Stacken von Aufnahmen über einen längeren Zeitraum

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EichelOber

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Hallo Sternfreunde, ich bin nun soweit, Aufnahmen von Objekten über einen längeren Zeitraum (Monate) machen zu können. Dabei fallen ja nun zwangsläufig viele Einzelbilder an. Muss man die eigentlich alle zusammen stacken, oder kann man evtl. auch Häppchen stacken (also evtl. pro Aufnahmetag) und dann diese Summenbilder später nochmal in einen Topf werfen zum stacking ? Also die z.B. 30 oder 50 Tages-Ergebnisbilder (in denen jeweils schon z.B. 200 oder 300 Einzelbilder stecken) nochmal addieren. Ich denke, das müßte doch zum gleichen Ergebnis führen und eigentlich im Hinblick auf Darks und Flats sogar noch besser sein. Was meint ihr ? Danke für die Rückmeldungen :-)

Ich nutze den DSS.
Für die Aufnahmen Asiair, TS-Photoline 60/360, ASI 183mc
 
Hallo Jürgen,

ja , du hast es ja nun dir selber beantwortet . Dazu wurden hier schon etliche Themen eröffnet und ausreichend beantwortet . Solage die Software das zuläßt und der Versatz nicht all zu groß ist . Allerdings gibs wohl auch verschiedene Temperaturen in den Bildern(Rauscherhalten) Darks und die Flats müssen stimmen .

Einfach mal probieren wenn du schon welche hast und auf das Ergebnis gefasst sein .
 
Hallo Jürgen,

zumindest kurz sollte man so eine Frage schon beantworten,finde ich. Gerade weil sie so oft gestellt wird.

Auf dem Weg zum Summenbild muss man die Einzelbilder ja zunächst mit Darks, Flats und Bias kalibrieren. Dabei ist es sehr sinnvoll, zumindest in jeder Nacht auch Flats zu machen und diese dann nur mit den Bildern der gleichen Nacht zu verwenden.
Danach können alle Bilder zur Deckung gebracht werden (registrieren). Es macht keinen Unterschied, ob man das mit den Bildern jeder Nacht tut, und dann nochmals mit den Summenbildern der einzelnen Nächte. Zumindest, wenn das Registrieren gut funktioniert.
In einer perfekten Welt macht es auch keinen Unterschied, ob man je Nacht stackt und dann die Ergebnisse addiert. Aber tatsächlich hat es einen gewissen Vorteil, lieber alle kalibrierten und registrierten Bilder gemeinsam zu stacken, denn bei dem Vorgang werden - je nach Software und Einstellungen - Ausreißerwerte ermittelt und aus dem Summenbild ausgeschlossen. Und das funktioniert mit vielen Bildern eben besser als mit wenigen. Auf die Art werden z.B. Satellitenspuren und Hotpixel (falls bei der Aufnahme gedithert wurde) sehr effektiv aus dem Bild entfernt.

Also Nacht für Nacht kalibrieren, aber dann lieber alle Bilder weiter verarbeiten.

Gruß
Sebastian
 
Hi,

in AstroPixelProcessor, APP, ist das Verarbeiten mehrere Sessions schon vorgegeben. Auch die Kalibrationsbilder können den Sessions zugeordnet werden.

Das halte ich für sehr komfortabel. Und im Vergleich zu den Hardware Kosten unserer Ausrüstung ist der Preis absolut angemessen.

CS

Frank
 
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