Lots
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Spessart Starparty am 28.08.2005
Hallo Astrofreunde,
hier ein Kurzbericht aus dem Spessart vom Sonntag. Die visuelle Grenzgröße lag bei ca. 6m im Zenith bei gutem Seeing.
Es war ein wunderschöner Tag. Matthias, Wolfgang und ich fuhren gemeinsam in den Spessart zum spechteln. Mit dabei die neue AYOdigi Montierung mit dem NGC max Encoder am Berlebach 18UNI und dran der 80/600 ED Orion Refraktor. Weiterhin mein 8“f/6 GSO Dobson.
Nach Ankunft gegen 21:15 wurde erstmal aufgebaut und die Zirren bewundert, die zum Glück langsam verschwanden.
Wolfgang hatte seinen Okularkoffer dabei in dem so schöne Okulare wie das Meade 14,4mm und 8,8mm UWA waren. Beide durfte ich an meinem Dobson einsetzen. Mein gutes 15mm SWAN und das 9mm TSSWM hatten diesmal Pause. Des weiteren wurde das 40mm SWAN als Aufsuchokular und das 6mm TSSWM für die Maximalvergrößerung eingesetzt.
Während Matthias und Wolfgang fast 2 Stunden mit der Eichung des Systems zu tun hatten, griff ich mir die Highlights des Sommerhimmels ab.
M13: Voll aufgelöst mit schönen Sternketten. Die GX NGC6207 in der Nähe von M13 natürlich auch noch mitgenommen.
M15, M2 und M92 standen M13 kaum nach, sie waren außer im Zentrum am Rand schön aufgelöst.
NGC6229 eine KS im Hercules, leicht zu finden, schön anzusehen, im Aussehen ähnlich wie NGC6934 im Delphin.
NGC 7331 und NGC7320: NGC7331 länglich, recht groß, jedoch kaum Struktur. Die GX im Stephans Quintett: Ja selbst die 13,2m GX war kein Problem, indirekt deutlich sichtbar. Vom Rest des Quintetts jedoch nicht zu sehen.
NGC891: Wunderschöne Nadel-GX mit Mittelwulst in der Andromeda, sehenswert.
M27, wau was für ein Anblick mit/ohne UHC ein Genuss. Bei 200x war sogar der Zentralstern sichtbar!
M57, der Ringnebel. Sehr hell, deutlich schwarzes Zentrum. Auffällig das 13m Sternchen nahe dem Ring.
M11, M52 wunderschöne OC, vor allem M11 war im 8,8mm UWA eine Pracht.
Andromeda + Begleitgalaxien M31, M32 und NGC205: Durchs ganze GF des 40mm SWAN Okulars. Staubband sichtbar, super geil!
M33 + NGC604: Überraschender Weise mit Baader UHC besser, stand noch sehr tief. Spiralenarme andeutungsweise sichtbar, „Gasnebel-Knoten“ NGC604 ebenfalls.
Cassiopeia Sternhaufen-Haufen M103, NGC663: Prächtig anzuschauen.
H & Chi, Stock2: Blendgefahr, Hunderte Einzelsterne im 14,4mm Meade am besten, beide Haufen gerade noch im Gesichtsfeld.
Cirrusnebel: Wunderschön im 14,4mm Meade mit UHC zu bewundern. Der östliche Teil ist so riesig das er fast über 3 GF des Okulars strukturiert anzufahren war.
NGC 6939 + NGC6946: Sehr schön das ungleiche Pärchen zu sehen. Der OC heller und schon teilweise aufgelöst, während die GX länglich und etwas schwächer ist. Vom angeblichen Balken der GX aber nichts zu sehen, obwohl Helligkeitsunterschiede in der GX erkennbar waren.
M16, M17, M18: M16 eher schwächlich. Mit UHC leichter Ansatz des Nebels sichtbar, ohne UHC nur der OC erkennbar. Aber M17 wunderschön mit UHC der „Schwan“ sichtbar. Der OC M18 stand schon tief, aber dennoch beeindruckend aufgelöst. Alle Objekte waren leicht im 8x50 sichtbar.
Dann waren die 2 Stunden auch schon wieder um. Ach so Matthias und Wolfgang hatten es schließlich geschafft den NGC max Encoder zu konfigurieren. Nun findet auch Matthias seine Objekte.
