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Spektrale Auflösung mit dem StarAnalyser

  • Ersteller des Themas Wischnewski
  • Erstellungsdatum

Wischnewski

Hallo,

mit dem StarAnalyser 100 und neuerdings auch mit 200 Linien/mm hat man eine sehr preisgünstige Gelegenheit, Spektrospkopie zu betreiben. Hinzu kommt eine leichte Handhabung, was vielen Sternfreunden ebenfalls wichtig ist. Das Gitter wird einfach wie ein Filter in den Strahlengang des Fernrohres eingesetzt. Diese spaltlose Verwendung hat aber auch den Nachteil, ungemindert von der Luftunruhe (dem Seeing ) abhängig zu sein. Wie der instrumentelle Aufbau und das Seeing Einfluss auf die spektrale Auflösung nehmen, habe ich in meinem Bulletin Nr. 16 beschrieben (Download hier).

CS Erik
 
Zuletzt bearbeitet:

Christian_P

Mitglied
Hallo Erik,

ich hab mir das Bulletin mit großem Interesse durchgelesen, weil ich mir nun zum experimentieren den Star-Analyser-100 gekauft habe. Ich habe vor, damit mal einige hellere Sterne zur untersuchen.


Eine konkrete Frage hätte ich zu der Formel

DLambda = 97*Å*(S''*f)/(d*L)

Wenn die Brennweite f vergrößert wird, dann wird auch die Auflösung schlechter, weil f im Zähler steht. Wie hängt das noch mal zusammen? Das ist mir nicht ganz klar. Bei vielen anderen Anwendungen ist der logische Zusammengang mit der Brennweite oft anders herum. Deswegen meine Verwirrung. Ich glaube es hängt mit der linearen Dispersion zusammen (Gleichung 7) und da geht ja Gleichung 4 und 8 ein. In Gleichung 4 steht f schon im Zähler. Das heißt es hat etwas mit der optimalen Pixelgröße zu tun, die von der Brennweite abhängt ? :)



Viele Grüße
Christian
 
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