uranometria
Aktives Mitglied
Hallo zusammen,
wollte eigentlich um 24 Uhr in die Federn fallen, doch mir viel der klare Himmel auf - aoll ich jetzt nochmal raus?
Nunja, das schlichte Gemüt, wenn ich eine halbe Flasche guten Rotwein am abend getrunken habe, sagte mir: Mach doch!
Also habe ich meinen kleinen Refraktor (80/400) auf das Fotostativ geschraubt, mit Zenitspiegel und Leuchtpunktsucher bestückt, mit einem 19mm und einem 9mm Okular, sowie einer Dose mit Nebelfiltern bewaffnet und bin raus in den Garten.
Vorweg: Ich hatte keine Karten oder Buchmaterial dabei.
Alle folgenden Objekte wurden somit aus dem Kopf anvisiert und teils durch ein großen Gesichtsfeld ermöglicht ...
Due Zusammenfassung (einfach reingehakt - ich bin müde):
Eine klare Nacht. Am M42 die Filter getestet, mit dem UHC (Astronomik) und dem 19mm Pano konnte der Orionnebel klar herausgearbeitet werden. Da waren sogar Strukturen zu erkennen. Wow...
Der NGC2174 war mit dem UHC-Filter ebenfalls durch einfaches Schwenken von den letzten Sternen des Zwillings zu finden. Der NGC2175 machte sich schon etwas schwächer. Mit dem UHC/E konnte der NGC2174 fast gar nicht erkannt werden – es sei denn man wusste wo er lag. Da stört der Himmel in Richtung Stadt.
Am IC410 im Fuhrmann konnte der Bogen erkannt werden (welcher sich an dem darin liegenden Sternenhaufen orientiert, sowie Schwaden, welche von diesem Bogen wegzeigten. Dieses ebenfalls nur mit dem UHC-Filter.
Die M81/82 konnten recht einfach mit dem 19mm aufgefunden werden, auch hier war aufgrund des großen Gesichtsfeldes ein ungefähres anvisieren mit dem Leuchtpunktsucher ausreichend. Sie waren recht hell zu erkennen, die eine in Kantenlage und klarer vom Himmel abgegrenzt, die andere größer, flächiger, mit weniger Flächenhelligkeit, aber mit einer Art Halo, welcher einen sanften Übergang in den Himmel hatte. Im 9mm waren die Formen beider Galaxien deutlicher zu erkennen. Die NGC4490 nahe beta-CVn konnte schwach erkannt werden.
An den Sternenhaufen konnte die hohe Sternenzahl im M37 mit dem 9mm Okular bewundert werden. Der M35 ist übrigens auch ein sehr schöner Sternenhaufen, auch der benachbarte NGC2158 war als nebliges Objekt zu erkennen. Der M38 hatte sein charakteristischen Arme ausgebreitet ... der NGC1907 hing daneben.
Mehr ging nicht - mir frohren auch die Füße ab, da ich schnell in meine Gartenschuhe (Plastik!) geschlüpft bin.
Dann bezog sich der Himmel ... die Beine des Fotostativs zusammengeklappt und alles (Pano und Filter waren irgendwo in den Manteltaschen) reingetragen.
Fazit: Die Lücke genutzt und mal wieder ein paar schöne Objekte gesehen.
Grüße,
Stefan
wollte eigentlich um 24 Uhr in die Federn fallen, doch mir viel der klare Himmel auf - aoll ich jetzt nochmal raus?
Nunja, das schlichte Gemüt, wenn ich eine halbe Flasche guten Rotwein am abend getrunken habe, sagte mir: Mach doch!
Also habe ich meinen kleinen Refraktor (80/400) auf das Fotostativ geschraubt, mit Zenitspiegel und Leuchtpunktsucher bestückt, mit einem 19mm und einem 9mm Okular, sowie einer Dose mit Nebelfiltern bewaffnet und bin raus in den Garten.
Vorweg: Ich hatte keine Karten oder Buchmaterial dabei.
Alle folgenden Objekte wurden somit aus dem Kopf anvisiert und teils durch ein großen Gesichtsfeld ermöglicht ...
Due Zusammenfassung (einfach reingehakt - ich bin müde):
Eine klare Nacht. Am M42 die Filter getestet, mit dem UHC (Astronomik) und dem 19mm Pano konnte der Orionnebel klar herausgearbeitet werden. Da waren sogar Strukturen zu erkennen. Wow...
Der NGC2174 war mit dem UHC-Filter ebenfalls durch einfaches Schwenken von den letzten Sternen des Zwillings zu finden. Der NGC2175 machte sich schon etwas schwächer. Mit dem UHC/E konnte der NGC2174 fast gar nicht erkannt werden – es sei denn man wusste wo er lag. Da stört der Himmel in Richtung Stadt.
Am IC410 im Fuhrmann konnte der Bogen erkannt werden (welcher sich an dem darin liegenden Sternenhaufen orientiert, sowie Schwaden, welche von diesem Bogen wegzeigten. Dieses ebenfalls nur mit dem UHC-Filter.
Die M81/82 konnten recht einfach mit dem 19mm aufgefunden werden, auch hier war aufgrund des großen Gesichtsfeldes ein ungefähres anvisieren mit dem Leuchtpunktsucher ausreichend. Sie waren recht hell zu erkennen, die eine in Kantenlage und klarer vom Himmel abgegrenzt, die andere größer, flächiger, mit weniger Flächenhelligkeit, aber mit einer Art Halo, welcher einen sanften Übergang in den Himmel hatte. Im 9mm waren die Formen beider Galaxien deutlicher zu erkennen. Die NGC4490 nahe beta-CVn konnte schwach erkannt werden.
An den Sternenhaufen konnte die hohe Sternenzahl im M37 mit dem 9mm Okular bewundert werden. Der M35 ist übrigens auch ein sehr schöner Sternenhaufen, auch der benachbarte NGC2158 war als nebliges Objekt zu erkennen. Der M38 hatte sein charakteristischen Arme ausgebreitet ... der NGC1907 hing daneben.
Mehr ging nicht - mir frohren auch die Füße ab, da ich schnell in meine Gartenschuhe (Plastik!) geschlüpft bin.
Dann bezog sich der Himmel ... die Beine des Fotostativs zusammengeklappt und alles (Pano und Filter waren irgendwo in den Manteltaschen) reingetragen.
Fazit: Die Lücke genutzt und mal wieder ein paar schöne Objekte gesehen.
Grüße,
Stefan