach dem Motto um so mehr Vergrößerung umso besser.

Nun wollen wir uns Preislich im selben Rahmen wie bei dem Fernglas bewegen sprich ca. 1700€, ich denke ein Spektiv ist da sinnvoll? Ich habe leider keine tiefgreifende Ahnung von Optiken, was wäre denn da wohl am besten geeignet?

Zum andern ich versuche das kurz zu halten, suche ich ein Lichtstarkes Fernglas max. 1000€ für den Einsatzzweck Personenbeobachtung bei Nacht.
Nein ich bin kein Spanner, ich arbeite im Sicherheitsgewerbe :)

Es sollte nicht so super schwer sein, einigermaßen gute Abbildungsleistung haben und vorallem lichtstark sein.
Das ist das aller wichtigste, da ich oft im Stockdunkeln unterwegs bin.
Zoom muss nicht dolle sein, 5x - 10mal sollte völlig ausreichend sein.
Oder meint Ihr etwas in Nachtsichtgerät wäre da eher angebracht?
Zudem habe ich festgestellt, ist es bei schlechten Licht praktisch nicht möglich Personen in Fahrzeugen zu erkennen, einfach rabenschwarz. Gibt es da Filter o.Ä. um das reflektierende Licht der Scheibe zu reduzieren um besser das Licht im inneren herauszuheben, so wie ein Polfilter?

Achja eins noch, was haltet Ihr von diesen Canon Ferngläsern mit IS? Die haben es mir irgendwie angetan da ich es auch ausschließlich frei hand nutzen würde.
Irgendwelche Erfahrungen dazu?

Ich danke euch schonmal fürs lesen, is echt lang geworden, sry.

lg
 
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Hallo Sascha,

Die sinnvolle Vergrößerung wird immer durch mehrere Aspekte begrenzt:

1) Luftunruhe! Das wird bei waagerechter Beobachtung bei Tag den Wunsch nach MEHR, MEHR schnell sinnlos machen. 100x bei Tag und knapp über Grund halte ich für fast nie nutzbar.

2) Gesichtsfeld: Höhere Vergrößerung bedingt ein kleiners Feld. Damit wird dann das Einstellen und ggf. verfolgen der Objekte immer schwieriger

3) Durchmesser der Optik. Ein (ideale) Optik mit 100mm Durchmesser kann maximal 150x sinnvoll liefern, WENN ALLES PERFEKT IST. Das skaliert mit dem Durchmesser.

Wenn es ein Genuss werden soll würde ich klar beidäugige Beobachtung anstreben. Schaut euch mal die Docter Aspectem Geräte an.



Wenn es richtig dunkel wird reicht dein Auge irgendwann nicht mehr und du brauchst entweder einen guten (teuren) Restlichtverstärker oder eine thermisches Nachtsichtgerät. Überlege dir ob aktive Beleuchtung (IR, unsichtbar für das nackte Auge, wie ein Leuchtturm für deine Technik und auch die des Gegners) des Gefechtsfeldes, äh Motivs möglich ist, dann gehen auch günstigere Systeme.

Problem mit Auto: Thermisch geht gar nicht, da du nicht durch die Scheiben sehen kannst. Nachtsicht geht. Filter kann helfen, das hängt vom genauen Problem ab.

Grüße,
Martin
 
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Hi Martin, vielen Dank für deinen Beitrag.

Genau deshalb frage ich nach, an so etwas wie Luftunuuhen habe ich garnicht gedacht, na klar da ist es ja so schon in gewisser Weise in der Entfernung begrenzt.

Ich sollte noch dazu sagen, er ist auf einem Auge blind (Skiunfall), demnach wäre ein Monokular vllt. sogar sinnvoller.

Das Spektiv ist als Weihnachtsgeschenk gedacht, es würde ihm einfach eine Freude bereiten, wenn es möglichst weit reicht und eine gute Bildqualität bietet.
Also 150x hälst du für das maximal Sinnvolle, dass Bresser mit 75x hat ihm schon ganz gut gefallen, demnach wäre wohl soetwas in der Art 100x mit guten Abbildungseigenschaften das richtige denke ich.

