Starke Energieversorgung??

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Sternenauge

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Hi folks,
kann mir jemand eine gescheite Spannungsversorgung für mein Set empfehlen? Momentan benutze ich den Powertank von Celestron mit 7ah. Der funzt leider nur cirka 2,5 Stunden. Mit selber basteln tue ich mich schwer.

Danke und Gruß,
Thomas
 
Hallo Thomas,

da reicht für dein Equipment die Batterieleistung von 7Ah einfach nicht aus. Es gibt nun drei Möglichkeiten

1. Mehrere 7Ah Batterien parallel zusammenschalten
2. Eine größere Batterie mit > 35Ah bei CONRAD & Co. kaufen
3. Ein Benzingetriebenen Stromgenerator betreiben.

Für mich scheidet Lösung 3 grundsätzlich aus. Lösung 2 hat ggü. Lösung 1 den Vorteil das du weniger Gewicht mit dir herum schleppst. Bei Lösung 1 bist du in der Leistungsversorgung deiner Ausrüstung flexibel.

CS
Dirk
 
Hallo Thomas,

alleine die CGEM verbraucht ca. 1,5 Ah. Wenn du dann zusätzliches Equipment dran hängst, reichen 7 Ah definitiv nicht aus, insbesondere nicht, wenn du DS Astrofotos machst. Ich betreibe meine CGEM mit einem 17 Ah Akku. Da reicht der Akku ca. zwei Nächte (Zubehör läuft über Netbook). Du solltest aber noch einmal schauen, wieviel Strom dein MGEN zieht. Aber für eine Nacht sollte das locker reichen. Das einzige Problem, dass du mit einem 17 Ah Akku bei deinen Equipment haben könntest, ist, wenn du zwei Nächte hintereinander beobachten und fotografieren möchtest. Wenn er leer ist, dauert es mehr als ca. 30 h ihn konplett wieder aufzuladen...

Wenn du nicht basteln möchtest, kannst du dir den Skywatcher 17 Ah (ca. 109 €) oder einen No Name 17 Ah Akku (ca. 50 €) kaufen.

Viele Grüße & CS
Stefan
 
Hallo Thomas,

ich habe den 17 Ah NoName im Einsatz. Den bietet Baader für 76 € (plus Versand?; Link unten) an. Den bekommst du über Ebay aber schon für ca. 50 € inkl. Versand. Es ist allerdings NoName Ware. Es gibt Sternfreunde, da war er schon nach ca. 1 Jahr hinüber, bei anderen hält er aber schon wesentlich länger. Sind halt die Qualitätsschwankungen bei NoNames. Andererseits kann man bei ca. 50 € auch nicht viel falsch machen. Und ob der Skywatcher, der ja auch aus China kommt, wesentlich besser ist, ist die Frage.

Wenn es dir nicht zuviel wird zwei Akkus mitzunehmen, dann solltest du mit einem 17 Ah Akku plus einem 7 Ah Akku hinkommen (2 Nächte). Ansonsten dürfte der 17 Ah für eine Beobachtungs- und DS-Fotonacht ausreichen. Aber bitte erst einmal schauen, wieviel Strom der MGEN zieht.

http://www.baader-planetarium.de/sektion/s47/s47.htm

Viele Grüße & CS
Stefan
 
Hllo Stefan,

Zitat von Planet_Viewer:
Das einzige Problem, dass du mit einem 17 Ah Akku bei deinen Equipment haben könntest, ist, wenn du zwei Nächte hintereinander beobachten und fotografieren möchtest. Wenn er leer ist, dauert es mehr als ca. 30 h ihn konplett wieder aufzuladen...

Sorry, aber dann hast Du ein zu schwaches Ladegerät ?)

Allerdings sollte man eine Tiefentladung, unter 50% der Nennkapazität sowieso vermeiden, da schädlich für jeden Akku!

Bei einem 17Ah-Akku sollte man auch mit I/10 also mindestens mit 17/10 = 1,7 A Ladestrom arbeiten. Mit dem unten angeführtem Ladegerät, 12V/Ladestrom 3A,(nur als Beispiel)

http://www.reichelt.de/Ladegeraete-...8AAAIAAGblk7Y3d0c311cbbb5d06f63b782d303b17f3e

sollte der ladevorgang, je nach Ladezustand des Akkus, in max. 5 - 12 Stunden erledigt sein.

