Spektrum der Lichtverschmutzung

Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.

AstroTigger

Aktives Mitglied
Hallo zusammen,

es gibt ja diverse Filterhersteller, deren Filter angeblich mehr oder weniger gut die Wellenlängen des Streulichtes herausfiltern können. Dabei bezieht man sich in der Regel vor allem auf die von Natrium- und Quecksilberlamben erzeugten Spektren, weil hier schließlich ein Großteil der Straßenbeleuchtung arbeitet.

Meine Frage nun:
Hat jemand von euch schon einmal gemessen, wie das Spektrum der Lichtverschmutzung bei euch konkret aussieht?
Wie wäre die einfachste Vorgehensweise, um so eine Messung durchzuführen? Lochblende - Objektiv - Gittter - Objektiv - Kamera?

Viele Grüße
Andy
 
Hallo Gerd,

danke für den Tipp. (Auf die Idee "Nachthimmel" und "Spektrum" zusammenzuschreiben bin ich nicht gekommen).

Die Idee, das ganze bei BEDECKTEM Himmel zu messen ist übrigens genial.

So wie ich das rauslese hast du mit einem richtigen Gitterspektrographen mit Spalt gemessen. Die einfachste Variante für mich diese Messung durchzuführen dürfte wohl wie folgt aussehen.
Lochblende -> Blaze-Gitter -> Kollimator -> Kamera
(also ganz ohne Teleskop).
Oder gibt es andere, einfachere Aufbauten? Ein Blaze-Gitter ist vorhanden, und als "Kollimator" könnte ich z.B. einfach eine Shaypley-Linse verwenden.

Viele Grüße
Andy
 
Moin,

Dein geplanter Aufbau sollte funktionieren, und viel einfacher geht es ja kaum.

Wir haben für das Design des Astronomik CLS Filters übrigens meinen Spektrographen samt Kamera kreuz und quer durch Europa geschickt, um vergleichbare Nachthimmelsspektren von vielen verschiedenen Standorten in Europa zu gewinnen. Wenn Du ein bißchen nach Spektren im Netz guckst, wirst Du sehen, daß die Spektren je nach Standort Europa/Asien/Amerika sehr unterschiedlich aussehen. Die Unterdrückungscharakteristik des Astronomik CLS ist sehr "europäisch geprägt" :-).

-> Spannendes Thema!!

Viele Grüße

Gerd
 
Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
Zurück
Oben