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Baader Planetarium

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Wir freuen uns, ein hochinteressantes Hilsfmittel für die Astrofotogie neu in unserem Sortiment zu haben: StarAid Revolution!
Das vielseitige, kleine Gerät bietet Stand-Alone Autoguiding, Automatische Poljustage und Plate-Solving in einem leichten, nur 8 cm großen Gehäuse. Für den Betrieb ist kein PC nötig, die Initialisierung erfolgt über das Smartphone.
  • StarAid überwacht automatisch die Luftunruhe und die Responsivität der Montierung
  • Mit eingebautem WiFi oder dem mitgelieferten USB-Kabel, um StarAid Revolution mit der kostenlosen, integrierten StarAid App zu steuern. Benötigt keinen Laptop oder andere Geräte.
  • Sofort einsatzbereit, für ununterbrochene Aufzeichnung
  • Einnorden in 30 Sekunden – hohe Genauigkeit von üblicherweise ~30” innerhalb von etwa 2 Minuten
  • Beseitigt Nachführfehler sofort und mit Leichtigkeit. Wenn das Guiding unterbrochen wird, weisen LED-Lichter sofort darauf hin
  • Automatisches Platesolving innerhalb von 2 Sekunden
  • Hohe Qualität – steigert die Bildqualität um bis zu 30%
  • CS-Gewinde und ¼ Anschluss
  • Staub- und Fingerabdruck-abweisendes Gehäuse
  • Funktioniert mit allen Montierungen, bei denen Polhöhe und Azimut manuell eingestellt werden können (sogar mit Montierungen, die nur eine Nachführachse haben).
staraid-revolution-standalone-autoguiding-e5d.jpg
Ausführliche Informationen und Bestellmöglichkeit unter

Der StarAid als Standalone-Autoguider – im Test mit der Celestron CGX
Christoph Kaltseis hat die Guiding-Funktion des StarAid Revolution an der Celestron CGX getestet. Seine Eindrücke finden Sie hier:
 
Moin,

das heißt, eine PC-Anbindung ist NICHT vorgesehen, nur Smartphone/Tablet?

CS
Jörg
 
Eine PC-Anbindung ist nicht einmal notwendig.
Für den Betrieb als Guider muss er nur an Strom und Montierung angeschlossen werden.
Das Smartphone ist vor allem als Bildschirm nötig, wenn StarAid für das Einnorden verwendet wird. StarAid macht dann PlateSolving und zeigt an, wie die Montierung bewegt werden muss, um einzunorden. Unter
ist das noch etwas ausführlicher beschrieben als auf unserer Produktseite. Dort wird auch die App in Videos vorgestellt.

Guiding läuft dann komplett im Standalone-Betrieb, außer es soll z.B. auf einen Kometen nachgeführt werden.
 
So ganz erschließt sich mir die Sinnhaftigkeit des Produkts nicht. Mal ganz abgesehen vom horrenden Preis. Wie stelle ich denn sicher (ohne PC), dass ich mit dem Ding im Fokus bin? Oder überhaupt einen Stern im Bildfeld habe?

Wenn ich mit einer "normalen", gekühlten Astrokamera unterwegs bin, muß ich allein des abspeicherns wegen, sowieso einen PC dabei haben. Dann kann ich doch auch eine herkömmliche Autoguiding-Kamera anschließen, die weitaus preiswerter ist. Und mit einem Autoguiding-Programm (kostenlos) und Platesolve (kostenlos) arbeiten.
 
Für das Setup gibt es die Handy-App; wenn es einmal eingerichtet ist, ändert sich der Fokus nicht mehr. Die Fokusposition lässt sich ja auch markieren oder fix einstellen, wenn der StarAid nicht an der Optik verbleibt, zur Not mit dem Baader Planetarium 1¼" Stoppring zur Fixierung der Einstecktiefe (T-2 Bauteil #30) # 1905131.

