Hallo zusammen,
ich benutze auch Macs (Mac Mini 2018 i7 6-Core und MacBook Pro 13" 2015). Zur EBV der Astrofotos nehme ich zum Stacken und zur Entfernung der Gradienten/Lichtverschmutzung APP. Das geht ja quasi per Knopfdruck und ist extrem simpel, bei hervorragenden Ergebnissen. Dann übergebe ich den Stack an Pixinsight zur weiteren Bearbeitung. Ein Finetuning erfolgt dann ggf. noch in Photoshop/Lightroom. Das alles läuft auf dem Mac sehr gut. Kostet natürlich etwas, aber wie meine Vorredner schon erwähnten. Für einen L-Extreme 2-Filter gibt man gerne 300,- € aus, aber die Software, die aus den Daten überhaupt erst ein schönes Bild macht, darf nix kosten? Verstehe ich ehrlich nicht.
Natürlich kann man sich immer mit Freeware behelfen, und oft gibt es wirklich klasse Programme, wie z.B. N.I.N.A, für die es kaum bessere (kostenpflichtige!) Alternativen gibt. Mac-User sind da aber natürlich klar im Nachteil, da es für Windows einfach mehr kostenlose Software gibt. Daher habe ich mir auch einen 200,- Windows-Laptop (Thinkpad X260) besorgt, auf dem ich N.I.N.A installieren werde um meine Montierung zu steuern und die Bilder zu akquirieren.
Bin mal gespannt, was Apple noch so aus ihrem M1/M1X usw. machen. Was man so sieht und hört ist jedenfalls extrem vielversprechend, v.a. die Leistung pro Watt stellt wohl alles bisher dagewesene in den Schatten. ABER wenn unsere geliebte Astrosoftware nicht portiert wird, dann werde ich auch irgendwann wieder auf Windows umsteigen, obwohl mir die Hardware und v.a. Mac OSX um Welten besser gefällt.
CS Tim