Spiegelzelle die 2te

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eloi

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Wenn man sich eine Spiegelzelle anschaut ( eine Gekaufte ) , dann besteht Sie in der Regel aus Metall ,im besseren Fall aus Aluminium und ist ziemlich aufwendig aufgebaut .
Das Metall verzieht sich bei Temperaturunterschieden in alle Himmelsrichtungen und mir soll kein Ingenieur erzählen das so eine Konstruktion notwendig ist .
Um eine ebene Unterlage für den Spiegel zu schaffen mit solch einer Konstruktion muss Sie schon sehr genau gearbeitet sein und wen ich dann sehe das die Auflagepunkte aus Filz – pads bestehen , frage ich mich warum nicht schon mehr Leute auf die Idee gekommen sind den Spiegel einfach auf einer ebenen Fläche zu lagern , die aus einem Verbundstoff besteht der sich nicht oder wenig verzieht , und darauf einfach eine Luftpolsterfolie , Filzpads oder ähnliches .
Meiner Meinung nach ist das ganze Spiegelzellengemurkse nur Geldmacherei und nur weil
Ein verdrehter Ingenieur sich so einen Bockmist ausgedacht hat machen es alle anderen nach .

 
Hi eloi!

Das Metall verzieht sich bei Temperaturunterschieden in alle Himmelsrichtungen

Das stimmt absolut, ist aber nur die halbe Wahrheit...

und mir soll kein Ingenieur erzählen das so eine Konstruktion notwendig ist .

Ich bin zwar kein Ing - kann Dir aber erzählen, dass es gerade die Temperaturdehnung des Metalles ist, die eine solche Konstruktion notwendig macht! (wenn die Fassung sich exakt wie der Spiegel dehnen würde, könnte man ihn ja aufkleben!)

Der Spiegel wird nämlich nicht fest am Metall fixiert, sondern liegt auf 3 (oder 9, oder 27) Punkten (meist kleine Korkplättchen), die über Kipphebel (Wippen) miteinander verbunden sind. So wird gewährleistet, dass sich die Kraft (die durch verzug entsteht) sich gleichmässig verteilt& die Plättchen können auf der Spiegelrückseite die Metallverbbiegungen ausgleichen.

Das mit den Spiegelzellen KANN also KEIN "Werbegag" sein!

Jedoch gibt es auch Teleskope, deren Spiegel auf Luftpolsterkunststoff liegt, dies ist jedoch eher die Ausnahme...

Grüsse, Silvio
 
Hallo
Das einzige was Du gewaehrleisten musst ist, dass der Spiegel gleichmaessig aufsitzt, sich kein einzelner Punkt durchdrueckt. Man kann eben ausrechnen auf wieviel Punkte ein Spiegel aufliegen muss, um je nach Dicke und Durchmesser sich nicht zuviel durchzubiegen. Bei einer gut designten Spiegelzelle ist dies genau der Fall...aber natuerlich kannst Du auch den Spiegel auf ein Sperholzbrett samt Luftblaeschenfolie lagern. Aber: Wie bekommst du dann ausreichend Luft an den Spiegel um ihn in akzeptabler Zeit auszukuehlen? Du musst gleichmaessig Loecher reinschneiden...Nur wo, denn das ist dann nicht mehr egal (Durchbiegung des Spiegels!!)...und je mehr du darueber nachdenkst um so eher kommst du wieder auf das Konzept einer Spiegelzelle (wenn Du Lueftung haben moechtest)...
Gruesse
Alex
 
So... Das mit der Luft um die Spiegelzelle , jetzt schaue ich mir mal alle Spiegel-Fernrohre bis ca. 200 mm Durchmesser an . Da sehe ich geschlossene Tuben ohne Lüftung
mit einer supertollen Spiegelzelle ...Ha..
Ich habe erst Wenige gesehen die hinten offen sind .
Und wenn ich jetzt einen Riesenspiegel als Gitterrohr habe
denke ich das ich genug Luft von oben bekomme .
Nicht umsonst kommen immer mehr Selbstbauer gerade von größeren Spiegeln auf die Idee mit der Luftpolsterfolie .
 
So... Das mit der Luft um die Spiegelzelle , jetzt schaue ich mir mal alle Spiegel-Fernrohre bis ca. 200 mm Durchmesser an . Da sehe ich geschlossene Tuben
ohne Lüftung
mit einer supertollen Spiegelzelle ...Ha..
Ich habe erst Wenige gesehen die hinten offen sind .
Und wenn ich jetzt einen Riesenspiegel als Gitterrohr habe
denke ich das ich genug Luft von oben bekomme .
Nicht umsonst kommen immer mehr Selbstbauer gerade von größeren Spiegeln auf die Idee mit der Luftpolsterfolie .


Hallo,
Du hast völlig recht, bei den meisten Serienfernrohren wird da kein Wert darauf gelegt, die verzichten aber auch auf Vergrößerungen über 150-200 fach. Die Massenspiegel geben auch meist eh nicht viel mehr her, und der Durchschnittskunde hat keine Ahnung...
Du kannst natürlich auch einen Spiegel in deinem Lichteimer auf die Luftpolsterfolie schmeißen und fertig, funktioniert auch.
Wenn Du aber einen Spiegel auf lambda/16 poliert hast und den dann optimal ausnutzen willst, dann wirst du dir sicher Gedanken machen, wie du den Spiegel so lagerst daß er auch im Nanometerbereich nicht deformiert wird. Dann wirst du dich über die lange Wartezeit zum Auskühlen ärgern und einen Lüfter einbauen.
Du wirst dir genau überlegen wo noch Streulicht her kommen kann, etc. Und dann wird das mit der Spiegellagerung erst richtig interessant.
Grüße Martin
 
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