sternengucker
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Guten Abend,
nach etwa 6-7 Monaten Abstinenz, war ich so gegen 20:30 vom ziemlich klaren Sternenhimmel begeistert...
Wir waren am Bahnhof um nachzusehen, ob die Züge morgen früh wieder fahren (Brücke wurde erneuert am Wochenende).
Auf dem Weg nach Hause sprach ich dann vom Sternengucken, da meinte meine Frau nur "nix wie raus"...
Also mit dem Fernglas raus, und bischen rumgesucht, aber klar... nach so langer Zeit kennt man sich nicht mehr so richtig aus.
Aber schön wars schon - also das Teleskop vom Balkon geholt und vorm Haus aufgestellt:
Die Selbstbau-Säule (die mit dem Garten-Springrunnen-Rohr) mit Giro-II drauf, den Celestron 200/1000 (SkySurfer) und den Okularkoffer.
Alles so halbwegs gerade hingestellt, und los gings. In der Strasse ist es einigermassen dunkel, und der freiei Blick ging von Zenith über Andromeda bis Cassiopeia, auf der anderen Seite über den Schwan zu Leier. Soviel wusste ich noch!
Und dann gings los - erst mit dem Sucher anpeilen, 40mm rein, dann kucken.
Kurz gesagt ich beobachtete voller Begeisterung die Andromeda-Galaxie mit ihren beiden Begleitern, Ha&Chi, den Ringnebel in der Leier, Albireo.
Und schweifte zum Schluss einfach die Sommermilchstrasse entlang und genoss den Anblick - toll!
Mit dem Fernglas genehmigte ich mir dann noch die Plejaden, und freue mich schon auf die Wintersternbilder.
Während des Beobachtens kam der ganze Okularfuhrpark zum Einsatz:
TSWA40, 32, 26mm und Baader Hyperion 8 und 5mm.
Blöderweise ging ab und zu in den Häusern mal ein Licht an, und einmal fuhr ein Auto durch. Die riesengroße Pupillenöffnung gibts dadurch nicht gerade, aber was solls... ich wusste gar nicht mehr, wie schön das alles ist! So einige Monate sind doch eine lange Zeit.
Sicherlich geht es einigen so wie mir, lange Zeit nicht beobachtet, keine Lust rauszugehen, irgendwo hinzufahren, die Ausrüstung rumschleppen und so weiter. Aber: Es lohnt sich doch!
Ich hoffe, ich kann mit diesem kleinen BB einige Sternengucker ermuntern, mal wieder rauszugehen zum Beobachten!
Gute Nacht!
nach etwa 6-7 Monaten Abstinenz, war ich so gegen 20:30 vom ziemlich klaren Sternenhimmel begeistert...
Wir waren am Bahnhof um nachzusehen, ob die Züge morgen früh wieder fahren (Brücke wurde erneuert am Wochenende).
Auf dem Weg nach Hause sprach ich dann vom Sternengucken, da meinte meine Frau nur "nix wie raus"...
Also mit dem Fernglas raus, und bischen rumgesucht, aber klar... nach so langer Zeit kennt man sich nicht mehr so richtig aus.
Aber schön wars schon - also das Teleskop vom Balkon geholt und vorm Haus aufgestellt:
Die Selbstbau-Säule (die mit dem Garten-Springrunnen-Rohr) mit Giro-II drauf, den Celestron 200/1000 (SkySurfer) und den Okularkoffer.
Alles so halbwegs gerade hingestellt, und los gings. In der Strasse ist es einigermassen dunkel, und der freiei Blick ging von Zenith über Andromeda bis Cassiopeia, auf der anderen Seite über den Schwan zu Leier. Soviel wusste ich noch!
Und dann gings los - erst mit dem Sucher anpeilen, 40mm rein, dann kucken.
Kurz gesagt ich beobachtete voller Begeisterung die Andromeda-Galaxie mit ihren beiden Begleitern, Ha&Chi, den Ringnebel in der Leier, Albireo.
Und schweifte zum Schluss einfach die Sommermilchstrasse entlang und genoss den Anblick - toll!
Mit dem Fernglas genehmigte ich mir dann noch die Plejaden, und freue mich schon auf die Wintersternbilder.
Während des Beobachtens kam der ganze Okularfuhrpark zum Einsatz:
TSWA40, 32, 26mm und Baader Hyperion 8 und 5mm.
Blöderweise ging ab und zu in den Häusern mal ein Licht an, und einmal fuhr ein Auto durch. Die riesengroße Pupillenöffnung gibts dadurch nicht gerade, aber was solls... ich wusste gar nicht mehr, wie schön das alles ist! So einige Monate sind doch eine lange Zeit.
Sicherlich geht es einigen so wie mir, lange Zeit nicht beobachtet, keine Lust rauszugehen, irgendwo hinzufahren, die Ausrüstung rumschleppen und so weiter. Aber: Es lohnt sich doch!
Ich hoffe, ich kann mit diesem kleinen BB einige Sternengucker ermuntern, mal wieder rauszugehen zum Beobachten!
Gute Nacht!