Sprachsteuerung für GOTO?

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Hallo Peter,

wie im anderen Forum:

tut dat not o_O :unsure:?
Mit ein Grund warum ich das Beobachten so sehr schätze, Ruhe!!
 
Kenne Kollegen welche Alexa-Skills programmieren. Fertige Produkte kenne ich auch nicht. Vor allem wenn es offline im Feld unabhängig vom Zugang zu Cloud-Diensten sein soll, sind die Werkzeuge dafür noch recht frisch: GitHub - AASHISHAG/deepspeech-german: Automatic Speech Recognition (ASR) - German
Die passenden Stichworte dafür sind: offline speech recognition
@DocHighCo für das Sprachwirrwarr beim Teleskoptreffen lautet die Lösung daher dass das Teleskop eine Low-Light-Camera hat um den Besitzer und seine Gebärdensprache der Hände zu lesen. Oder man bedient sich des Flaggenalphabet mit roten Lampenaufsätzen.

Gruß Markus
 
Hallo,

mal abgesehen vom hohen Comedy-Faktor kann ich schon einen gewissen Sinn darin sehen. Es geht ja nicht darum, hier in einer Tour auf sein Teleskop einzureden, sondern gemeint ist wohl eher ein paar gezielte Sprachbefehle abzusetzen, während man durchs Okular schaut oder auf PC oder Tablet eine andere Anwendung im Vordergrund hat. Für kleine Fokusschritte oder Korrekturbewegungen mag man das schon mal brauchen können. Wenn es mal bitterkalt sein sollte könnten die Hände in den Handschuhen bleiben und wenn beim Schwenken das Equipment Kurs auf ein Stativbein nimmt, kann ein einfaches "Stopp!" die panische Suche nach einem passenden Button ersetzen.
Ich kenne da leider auch keine Lösung, aber sofern man mit einem PC steuert, hat mir ein einfaches Gamepad schon immer sehr gute Dienste geleistet. Dafür braucht man zwar die Hände, aber man kann es immerhin blind bedienen.

Gruß
Sebastian
 
Wäre bestimmt lustig, wenn während einer Belichtung ein User NGC7000 sagt und dann auf einmal noch 6 andere Teleskope mit umschwenken :ROFLMAO:

Hatten das früher auf der lan Party wenn wir Shooter gespielt haben.
Einer hatte gamevoice aktiv.
Wenn der einem entgegen kam, hatte man einfach laut Messer gerufen und der Stand dann quasi wehrlos gegenüber :ROFLMAO:
:LOL:
 
Hallo allerseits,

als älterer Mensch kann ich nur mit dem Kopf schütteln. Gut, ich bin noch von früher, aber immerhin kann ich ja auf dem Computer solche Nachrichten schreiben. Sprachsteuerung sehe ich durchaus als sinnvolle Hilfe für in ihrer Mobilität eingeschränkte Menschen ein, nicht aber als Unterstützung der Faulheit derer, denen auch egal ist, ob ihre Daten und Aktivitäten irgendwo im Netz kursieren.
Ja, niemand muss meine Heizung aus der Ferne regeln können, mein Kühlschrank muss nichts beim Lebensmittler bestellen und der muss sich nicht ausrechnen können, ob ich Butter oder als armer Kleinrentner nur Margarine schmiere.

So komme ich bei den meisten meiner Fernrohre ganz ohne Strom aus. Tatsächlich habe ich auch ein paar mit Nachführmotor, das aber auch erst seit ca. 35 Jahren.

Also immer fröhlich "zurück in die Zukunft"!

CS Gerhard
 
Eure Antworten haben mich zum Schmunzeln gebracht ;-)

Grund der Frage war: Minimierung Einfluß Dunkeladaption durch sonst notwendige Smartphone und/oder PC-Nutzung (ich zähle auch den Handcontroller dazu) vor allem bei rein visueller Beobachtung. Und natürlich "nachbarschaftsschonend". Auch auf Teleskoptreffen.

Gruß,
Peter
 
Nix für ungut Peter aber bist du nicht einer der fast ausschließlich von seiner "Fenstersternwarte" wie du es immer beschreibst per EAA beobachtest?
In anderen Fäden und auch bei Einsteiger Threads sprichst du häufig davon. Und jetzt willst du eine Sprachsteuerung für dein Teleskop um deine Dunkeladaption nicht zu zerstören?

Ich hab manchmal das Gefühl manche betreiben das Hobby nicht um tatsächlich in den Himmel zu schauen, sondern nur wegen dem ganzen Technikschnickschnack, welchen man wie hier gezeigt bis zur maximalen Sinnlosigkeit auf die Spitze treiben kann.

Wie soll das nachbarschaftsschonend ablaufen?
Willst du dann mit deinem Teleskop flüstern, um die Nachbarn oder auf Treffen die Menschen links und rechts von dir nicht zu stören? Meine bisherige Erfahrung mit solchen Steuerungen ist, dass man laut und deutlich sprechen muss.
Mir fehlt einfach irgendwie die Vorstellungskraft für eine sinnvolle Nutzung von so etwas.

LG *entfernt*
 
Grund der Frage war: Minimierung Einfluß Dunkeladaption durch sonst notwendige Smartphone und/oder PC-Nutzung (ich zähle auch den Handcontroller dazu) vor allem bei rein visueller Beobachtung.