 
Hallo Thomas,

ein Powertank brauchst du nicht. Kauf dir einen der gezeigten Blei-Gel-Akkus, steck den in eine billige Werkzeugkiste aus dem Baumarkt, mach ein paar Anschlüsse dran, fertig ist deine eigene Box. :super:

Bei mir sieht das dann so aus:

Aussenansicht

Link zur Grafik: http://dirkvahle.kilu.de/bilder/Batteriebox-1_web.jpg

Innenansicht

Link zur Grafik: http://dirkvahle.kilu.de/bilder/Batteriebox-2_web.jpg

Ich habe ein 37Ah Batterie integriert und etwas Elektronik und Sicherungen für diverse Anschlüsse. Als Luxus hab ich mir ein paar digitale Anzeigen und eine DCF-Funkuhr gegönnt. :blush:

Ausgehend von deinen o.g. Angaben zur Batteriekapa und der Funktionsdauer komme ich bei deinem Equipment auf ein Strombedarf von 2.8Ah. Damit würdest du bei 17Ah eine theoretische Funktionsdauer von ca. 6h bekommen. Sollten im nächsten Winter - und der kommt bestimmt - die Temperaturen Minusgrade erreichen, gehts mit der Batteriekapa schnell in den Keller. Die 6h Dauer sind dann Utopie. Bei einem ähnlichen Stromverbrauch und minus 10°C Aussentemperatur hat meine Batterie schon die 8h durchgehalten. Länger hätte ich ihr die Belastung nicht zutrauen wollen, denn jede Tiefentladung der Blei-Gel-Akkus führt zu einer Verringerung der Lebensdauer.

Im Fall von Blei-Akkus heißt es also immer "big ist beautiful"! ;)

Meine 37Ah Batterie ist von Minimalspannung 11.5V bis auf ca. 13.8V innerhalb von 1h aufgeladen. Die Aufladung hängt stark vom verwendeten Ladergerät ab. Bei Anschaffung eines solchen solltest du nicht sparen, denn je nach Ladecharakteristik wird die Lebensdauer der Batterie beeinflusst. Am besten sind die mit prozessorgesteuertem Ladezyklus. Habe mir vor Jahren das Kombigerät

Voltcraft-SmartCharger

zugelegt. Für alle meine Blei-Gel Akkus reichts. Bisher gabs noch keine defekte Batterie!

CS
Dirk
 
Hallo Dirk,
mit meinen zwei linken Hände bekomme ich sowas tolles leider nicht hin.
Gibt es denn keinen Hersteller für sowas?
Sieht wirklich Klasse aus.
Will ich auch haben.
Gruß,
Thomas
 
Also ich habe auch eine Bleigel-Autobatterie mit 45AH.
Für die 15kg ist das Teil echt eine Powebatteie pur.
Selbst bei meiner EQ6 hat die Batterie 2 tage ohne Probleme geschafft.
Und das, obwohl noch meine Heizungen, ab und zu ein Fön und diverse Beleuchtungen daran hängen.
Leider fangen diese Batterien alle est ab rund 95€ an.

Meine Batterie ist nun schon 4 Jahre alt und erfüllt immer noch seine Dienste zu 100%.
Als Ladegerät benutze ich eines der Automatischen Geräte, die ihre Batterie immer Überwachen und sich dann auf Erhaltungsladung stellen.

Bei meiner EQ6 hielt meine Rollerbatterie rund 45 Minuten.
Danach war die Leer.

Meine beiden Ladegerät brauchen bei einer leeren Batterie aber auch rund 2 Tage, bis die Ladegeräte wieder grün anzeigen.

Die Investition in die Batterie habe ich nie bereut.
Aber an mein Auto würde ich mein Teleskop nie anschließen, da ich extrem oft alleine und ausserhalb spechtel.
Wenn das Auto da nicht anspringen würde, dann hätte ich ein dolles Problem.
 
Hallo Thomas,

ich nehme einfach eine wartungsarme Auto-Starterbatterie mit 36 Ah. Zum Aufladen dann natürlich ein entsprechendes Ladegerät.

Solch eine Starterbatterie gibt es für unter 50,- Euronen bei diversen Baumärkten manchmal im Angebot.

Ladung ist, wie schon in einem Beitrag erwähnt nach max. 10 Stunden erledigt.

Mir ist mit dem flüssigen Elektolyt noch nie ein Ungemach passiert. Die Batterie tut schon über 10 Jahre den Dienst bei mir. Natürlich braucht sie etwas Pflege. Niemals unter die Entladeschlussspannung kommen. (1,8V/Zelle bei Bleiakkumulaturen = 10,8V bei 12V Nennspanung) Bei Nichtgebrauch über ein halbes Jahr mal eine Stunde belasten (Halogenautolampe) und wieder aufladen.