Das Produkt ist zum Beispiel für alle, die mit leichtem Setup unterwegs sind, die keinen Laptop zur Kamerasteuerung haben, die lieber direkt loslegen wollen, statt die verschiedensten Programme zum Laufen bringen und konfigurieren wollen, denen die bisherigen Standalone-Autoguider zu wenig Funktionen bieten, die möglichst wenig Kabel am Teleskop haben wollen (die sich verheddern können) und die eine kompakte Lösung zum Guiden und Einnorden suchen, die Out of the Box funktioniert, anstatt Zeit unter klarem Himmel damit zu verbringen, sich selbst etwas zusammenzustellen und am Nachthimmel zum Laufen zu bringen.

Die StarAid-Revolution ist, dass man es nur einstöpseln muss (und nach Anleitung die Einnordung vornehmen).

Nachtrag:
Noch ein Verweis auf die FAQ von FAQ - StarAid:
Will it always find a guide star?
Yes. If you can see stars with your eyes, so can StarAid.

Will it always find a guide star, no matter where I’m pointing at?
Yes. If you can see stars with your eyes in the direction your pointing StarAid at, so can StarAid.

Will it always find a guide star, no matter where I’m pointing at, even under a full moon?
Yes. If you can see stars with your eyes in the direction your pointing StarAid at, so can StarAid. Just don’t point it immediately at or near (<30°) the full moon, or the moonglow will drown out all stars in the vicinity.
 
Normalerweise baue ich mein Equipment immer im Hellen auf. Da habe ich dann Zeit genug, um alles zu testen. Mein Guidingkamera stecke ich übrigens in einen freien USB-Port der Astrokamera (bei ZWO gibt es diese Möglichkeit), da ist also kein Kabel, was sich verheddern kann. Aber vermutlich bin ich auch nicht der richtige Kunde für das Produkt.

Nachtrag:
Noch ein Verweis auf die FAQ von FAQ - StarAid:
Will it always find a guide star?
Yes. If you can see stars with your eyes, so can StarAid.

Will it always find a guide star, no matter where I’m pointing at?
Yes. If you can see stars with your eyes in the direction your pointing StarAid at, so can StarAid.

Will it always find a guide star, no matter where I’m pointing at, even under a full moon?
Yes. If you can see stars with your eyes in the direction your pointing StarAid at, so can StarAid. Just don’t point it immediately at or near (<30°) the full moon, or the moonglow will drown out all stars in the vicinity.

Das verstehe ich nicht. Wenn ich mit dem Auge Sterne sehen kann, heißt das doch noch lange nicht, dass ich beim OAG auch einen Stern im Blickfeld habe. Das hängt ganz von der Brennweite des Teleskops und der Himmelsgegend ab. Und natürlich von der Empfindlichkeit des eingebauten Chips, sowie von der möglichen Belichtungszeit.
 
Ein Off-Axis-Guider kann auch schon einiges an Licht schlucken, die Prismen sind meist winzig. Einfach mal spaßeshalber eine Kamera mit den selben Einstellungen fokal und am Off-Axis-Guider anschließen und die Bildhelligkeit vergleichen.

StarAid ist dagegen für Sucherguiding optimiert und nicht für einen OAG ausgelegt. Um wieder die FAQ zu zitieren:
Which guide scope can I use with StarAid?
StarAid performs optimally with any guide scope that has a focal length between 100mm and 150mm. You are however free to use StarAid with larger or smaller guide scopes, but with reduced performance. StarAid may not work if the focal length of the guide scope falls outside 50mm to 250mm.
Ein lichtstarkes Sucherfernrohr und eine gute Kamera findet heute wohl immer genug Sterne für das Guiding, und bei 150mm ist auch genug Bildfeld da, um ausreichend helle Sterne zu finden. Systeme wie Celestron StarSense arbeiten ja auch mit kurzen Brennweiten, wenn auch bislang ohne Guiding (dafür zum Teil schon mit der Handy-Kamera für das manuelle Goto bei den StarSense Explorer Teleskopen!). Dank Subpixelgenauigkeit lassen sich heute auch lange Brennweiten genau genug nachführen – wobei der Hinweis von Christoph Kaltseis in seinem Test wichtig ist, dass die Guiding-Geschwindigkeit zum Seeing passen muss, und man nicht einfach die Standardwerte übernehmen sollte. Die Guiding-Geschwindigkeit wird weiterhin in der Montierung eingestellt, StarAid gibt nur die Kommandos.