Es müssen natürlich keine 1700€ sein, wenn eines für 1000€ ein besonders gutes Preis-/Leistungsverhältnis hätte, wäre das natürlich auch interessant :D
Gleiches gilt, sollte es etwas teurer sein.

Ich weis ja nicht, was man für soetwas ausgeben sollte, damit die Qualität stimmt, habe auch schon deutlich teurere Modelle gesehen, da scheinen ja die Grenzen nach oben offen.

Gibt es spezifische Modelle, welche du mir empfehlen könntest?
 
Also ich bin jetzt nicht so genau über die Leica Spektive auf dem Laufenden, aber es müsste sich doch um ein Televid oder APO-Televid handeln, und dafür sollte es eigentlich auch andere Okulare, insbesondere auch sehr gute Zoom-Okulare geben.
Leica Spektive mit einer Festvergrösserung wären mir jedenfalls neu.
Das Leica Spektiv an sich sollte qualitativ über jeden Zweifel erhaben sein, vielleicht ist Dein Problem ja wirklich schon mit dem Zukauf eines passenden Zoom-Okulars gelöst.

Als ich Dein Posting gelesen hatte, habe ich auch gleich an das Canon 15x50 IS gedacht - am Ende hat Du es ja dann sogar selbst angesprochen.

Ein 50mm Objektiv hat schon ein ordentliche Dämmerungsleistung und freihändig wollte ich nichts anderes mehr als solch ein stabilisiertes Canon Glas.

Bei völliger Dunkelheit wirst Du damit aber kaum noch etwas sehen, wenn das der geplante Einsatzzweck ist wird es nicht passen und Du musst zu einem Nachtsichtgerät greifen.

Grüsse Jochen
 
Hallo Sascha,

150-fache Vergrößerung halte ich terristrisch für überzogen. Nicht ohne Grund haben selbst Leica/Zeiss-Spektive meist ein Zoomokular 25-50fach bzw. 20-60fach.

Gruß Uwe
 
Hallo Jochen und Uwe, danke für das Feedback.

Jochen, dass hast du wohl missverstanden, er hat nun ein Leica Fernglas, nicht Spektiv, vllt. habe ich es auch missverständlich geschrieben.

Er hat nur mein Bresser Spektiv ausprobiert und das hat ihm vom Zoomfaktor gut gefallen, weswegen wir Ihm einfach ein besseres Spektiv besorgen wollen.

Und ja das 15x50 IS finde ich echt super, lustig, dass du gleich an das selbe denken musstest.
Ich habe hier ein 7-35 Fernglas rumliegen (sehr billig) aber selbst da bei 7x kommt schon ein leichtes Zittern ins Bild, sodass ich mir vorstellen kann, dass der IS das Beobachten sehr angenehm ist.

Ich würde das auch nicht nur nachts nutzen, ich denke dafür hole ich mir dann noch ein einfaches Nachtsichtgerät.
Es kommt aber schon mal vor, dass ich über mehrere Stunden hinweg beobachte und habe keine Möglichkeit ein Stativ zu nutzen, demnach glaube ich, könnte das passen.

Ich schau mal ob ich eins in einem Laden finden kann und probiere es mal aus.

Kann man sagen, Leica-Spektive sind allgemein empfehlenswert? Ich möchte schon etwas mit guter Verhältnis haben und nicht 300€ für den Namen obendrauf schlagen müssen.

Grüße

 
Es gibt auch noch andere Hersteller von Spektiven, die sehr gut sein sollen, aber mit einem Leica machst Du ganz sicher nichts verkehrt.

Ich kenne jemanden, der liest mit einem Leica APO Televid auf 100m die Nummern auf den Fussringen bei Störchen in deren Nestern ab.