Zur Kapazität:
Meines Wissens sind die angegebenen 36 Ah für eine 10-stündige Entladung angegeben. D. h., 10 Stunden können 3,6A entnommen werden. Wird ein höherer Strom gezogen, verringert sich die Kapazität. Im Umkehrschluss weist der Akku eine höhere Kapazität auf, wenn ein geringerer Strom als der Nennstrom zum Fließen kommt.
Bei der 36 Ah-Batterie kommt man dann vielleicht bei 2A Entnahme auf über 20 Stunden, somit beträgt die Kapazität dann mehr als 40 Ah.

Ich greife die Spannung mit einem selbstgebauten Adapter mit Autosteckdose mit Sicherung - wichtig! (bei einem satten Kurzschluss fließt zerstörender Strom) - und Batterieklemmen ab - fertig ist die Powerstation.

Gruß
Hans-Jürgen

 
Hallo Thomas,

habe mal nachgesehen. Dein MGEN zieht laut Hersteller ca. 1,1 Ah. Dein schon vorhandener 7 Ah Akku würde den MGEN nur ca. 4,5h bis 5h mit Strom versorgen. Ich vermute hierbei ganz einfach, dass dein Akku genau wie mein 17 Ah NoName auch eine Anzeige hat, ab wann man den Akku wieder laden muss, damit keine Tiefenentladung erfolgt. Ab einer Restleistung von ca. 25% bis 30% geht die entsprechende Anzeige an. Um wirklich "stromsorgenfrei" DS-Astrofotografie betreiben zu können, solltest du also schon 2*17 Ah zur Verfügung haben. Mit einer Selbstbaulösung ab 34 Ah würdest du schon am besten fahren. Oder eben zwei 17 Ah Akku Packs. Ansonsten gibt es auch ein 34 Ah Akku Pack zu kaufen. Für unter 200 € habe ich aber noch keins gesehen. Ist also im Verhältnis zu 2*17 Ah unverhältnismäßig teuer. Warum auch immer.

@Werner:
Ja, das Ladegerät des 17 Ah NoNames lädt nur mit 500 mA. Ab 50% des Nennwerts von einer Tiefenentladung zu sprechen halte ich für übertrieben. However, selbst der NoName zeigt an, wann er wieder geladen werden möchte, um eine Tiefenentladung zu vermeiden.

Viele Grüße & CS
Stefan

 
Hi,

200€ für einen Akkupack, der nur 34Ah leistet? Ein Panasonic mit 65Ah plus Transportkiste aus dem Baumarkt und ein paar Kfz-Dosen kostet auch nicht mehr. Akkulader dazu, fertig.

Weiss nicht, wo das Problem ist. Plus (rot) und Minus (schwarz) kann doch jeder unterscheiden. Und die Klemmen an die Pole anbringen, ist doch auch ein Kinderspiel. Es muss ja keine DIY-Box werden wie eine von Geoptik.

Gruss
Markus
 
Hallo Stefan,


Zitat von Planet_Viewer:
Hallo Thomas,

habe mal nachgesehen. Dein MGEN zieht laut Hersteller ca. 1,1 Ah. Dein schon vorhandener 7 Ah Akku würde den MGEN nur ca. 4,5h bis 5h mit Strom versorgen. Ich vermute hierbei ganz einfach, dass dein Akku genau wie mein 17 Ah NoName auch eine Anzeige hat, ab wann man den Akku wieder laden muss, damit keine Tiefenentladung erfolgt.

den Blei-Gel-Akku (ausgenommen bestimmte Akkus für Notstromgeräte welche speziell für diesen Zweck konstruiert sind) möchte ich sehen, welcher standarddmäßig einen Tiefentladeschutz, sprich eine elektonische Schaltunng zur Vermeidung einer Tiefentladung im Akku integriert hat? :confused:

Zitat von Planet_Viewer:
@Werner:
Ja, das Ladegerät des 17 Ah NoNames lädt nur mit 500 mA. Ab 50% des Nennwerts von einer Tiefenentladung zu sprechen halte ich für übertrieben. However, selbst der NoName zeigt an, wann er wieder geladen werden möchte, um eine Tiefenentladung zu vermeiden.

Viele Grüße & CS
Stefan

Tja Stefan, ob Du 50% Entladekapazität (auch bei tieferen Gebrauchstemperaturen als 10° Celsius) als Untergrenze für übertrieben hältst, ist deine Entscheidung...vielleicht solltes Dir mal ein paar Datasheets der entsprechenden Akku-Baureihen angucken?
 
Hallo Stefan,

du bist ganz schön gemein zu deinem Akku. :o
Mit 50% Entladungsspannung hält der Akku bestimmt nicht lang.