Wir hatten schon genug Montierungen zur Reparatur, bei der sich ein Kabel verheddert hatte. Wenn die Motoren genug Zug haben, reißt dann eine Buchse aus ihrer Verankerung, und es wird teuer – daher wissen wir gutes Kabelmanagement, Zugentlastungen und eine geringe Anzahl von Kabeln zu schätzen. Selbst wenn das Kabel nur Zug ausübt, langt das oft genug, um Aufnahmen zu stören.
 
Interessantes Produkt, leider gibt es keine Möglichkeit die Aufnahmekamera zu steuern (zumindest eine DSLR) und damit auch keine Möglichkeit für Dithering :(
 
Aktuell ist Dithering tatsächlich noch nicht möglich, aber das Problem ist StarAid bewusst:
Camera control
Can I control my camera with StarAid?
Not at the moment. We are considering creating a new accessory which would support camera control. We do not have an exact planning for this, however.
Can I dither with StarAid?
Not at the moment. We are considering adding the functionality later on.
Es gibt also Hoffnung!
 
Danke für die Info, sehr interessant! Zum Beispiel ein kleiner Adapter für den Kopfhörer Anschluss oder Bluetooth vom Handy… Damit würde das klappen, zumindest für die DSLR… Ich bin gespannt!
 
Zuletzt bearbeitet:
Dank Subpixelgenauigkeit lassen sich heute auch lange Brennweiten genau genug nachführen – wobei der Hinweis von Christoph Kaltseis in seinem Test wichtig ist, dass die Guiding-Geschwindigkeit zum Seeing passen muss, und man nicht einfach die Standardwerte übernehmen sollte

Dann sollte man aber auch 5-10s lang belichten mit dem Guider, sonst kann man das Seeing nicht mitteln und man versucht (vergeblich) das zufällige Seeing mit zu korregieren. Ich belichte immer 5-10s, unabghängig vom Seeing. Das tut auch der Definition der Sternabbildung gut.

Mit einem extra Guiderscope kann man aber die Pointingabweichungen, die durch das Teleskop selbst entstehen, nicht ausgleichen. Bei kurzen Brennweiten sicher kein Problem, aber bei längeren ist das nicht zu vernachlässigen. Deshalb bliebe ich beim OAG.

Wir hatten schon genug Montierungen zur Reparatur, bei der sich ein Kabel verheddert hatte. Wenn die Motoren genug Zug haben, reißt dann eine Buchse aus ihrer Verankerung, und es wird teuer – daher wissen wir gutes Kabelmanagement, Zugentlastungen und eine geringe Anzahl von Kabeln zu schätzen. Selbst wenn das Kabel nur Zug ausübt, langt das oft genug, um Aufnahmen zu stören.

Genau deshalb benutze ich auch nur ein 50cm langes USB-Kabel, das vom Guider in die Hauptkamera gesteckt wird. Das ist für alle Positionen am Himmel fix.
 
OK,

wenn Kamerasteuerung und Dithering gingen wäre das ein Stand Alone Guider der an den MGEN heran käme, was zwar nichts gegen den MGEN ist, den ich immer noch für genial halte, aber Konkurrenz treibt die Entwicklung, und insoweit finde ich das gut, wenngleich der neue nochmals preislich drüber liegt, was ich angesichts der verfügbar werdenden MGEN I und II für eine große Hürde halte.

CS
Jörg
 
Hallo Jörg,

stimmt. Der MGEN 3 ist ja mit 700 Euro auch kein Schnäppchen. Wer braucht denn sowas?
Und dann noch das schrecklich 60er Jahre Design...

