Re: Spikes - eine Versuchsreihe zum Thema als PDF.
Hallo Karl-Heinz,
liebe Interessierte,
ich will noch kurz ein paar Ergänzungen zum bisher Geschriebenen einfügen.
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Die Phobie gegen eventuelles Verdrehen der Spinne durch Temperaturgang find ich nicht immer gerechtfertigt, da z.B. ein Hut aus Aluminium die Längenänderung der (Metall) Streben sehr gut kompensieren kann!
Bei kleineren Durchmessern etwa < 8" und einer Temperaturdifferenz zwischen Justieren und Beobachten von unter 10° K macht die Okularklemmung und das z.T. beträchtliche Okulargewicht i.d.R. wohl mehr aus!
Man muß sich im Vorfeld lediglich die Mühe machen, die Längenänderungen auszurechnen, um daraus den exzentrischen Versatz der Spinnenarme zu berechnen.
So kommt man recht einfach in einen Genauigkeitsbereich, der kleiner als die Toleranz der Okularklemmung ist...
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Das Problem starker Spikeausprägung bei vorhandenen Spinnenarmsymmetrien, war bei meinen Vorversuchen so offensichtlich und ist bei vielen Astroaufnahmen gut dokumentiert, daß ich in der Notiz auf einen Vergleich verzichtet habe.
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Die invertierte Methode, von der ich im Vorfeld (u.A. aufgrund meines inneren Schw...ehundes) Abstand genommen hatte, werde ich bei den anscheinend interessanteren Spinnenkonstruktionen zum Vergleich zu Rate ziehen.
Leider haben meine diesbezüglichen Versuche heute Nacht mir die letzte Hoffnung genommen, daß es vielleicht doch eine einfache Hilfe sein könnte...
Die Anfälligkeit für Luftunruhe war (heute Nacht) sehr anschaulich und führte zu einer als extrem zu bezeichnenden Helligkeitsmodulation der Beugungsbilder, so daß es mir nicht möglich war ein reproduzierbares Ergebnis zu erhalten.
Und Versuche eine Schablone aus schwarzer Pappe zu fertigen, legten leider wieder den Schluß nahe, für ernst zu nehmende Ergebnisse (zumindest bei der Untersuchung von symmetrischen, oder nahezu symmetrischen Spinnendesigns) lieber ein dünnes Blech mit Laser / Wasserstrahlgeschnittenem Spaltmuster zu verwenden...
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Was jedoch wunderbar funktionierte, ist der von Karl-Heinz betonte Effekt mit dieser Methode Störquellen zu reduzieren!
Konkret denke ich da an Reflexionen an den Spinnenarmen, oder v.A. im Kameraobjektiv.
Die eigentliche Form der Beugung kommt hier sehr deutlich zum Vorschein und kann m.E. bei den gekrümmten Armvarianten zu einem besseren Verständnis führen!
Jedoch die Gesamtsimulation mit Fangspiegelersatz wird wohl meiner Standardbastelmethode vorbehalten bleiben müssen.
Und die eklatante Diskrepanz zwischen meinem Beugungsbild mit einer zentrumsnahen (exzentrischen) Einzelstrebe und den Babinet Voraussagen ist eine eigene Versuchsreihe wert... <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/gutefrage.gif" alt="" />
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Bei den Versuchen hatte ich den Eindruck, daß ein dreißter Bastler eventuell sogar im Stande sein könnte, einen Astigmatismus im Brennpunkt seines Teleskops mit einer geeigneten Spinnenwahl und Drehung zu kaschieren...
<img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/cool.gif" alt="" />
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Vielen Dank nochmal an Karl-Heinz, der durch das erneute Nahelegen des Satzes von Babinet (Frederik hatte vor Monaten vergeblich versucht meine diesbezügliche Trägheit zu überwinden) geholfen hat meinen inneren Schw...ehund (zumindest vorübergehend) zu besiegen!
<img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/Spitze.gif" alt="" />
Grüße
Ulrich