Gruß,
Peter
Hi,
Also bei dem Handcontroller würde ich mal die Kirche im Dorf lassen. Da ist ja kein Flutlicht eingebaut. Wenn du visuell mittels HC ein Objekt einstellst, kannste eh nicht ins Okular schauen, weil das Teleskop schwenkt. Bei einer kleinen Korrektur kann man auch ohne auf den HC zu schauen, die 4 Korrekturtaster erfühlen und nachregeln.
 
Grund der Frage war: Minimierung Einfluß Dunkeladaption durch sonst notwendige Smartphone und/oder PC-Nutzung
Du wirst vielleicht lachen, aber ich hatte mir in den letzten Wochen auch kurz Gedanken dazu gemacht. Das Grobkonzept sah aber so aus, dass man
  • eine Beobachtungsliste für den Abend im Vorfeld anfertigt
  • die Liste auf 'Shortcuts' eines blind bedienbaren Tastenfeld legt
  • am Teleskop oder auch am Rande des Red-Dot-Finder ein sehr schwacher LED-Kranz ist der je nach Ziel anzeigt wohin man schwenken möge
 
Hallo!

Ich bin auch wirklich Technik afin. Sprachsteuerung habe ich mir immer gewünscht, besonders im Auto. Aber meine Erfahrungen z.B. in einem BMW i3 ...
lassen mich wirklich ernsthaft an so was zweifeln, ansonsten wenn man google per Sprache bedient, geht es einfach. Warum kann es BMW nicht?

Wie bricht man heute in ein Haus ein? Man hebt die Briefklappe an der Haustür hoch und ruft durch den Schlitz: "Alexa! Mach die Tür auf!"

MünchenBeiNacht - Ewald
 
Hallo zusammen,

ich bin ja auch recht Technik afin, wie Ewald, aber muss den auch wirklich alles was technisch umsetzbar ist umgesetzt werden??
Das hat auch nichts mit "hinterwälderisch" oder " dem alten verhaftet" oder "dem Neuen nicht aufgeschlossen" zu tun.
Bei vielen so umgesetzten Dingen erschließt sich mir auch nicht der tiefere Sinn.

Man könnte ja jetzt bemekeln, dass ich ja auch (versuche) remote zu arbeiten und mich nicht raus in die Kälte stelle, wie es sich für einen anständigen Hobby-Beobachter gehört ;).
Das halte ich aber für Sinnvoller, als mit meiner Montierung zu quaseln.
Mir kommt kein Alexa oder ähnliches ins Haus.
Auch brauch ich keine WLAN-Dekenbeleuchtung... ... ...

OK, jeder empfindet etwas anderes für Sinnvoll, jeder Jeck ist halt anders unterwegs.
Mir erschließt sich so manches nich.

Sprachsteuerung sehe ich durchaus als sinnvolle Hilfe für in ihrer Mobilität eingeschränkte Menschen ein, nicht aber als Unterstützung der Faulheit derer, denen auch egal ist, ob ihre Daten und Aktivitäten irgendwo im Netz kursieren.
:y: :y: :y:.
 
Nix für ungut Peter aber bist du nicht einer der fast ausschließlich von seiner "Fenstersternwarte" wie du es immer beschreibst per EAA beobachtest?
In anderen Fäden und auch bei Einsteiger Threads sprichst du häufig davon. Und jetzt willst du eine Sprachsteuerung für dein Teleskop um deine Dunkeladaption nicht zu zerstören?

Ich hab manchmal das Gefühl manche betreiben das Hobby nicht um tatsächlich in den Himmel zu schauen, sondern nur wegen dem ganzen Technikschnickschnack, welchen man wie hier gezeigt bis zur maximalen Sinnlosigkeit auf die Spitze treiben kann.

Wie soll das nachbarschaftsschonend ablaufen?
Willst du dann mit deinem Teleskop flüstern, um die Nachbarn oder auf Treffen die Menschen links und rechts von dir nicht zu stören? Meine bisherige Erfahrung mit solchen Steuerungen ist, dass man laut und deutlich sprechen muss.
Mir fehlt einfach irgendwie die Vorstellungskraft für eine sinnvolle Nutzung von so etwas.

LG Simon
Hallo Simon,

die Fenstersternwarten bieten feste Aufstellung und schnelle Betriebsbereitschaft, schränken aber den sichtbaren Bereich auf +/-20° rund um Ost/West und bis auf 45° Höhe ein.

Beobachte deshalb (wenn es nun wärmer wird) auch abwechselnd visuell vom Balkon oder von der Terrasse - aber auch mit GOTO. Und da geht es dann tatsächlich um die Dunkeladaption!

Und auf diesem umgekehrten Weg (von EAA zu rein visuell) wird auch der Entdeckerspaß wieder gefördert. Denn man weiß ja am n. Abend, dass das gesuchte Objekt definitiv dort ist - und man hat bereits vorher dessen markante Umgebung verinnerlicht. Ohne dass man noch mal auf die papierne Sternkarte schauen muss.

Gruß,
Peter
 
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Sorry, du sprichst von visueller Beobachtung von Balkon, Terrasse, Goto und der Dunkeladaption?!
Das beisst sich doch.
 
Sorry, du sprichst von visueller Beobachtung von Balkon, Terrasse, Goto und der Dunkeladaption?!
Das beisst sich doch.
An einem Abend gezielt eine Liste von Objekten in der Fenstersternwarte mit EAA abarbeiten und damit schlechtem Seeing Paroli bieten und/oder für spätere Vergleiche speichern - und an anderen Abenden bei besseren Bedingungen nur spechteln. Da beißt sich in meinen Augen nichts.

Gruß,
Peter
 
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