Was bei den Dingern fehlt, ist ja eine Profileauswertung der Sternabbildungen, mit der man den Fokus durch die nächtliche Senkung der Außentemperatur stetig in eine Richtung korregieren kann. Das wäre doch mal eine Inovation, die sich lohnen würde. Man kann sicher 10-30 Aufnhamen mitteln und auswerten. So erhält man eine gute Information über den Fokuszustand.

Gruß,
Peter
 
Das ist was für Leute, die meinen, nur mit viel Geld und teurem Equipment könnte man gute Astroaufnahmen machen.
Hallo pem.bn,

Nicht wirklich – wobei der Aufpreis zum MGEN ergänzt um die SharpCap-Lizenz (ich hatte die Vollversion für >100€ gekauft, mittlerweile geht nur noch Miete) für das PolarAlign auch nicht mehr soo heftig ist.

Ich sehe das für unseren Verein als sehr interessantes Produkt an. Da arbeiten viele Leute mit den Geräten, aber dafür selten. Je einfacher etwas zu benutzen ist, desto eher wird es auch benutzt. Eine Plug-and-Play-Lösung mit eingebautem Seeing-Monitor ist da sehr interessant. Ich hatte das Teil letztes Jahr auf der AME schon gesehen – schön, dass es jetzt im Handel ist.

Ich mache bei uns auch die Einweisungen in die Geräte. Wenn zur Software der Teleskopsteuerung (Guide 8) noch eine für das Guiding (PHD) und noch eine für die Aufnahme (ATIK) und noch eine als Alternative zum Polsucher (SharpCap) kommt, langt ein Abend irgendwann nicht mehr für die Einweisung, und nach einem halben Jahr Pause habe ich selber vergessen, wie das alles funktionert. Oder ich schreibe mich dumm und dämlich beim Anleitungen schreiben... Ein Autoguider, den ich nicht mal umstellen muss, wenn ich die Montierung wechsle? Klingt verdammt gut. Ja, der Preis ist heftig, aber wenn es mir Zeit spart – ich habe kein Problem, die Entwicklungskosten mitzubezahlen ;) Die Zeiten sind vorbei, an denen ich am Teleskop oder Computer basteln will – ich will Ergebnisse:-)

PHD habe ich mit unserer festaufgebauten Montierung nie reproduzierbar zum Laufen gebracht – mal findet Windows die Kamera nicht, mal hat jemand einen Adapter verräumt, mal funktioniert es einfach nicht – ich bin da nie so weit gekommen, dass ich mich an dem System überhaupt mit Agressivität und Belichtungszeiten beschäftigen müsste. Abgesehen davon dass die Lizenzbedingungen von SharpCap für Vereine uninteressant sind (oder waren).

Schöne Grüße aus der Zielgruppe;),
Alex
 
Hi Alex,

ich sehe das ähnlich, für mich pers. wäre das Teil zu teuer, ich habe einen Rechner nur für Astroprogramme, der entsprechend eingerichtet ist und nicht verändert wird, da laufen PHP, APT, CdC usw. sehr gut und verläßlich, aber wenn man sich immer wieder mit anderen Dingen befassen muss oder mit kleinem oder kleinstem Equipment reisen will ist das sicher keine schlechte Lösung. Wer Goto alignen will und andere Software synchronisieren braucht eben die PC-Anbindung zur Rückkopplung, die der MGEN ja kann, aber ansonsten finde ich die Idee an sich sehr gut. Die immer besser werdenden Kamerachips und die Möglichkeit, immer mehr Intelligenz in immer kleinere Gehäuse zu packen ist ja kein Nachteil, im Gegenteil. Auch wenn ich meine gebraucht erworbene Rechentechnik, Kamera, Programmlizenzen usw. zusammenrechne komme ich auch in die Richtung, das ist für mich schon nicht abwegig, allerdings (!) wenn man das zusätzlich anschafft, dann knallt der Korken, das ist klar.