Clear Skies
Lothar
Hallo Astrofreunde,
hier ein Kurzbericht aus dem Spessart vom Sonntag. Die visuelle Grenzgröße lag bei ca. 6m im Zenith bei gutem Seeing.
Es war ein wunderschöner Tag. Matthias, Wolfgang und ich fuhren gemeinsam in den Spessart zum spechteln. Mit dabei die neue AYOdigi Montierung mit dem NGC max Encoder am Berlebach 18UNI und dran der 80/600 ED Orion Refraktor. Weiterhin mein 8“f/6 GSO Dobson.
Nach Ankunft gegen 21:15 wurde erstmal aufgebaut und die Zirren bewundert, die zum Glück langsam verschwanden.
Wolfgang hatte seinen Okularkoffer dabei in dem so schöne Okulare wie das Meade 14,4mm und 8,8mm UWA waren. Beide durfte ich an meinem Dobson einsetzen. Mein gutes 15mm SWAN und das 9mm TSSWM hatten diesmal Pause. Des weiteren wurde das 40mm SWAN als Aufsuchokular und das 6mm TSSWM für die Maximalvergrößerung eingesetzt.
Während Matthias und Wolfgang fast 2 Stunden mit der Eichung des Systems zu tun hatten, griff ich mir die Highlights des Sommerhimmels ab.
M13: Voll aufgelöst mit schönen Sternketten. Die GX NGC6207 in der Nähe von M13 natürlich auch noch mitgenommen.
M15, M2 und M92 standen M13 kaum nach, sie waren außer im Zentrum am Rand schön aufgelöst.
NGC6229 eine KS im Hercules, leicht zu finden, schön anzusehen, im Aussehen ähnlich wie NGC6934 im Delphin.
NGC 7331 und NGC7320: NGC7331 länglich, recht groß, jedoch kaum Struktur. Die GX im Stephans Quintett: Ja selbst die 13,2m GX war kein Problem, indirekt deutlich sichtbar. Vom Rest des Quintetts jedoch nicht zu sehen.
NGC891: Wunderschöne Nadel-GX mit Mittelwulst in der Andromeda, sehenswert.
M27, wau was für ein Anblick mit/ohne UHC ein Genuss. Bei 200x war sogar der Zentralstern sichtbar!
M57, der Ringnebel. Sehr hell, deutlich schwarzes Zentrum. Auffällig das 13m Sternchen nahe dem Ring.
M11, M52 wunderschöne OC, vor allem M11 war im 8,8mm UWA eine Pracht.
Andromeda + Begleitgalaxien M31, M32 und NGC205: Durchs ganze GF des 40mm SWAN Okulars. Staubband sichtbar, super geil!
M33 + NGC604: Überraschender Weise mit Baader UHC besser, stand noch sehr tief. Spiralenarme andeutungsweise sichtbar, „Gasnebel-Knoten“ NGC604 ebenfalls.
Cassiopeia Sternhaufen-Haufen M103, NGC663: Prächtig anzuschauen.
H & Chi, Stock2: Blendgefahr, Hunderte Einzelsterne im 14,4mm Meade am besten, beide Haufen gerade noch im Gesichtsfeld.
Cirrusnebel: Wunderschön im 14,4mm Meade mit UHC zu bewundern. Der östliche Teil ist so riesig das er fast über 3 GF des Okulars strukturiert anzufahren war.
NGC 6939 + NGC6946: Sehr schön das ungleiche Pärchen zu sehen. Der OC heller und schon teilweise aufgelöst, während die GX länglich und etwas schwächer ist. Vom angeblichen Balken der GX aber nichts zu sehen, obwohl Helligkeitsunterschiede in der GX erkennbar waren.
M16, M17, M18: M16 eher schwächlich. Mit UHC leichter Ansatz des Nebels sichtbar, ohne UHC nur der OC erkennbar. Aber M17 wunderschön mit UHC der „Schwan“ sichtbar. Der OC M18 stand schon tief, aber dennoch beeindruckend aufgelöst. Alle Objekte waren leicht im 8x50 sichtbar.
Dann waren die 2 Stunden auch schon wieder um. Ach so Matthias und Wolfgang hatten es schließlich geschafft den NGC max Encoder zu konfigurieren. Nun findet auch Matthias seine Objekte.
Clear Skies
Lothar