Das ist bei Tageslicht eine echte Herausforderung für eine Optik, denn ein dünnes Storchenbein vor einem hellen Himmelshintergrund ist ein extrem heftiger Kontrast, hier dann noch die gravierten zahlen lesbar zu machen finde ich sehr beachtlich.

Würde ich ein Spektiv suchen wäre es mit Sicherheit ein APO Televid.

Die Leica Okulare für die Televid Serie kenne ich etwas, denn ich nutze einige davon umgebaut an meinen Teleskopen.
Die Festbrennweiten sind hervorragend und haben einen Blickwinkel von etwa 70°, was extrem angenehm ist.
Die Zoomokulare sollen auch extrem gut sein, haben aber nicht so einen weiten Blickwinkel.
Für die Aufgabenstellung bei Deinem Vater würde meiner Meinung nach aber ein Zoom dennoch sinn machen, denn so kann er mit geringer Vergrösserung das Objekt der Begierde mittig platzieren und dann heranzoomen. Das Objekt gleich mit einer hohen Vergrösserung zu finden ist nicht ganz so einfach.

Das Canon kann ich Dir nur wärmstens empfeheln, ich nutze es auch gerne am Tag, z.B, um im Urlaub Bergsteiger am Matterhorn oder in der Eigernordwand zu beobachten.
15fache Vergrösserung bei einem Bild wie auf dem Stativ ist einfach der Wahnsinn.

Das 10x42 L IS soll von der Optik noch besser sein, dazu ist es auch kleiner und leichter. Es hat halt weniger Vergrösserung und Lichtstärke, und kostet fast 50% mehr.

Grüsse Jochen
 
Also das kleine Leica liegt ja schon bei über 2300€, ich frage mich ob das wirklich sinnvoll ist für den Anwendungszweck.

Ich meine klar, wenn man winzige Vögel in der Ferne beobachten möchte macht das Sinn, aber um Boote zu beobachten?

Was wäre denn neben Leica noch empfehlenswert, dann kann ich da auch nochmal vergleichen.

Was das Fernglas betrifft, das 50er wäre ja dann auch lichtstärker, da bin ich jetzt schwer am hadern, dass gefällt mir schon sehr :)
 
Re: Spektiv bis 1700€

Hallo.

Die 3 (+2 Meopta/Kowa) Tophersteller sind unangefochten.
Ich empfehle dir aber dringend den Markt nach folgendem Spektiv zu durchforsten:

Nikon FIELDSCOPE EDIII 82/A
oder die kleinere Version
Fieldscope ED III 62/A, welche ich letztens gekauft habe.

Kleine Hilfestellung: H I E R

Ich versichere dir, du wirst angesichts der älteren Optik Augen machen - und eine Menge Geld sparen.
 
Hi Dominique,

bist du sicher, dass ich Geld spare, man findet da kaum etwas und das was ich gefunden habe ist genau so teuer wie das Leica.

Ich hab mal etwas rumgeschaut und bin auf das hier gestoßen:

K L I C K

Das läge mit Zoomokular bei 1150 und soll was ich so gelesen habe auch ziemlich gut sein.
Wäre das zu empfehlen oder sollte man sich dann doch eher in Richtung 2000€ orientieren?
 
Hallo auch noch mal.

Welche Größe wird denn überhaupt gesucht?
Das Nikon Fieldscope ED 82 Series, with 25x - 75x zoom ist neu für ~1310,-€ zu bekommen - da leigt das Leica wohl doch ein wenig drüber? :)

 
Hast du einen Link für mich?
Ich finde nur eins bei Computeruniverse, das kostet um die 1300 da kommt aber noch ein 300€ okular dazu (was nicht schlimm wäre)

Gibts sowas nicht im Bundle?
Ich finds etwas seltsam, dass ich das Modell nirgends kaufen kann, jedenfalls ist google da nicht sonderlich hilfreich.

