swielsch
Mitglied
Hallo zusammen,
ich lese bei Teleskop-Produktvorstellungen immer wieder mal Angaben wie "1/6 lambda wavefront", "Zerodur" und "96% Reflekivität". Das klingt alles erstmal mächtig beeindruckend. Aber was bedeutet das wirklich für die praktische Beobachtung?
"1/n Lambda wavefront" z.B. scheint eine Genauigkeit beim Schleifen der Spiegelgeometrie (hyperbolisch, sphärisch u.a.) zu sein. Ich verstehe diese Genauigkeit so: Die Unebenheiten beim Schliff sind nicht größer als 1/n der Wellenlänge. Wahrscheinlich hat man da gelbes oder grünes Licht genommen; das liegt so schön mittig im Spektrum. 1/6 Lambda wären dann bei ca 570 nm Wellenlänge (Lambda) des verwendeten Referenzlichtes ca. 95 nm. Demnach wäre also die maximal zulässige Unebenheit irgendwo im Spiegel 95 nm hoch. 1/10 Lambda hätten also 57 nm maximale Unebenheit.
Meine Fragen hierzu: Habe ich das ganze Thema richtig verstanden? Und kann man den Unterschied zwischen 1/6 und 1/10 Lambda überhaupt wahrnehmen?
Beim Spiegelmaterial scheint es drei hauptsächlich verwendete Materialien zu geben: Pyrex, Zerodur und Quarz. Also glaskeramische Werkstoffe. Inwieweit unterscheiden diese sich in der Praxis voneinander?
Vielen Dank im voraus für eure Unterstützung und viele Grüße,
Sven
ich lese bei Teleskop-Produktvorstellungen immer wieder mal Angaben wie "1/6 lambda wavefront", "Zerodur" und "96% Reflekivität". Das klingt alles erstmal mächtig beeindruckend. Aber was bedeutet das wirklich für die praktische Beobachtung?
"1/n Lambda wavefront" z.B. scheint eine Genauigkeit beim Schleifen der Spiegelgeometrie (hyperbolisch, sphärisch u.a.) zu sein. Ich verstehe diese Genauigkeit so: Die Unebenheiten beim Schliff sind nicht größer als 1/n der Wellenlänge. Wahrscheinlich hat man da gelbes oder grünes Licht genommen; das liegt so schön mittig im Spektrum. 1/6 Lambda wären dann bei ca 570 nm Wellenlänge (Lambda) des verwendeten Referenzlichtes ca. 95 nm. Demnach wäre also die maximal zulässige Unebenheit irgendwo im Spiegel 95 nm hoch. 1/10 Lambda hätten also 57 nm maximale Unebenheit.
Meine Fragen hierzu: Habe ich das ganze Thema richtig verstanden? Und kann man den Unterschied zwischen 1/6 und 1/10 Lambda überhaupt wahrnehmen?
Beim Spiegelmaterial scheint es drei hauptsächlich verwendete Materialien zu geben: Pyrex, Zerodur und Quarz. Also glaskeramische Werkstoffe. Inwieweit unterscheiden diese sich in der Praxis voneinander?
Vielen Dank im voraus für eure Unterstützung und viele Grüße,
Sven