CS
Jörg
 
Hallo an die Zielgruppe :)

Es ist ja schön, wenn die Dinger Anwendung finden. Ich habe kein Problem damit, über APT (oder demnächst NINA, wenn ich auf einen Rechner Windows 10 umstelle), CDC, MicroFocuse und PHD2 zu konfigurieren. Das geht sehr schnell und einfach. Da gab es nie Probleme. Ich "vermiete" aber meine Montierung mit Teleskop auch nicht an Dritte.

Wenn ihr mit den Dinger klar kommt, will ich auch nicht, dass Euch die Sponsoren abspringen. ;)

Gruß,
Peter
 
Dann sollte man aber auch 5-10s lang belichten mit dem Guider, sonst kann man das Seeing nicht mitteln und man versucht (vergeblich) das zufällige Seeing mit zu korregieren.
Auch auf die Gefahr hin, dass hier bald die gesamte FAQ - StarAid steht...
How fast can StarAid guide?
StarAid is designed with performance and usability in mind. It nominally sends guide corrections up to 5x per second (5Hz). However, enough guide stars must be visible in these short exposure times to be able to achieve these rates. Therefore, this can normally only be achieved in guide configuration with short focal length guide scopes (100mm – 150mm).

Should I guide at slower rate, 1s or even 4s?
It depends. Classical guide solutions do not recognise local seeing conditions. The only solution to prevent the guiding from oscillating is to smooth the seeing out by taking relatively long exposures. This is far from ideal:

The effective correction bandwidth is twice the frame rate (0.5Hz when guiding at a 1s and 0.25Hz when guiding at 8s). In this relatively large time span, drift starts to play a role. This is due to factors such as polar alignment and wind. If this goes uncorrected, your final image is more blurred (larger stars). Seeing can also vary significantly from second to second, further blurring stars in your final image if it goes uncorrected.

StarAid avoids these pitfalls by doing very fast updates. Drift effects are effectively minimized and some of the seeing is corrected, resulting in up to 30% sharper images (smaller stars).

Can I control the aggressiveness or other guiding parameters?
No. This is deliberately not possible. StarAid automatically monitors the seeing conditions and the mount response in order to find the optimal guide parameters. It does so always, and all the time. That’s our philosophy! Why would we bother you with tedious work that AI can do better?
Man kann also lange belichten – oder man versucht, mit sehr schnellen Updates dem Seeing nicht hinterherzuhetzen. Ob's funktioniert? Die Guidingprotokolle aus dem Testbericht sehen gut aus:)

Steeldrive.jpgSucherguiding vermeidet zumindest die früher häufigen Probleme mit Verwindungen vom Leitrohr selbst oder der Verbindung zu ihm – eine Optik mit 150mm Brennweite lässt sich stabil befestigen und braucht auch nicht groß ausgerichtet werden. Das setzt natürlich ein in sich stabiles Aufnahmeteleskop voraus.

Für die Fokuskontrolle hätten wir was im Angebot:
Steeldrive II Motorfokussierer mit Controller # 2957165

Er überprüft die Fokusposition zwar nicht live am Stern, aber kann eine Temperaturkurve aufzeichnen und in Abhängigkeit der Temperatur den Fokussierer bewegen und die Taukappenheizung steuern.

Und wem das zu viel HighTech ist – wir haben auch noch ein beleuchtetes Fadenkreuzokular im Angebot:)

So, Schluss für heute – in Bayern sieht's nach einer klaren Nacht aus.

Clear Skies!
 
Wenn ihr mit den Dinger klar kommt, will ich auch nicht, dass Euch die Sponsoren abspringen. ;)
Hallo Peter,

keine Sorge – wir finanzieren uns über Mitgliedsbeiträge und Führungen, wobei Corona da schon ein Loch in die Kasse reißt. Sponsoren haben wir keine, nehmen aber gerne Spenden entgegen ;)
Mal sehen, wahrscheinlich steht nächstes Jahr ein Guiding-System an. Bislang hatte ich den MGEN im Auge, vielleicht wird's auch der StarAid. Mal in Ruhe vergleichen.