1300 mit okular wäre natürlich ein hammer preis, da könnte man nicht nein sagen :)
 
Hallo,

die üblichen Quellen sind eben die Bucht, aber auch mal bitte bei Nikon Service München nachfragen. Herr Rudolf.

Nachfrage: Das Spektiv soll stationär genutzt werden? Also 3-Beinstativ?

Ich frage nur, wenn der mobile Einsatz mit angedacht ist, auf einem Einbeinstativ ist ein 80er sicher zu groß und hat sich nach allgemeingültigen Aussagen zu Folge als impraktikabel erwiesen.
 
Hallo,

er benutzt es eigentlich nur vom Balkon der Ferienwohnung,
ein Dreibeinstativ wäre also das Mittel der Wahl.
 
Hallo Sascha,

zwei allgemeine Dinge:

1) ich persönlich mag keinen geradsichtigen Einblick. Ich bevorzuge 45°

2) zu dem von Dir ausgesuchten Okular fehlt mir eine wichtige Angabe: das sGF. Das kann man zwar ausrechnen, aber wenn´s nicht explizit angegeben ist, bin ich immer mißtrauisch.

Gruß Uwe
 
Hey Uwe, was ist sGF?

Ich schau mal ob ich testberichte dazu finde.
Muss ja nicht dass sein, habe auch eins von meopta gefunden, ich durchforste mal das netz und liste mal ein paar auf, da kann man ja dann villeicht sehen welches davon das beste fürs Geld liefert.

Edit: Wie ist es mit >>diesem hier<<?
Das hat recht gute Bewertungen.

Also in Richtung 2k möchten wir dann doch nicht gehen, aber für 1500 rum finde ich keines, welches empehlenswert wäre.
 
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Hallo Sascha,

jetzt habe ich mehr Zeit für eine ausführlicher Antwort.

Ob geradsichtig oder 45° Einblick ist eine höchst individuelle Sache. Du schreibst, Dein Vater beobachtet vom Balkon aus. Sitzend ? Stehend ? Wie hoch ist die Balkonbrüstung ? Wie groß der Neigungswinkel nach unten ? Wie groß ist der Balkon, ist genug Platz falls das Stativ etw. sehr hoch sein muß und die Füße entsprechend weit gespeizt sind ? Das alles fließt in die Entscheidung mit ein.

Zum sGF: ein gutes Fernglas ( vermutlich auch Dein Leica ) hat ein sGF von 60°.

Ein Zoomokular hat die Eigenschaft, daß mit abnehmender Brennweite = zunehmende Vergrößerung das sGF steigt. D.h., ausgerechnet bei der kleinsten Vergößerung, bei der Du einen Überblick haben willst oder mit der Du etwas suchst, hast Du das kleinste Okularbild.

Alle von Dir verlinken Okulare haben, wenn ich mich nicht verrechnet habe, 24 - 8mm Brennweite mit ca. 40/42° - 60° sGF. 40° = Tunnelblick.

Es gibt nur wenig Zoomokulare die besser sind, z.B.:
http://www.apm-telescopes.de/de/okulare/okulare-spektive/leica-zoom-okular-25x-50x-asph.html
http://www.apm-telescopes.de/de/oku...kular-30-60-x-66-konstantes-gesichtsfeld.html

Leider reißen nicht nur diese Okulare ein großes Loch in den Geldbeutel, sonder auch die passenden Spektive.

Wenn möglich, schau durch ein paar Spektive um ein Gefühl für die von mir beschriebenen Eigenschaften zu bekommen.

Gruß Uwe
 
Hallo.

Du kannst ein Spektiv nach Theorie kaufen, ich rate dir aber davon ab. Wenn du 100 Fragen stellst, bekommst du 10x so viele Antworten, die wieder 100 Fragen generieren.
Von Modell zu Modell zu hüpfen wird zu keinem Ergebnis führen.

Optiken muss man testen und probieren.

Ich hatte dir einen Link zum Jülich Forum gepostet, aus dem du alle relevanten Daten der Nikon Okulare (weiterer Verweis zur Nikon HP im Jülich Posting) einsehen kannst.