Und wenn du die Zeit und Lust hast, ein System aus verschiedenen Komponenten zusammenzustellen, freue ich mich für dich. So findet jeder seinen Weg:y: Hauptsache, es macht Spaß und funktioniert;)

Privat habe ich auch SharpCap zum Einnorden auf dem Rechner und PHD fürs Guiding – wobei ich auch nichts dagegen hätte, wenn ich den Rechner für die Aufnahme mit der DSLR nicht bräuchte. Solange meine Guiding-Cam nicht den Geist aufgibt, werde ich mir den StarAid auch nicht holen. Aber wenn ich nochmal alles neu kaufen müsste – durchaus interessant. Im Idealfall tut's nur einmal weh – wenn man's bezahlt, und nicht jedesmal, wenn man sich beim Benutzen über irgendwas ärgert. Da komme ich eh viel zu selten zu...

Beste Grüße,
Alex
 
Hallo Alex,

ja, für das Astroequipment kann man ganz gut Geld lassen. Deshalb habe ich bis auf Montierung und Kameras alles gebraucht gekauft. Da spart man ordentlich.

Heute Abend soll's klar bleiben. Da gehe ich doch gleich mal an den Himmel. Aufgebaut habe ich schon. Getest auch. Läuft bei mir. ;)

Gruß,
Peter
 
Hallo zusammen,

wieder ein innovatives Produkt, das ohne Notebook auskommt. Gefällt mir!

Vielleicht habe ich es übersehen: Funktioniert das Einnorden ohne Sicht auf Polaris? Das wäre ein Knüller.
 
Das Einnorden sollte wirklich auch ohne Sicht auf Polaris funktionieren. Auf Features - StarAid ist ein Demo-Video (ein bisschen nach unten scrollen), und die Featureliste:
Point up and start alignment with a tap in your app
  • Just point your telescope anywhere in the sky. No need to see the celestial pole from your location.
  • StarAid will tell you how to set your mount.
  • Works equally well in the Southern hemisphere, Northern hemisphere and at the equator.
  • Works well for apartment windows or balconies where the celestial pole is obscured.
  • Choose fast or high accuracy: typically 30″ within 2 minutes (good enough for guiding), 10″ within 4 minutes (accurate), or 1″ within 12 minutes (precise).
  • Intuitive guidance with real-time visual feedback while making adjustments.
  • All mounts with adjustable screws or knobs are supported (even single-axis tracking mounts).
  • Polar alignment also works without a connection to the guide port.
Also nicht nur für die Nord- und Südhalbkugel, sondern auch ohne Blick auf einen Himmelspol:y:
 
Moin,

nicht jeder ist ein Fan des großen Wischens und ein Laptop bietet auch weniger Smartphone-affinen Menschen eine gute Bedienungsmöglichkeit...

CS
Jörg
 
Also ich finde, Einnorden ohne Polarstern ist definitiv eine beachtliche Marktlücke! Von allen Systemen, die ich gefunden habe (bin aber kein Experte), hat nur Ekos/INDI eine Möglichkeit mit einer Sicht nach Ost oder West einen "Legacy Polar Alignment" zu machen. PHD2 hat zwar einen Assistenten für den Drift-Alignment aber ich habe das nach zwei mal 30min Versuchen aufgegeben. Vielleicht liegt es auch an mir.

Eine Kamera-Steuerung ist ein Muss, IMHO, beim diesem Produkt. Mindestens ein Shutter-Rails, und dann vielleicht Dithering. Denn das Produkt ist, denke ich, viel mehr für DSLR-Nutzer interessant. Da alle anderen für eine reine Astro-Kamera eh mehr Hardware inkl. einen PC brauchen werden, werden sie gleich auch eine vorhandene Guiding-Kamera nutzen können, wenn sie schon dabei sind, mehr Zeugs anzuschliessen ;-)

Just my 2 cents...
 
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