Ferner müsste man viel mehr das Lastenheft der Anforderung an das Spektiv kennen. Okulare, allen voran die Zoom Variante, wählt man AUCH in Abhängigkeit von Brillenträger - oder nicht Brillenträger. Die Zoom Varianten sind mit ihrem AP Längenabstand von teils unter 15mm mehr als kritisch !!!! Das Nikon Zoom MC II ist NICHT brillenträgertauglkich. Die DS Okulare haben ein GF ~65° und ich finde den Einblick wie die Abbildungsleistung hervorragend.

Gerad,-oder Schrägeinblick haben beide ihre Vor,-und Nachteile. Ich würde sie vom bevorzugt beobachtenden Objekt und davon abhängig machen, ob das Spektiv bei der Beobachtung allein oder ggf. mit mehreren genutzt wird.
Ich hatte beide Varianten - bei mir und bisher kommt mir derzeitig die Version mit Geradsicht auf einem Einbein mehr entgegen (was ich nicht gedacht hätte).

Die mechanische Auslegung zur Fokussierung muss dem Anwender auch liegen. Der eine bevorzugt eine Walze mittig angeordnet (Dualfokus etc.), der andere die aus den Foto-Objektivbau bekannten integrierten umfänglichen Scharfstellfunktion.

Parameter, die abseits der optischen Eigenschaften ein gewichtetes Kaufkriterium sein können und m.E. auch sind.

 
Wow, vielen Dank für die Infos.

Das ist ja viel komplizierter als ich dachte und verwirrt mich nur umsomehr.
Ich hatte mir das eher so vorstellt, dass ihr mir x und y nennt die gute Allrounder sind und gut :D

Aber anscheinend gibt es da einfach viel zu viel individuell zu beachten.

Ich denke das Beste wird wirklich sein, wenn ich mal schaue wo im Großraum FFM ein guter Laden mit viel Auswahl zu finden ist, in dem ich mich mal durchtesten kann.

Kennt ihr da zufällig jemand?
 
Hallo!

Um das Thema abzuschließen, es ist dann am Ende ein Celestron Regal 100 (22-67x) geworden.
Dazu gibts noch ein sehr hochwertiges und stabiles Stativ von Manfrotto und ich bin zuversichtlich, dass er damit glücklich wird.

Habe es testen können und finde es bildet sehr schön ab.
Die Einblick-Öffnung am Okular ist ziemlich groß, sodass man wirklich angenehm hineinschauen kann und ein relativ großes Sichtfeld hat.

Was mir sehr gut gefällt, zum Scharfstellen hat man ein längeres "rad", welches in der Mitte geteilt ist.
Vorne am größeren dickeren Teil stellt man grob die Schärfe ein und am hinteren kleineren nimmt man dann die Feineinstellung vor.

Die Räder drehen sich wirklich butterweich, selbst mit nur einer Fingerspitze, dass ist rein haptisch und von der Bedienbarkeit schon sehr schön gemacht.
Das Rad fürs fein-justieren ist so klein übersetzt, dass man wirklich unfassbar exakt fokussieren kann.

Mit der 100er Öffnung ist es nicht sonderlich leicht/handlich, aber dass muss es für den Einsatzzweck auch nicht sein, dafür hat man die hervorragende Lichtstärke.

Es kostet knapp unter 1000€ und man kann es noch erweitern mit anderen Okularen und DSLR-Mount.
Der Händler war sehr nett, ich habe es bestellt und dann am Folgetag den Anruf bekommen, dass dieses Modell nichtmehr lieferbar ist.
Der Nachfolger ist eigentlich 100€ teurer, aus Kulanz, da die Webseite noch nicht aktualisiert war, habe ich es aber zum alten Preis bekommen.

Über den Service kann man wirklich nicht klagen :)

Nun weihnachtet es ja schon bald, da werden wir sehen, ob es gefällt :)
 
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