Nach der Quelle

http://de.wikipedia.org/wiki/Tiefentladung

ist die Tiefentladungsspannung bereits bei 80% des Nennwertes erreicht. Ausgehend von der Maximalspannung von 13.8V sind das knappe 11V. Bei mir ist - wie schon geschrieben - bei 11.5V Schluss. Tiefer will ich die Spannung in meinem teueren Stück nicht haben. :neinnein:

Mein Tip: Besorge dir eine größere Batterie. Die wird dann weniger stark entladen und ihr habt länger was voneinander! :knuddel:

CS
Dirk


 
Also für 170€ kannste dir eine mords gute Powerstation selber bauen.
Ich habe eigentlich 2 linke Hände und mit der Genauigkeit habe ich es auch nicht so.

Aber trotzdem habe ich eine Powerstation selbst gebaut.

Hier ist mal meine.
Link zur Grafik: http://www.bilder-hochladen.net/files/d7mo-5x-091d.jpg

Ich habe mein Teleskop, damit der Stecker nicht mehr raus rutscht, mit einem Standartstecker versehen.
Daher habe ich oben eine wasserdichte Steckdose drauf.
Das ganze System ist gegen Falschpolung gesichert.
Sollte jemand mit äußerster Gewalt vorgehen und den Stecker da rein prügeln, passiert rein garnichts.
Innen drin ist dann ein Verteiler für die Autostandartanschlüsse.

Damit nutze ich zum Beispiel die Heizung meines Okularkoffers und eine Lampe.
In die Steckdosen kommt der Fön oder mein Teleskop.

Der Koffer kostete 15€ Die Bodenplatte (Zuschnitt im Baumarkt) zur Verstärkung kostete 3€, die Steckdose 8€ und der Verteiler 13€. 39€ kostete dann der ganze Koffer.

Die Bleigelbatterie für 130€ war allerdings das teuerste an der Sache. Diese kann aber durch eine Standartautobatterie locker ersetzt werden.

Du würdest also inkl Batterie und ein wenig Bastelei für 100€ eine komplette Ladestation bekommen, die locker 2-3 Nächte am Stück durch hält.

Also 170€ für eine 20h Batteriefertigstation ist schon heftig.
 
Hallo Dirk,

erstens ist die maximale Ladespannung im Pufferbetrieb nicht die Nennspannung. Diese ist bei Bleiakkus ein Vielfaches von 2 V, was bei Deinem Exemplar 12 V bedeuten würde.

Und zweitens ist die Entlade-Abschaltspannung zur Verhinderung von Tiefentladung abhängig von dem Entladestrom. Hier die Daten für wartungsfreie Bleiakkumulatoren von Yuasa, entnommen einem alten Simons-Katalog ("1C" ist der einstündige Entladestrom):
Code:
bis 0,1C:  1,75 V/Zelle
    0,17C: 1,70 V/Zelle
    0,26C: 1,67 V/Zelle
    0,6C:  1,60 V/Zelle
bis 3C:    1,50 V/Zelle
1,75 V/Zelle sind auch bei intermittierendem Betrieb anzuraten.

Wichtig ist, einen entladenen Akku nicht zu lange in diesem Zustand zu lassen, bei längeren Nutzungspausen gelegentlich nachzuladen und daran zu denken, daß man bei Teleskopen keinen Pufferbetrieb ansetzen kann. Das heißt, daß nicht 13,6 bis 13,8 Volt die empfohlende (Anfrage bei Panasonic) Ladespannung sind, sondern 14,5 bis 14,9 Volt! Dafür kann und sollte man schon bei höherem Ladeschlussstrom mit dem Laden aufhören.

Grüße

fquadrat
 
Oha Sorry, 24C 20ah.
Da habe ich wohl zu schnell geurteilt.
40ah ist eigentlich mehr als ausreichend.

Trotzdem muss man bei dieser Lösung nun beachten, das man dieses Teil aufstellt und dann die ganzen Adapter da rein stöpselt.

Dann hat man erst mal einen Haufen Kabelsalat.
Ist irgendwas in der Elektronik defekt kannste nur eine Kettensäge nehmen und versuchen den Akku zu retten.

Eine selbst gebaute Kiste ist da wenigstens Erweiterbar, was die Anschlüsse angeht. Ein Autoladegerät haben bereits viele und kann problemlos dort angschlossen werden.

Was du tust, musst du selbst wissen.

Diese Fertiglösungen hatte ich auch mal als Idee.
Damals wurde mir von vielen davon abgeraten und ich habe es nicht bereuht.

Da ich hier scheinbar ein paar Fachmänner an Bord habe, habe ich nun mal eine Frage in eigener Sache.
Ich habe einen Spannungsmesser als Kontrolle an meiner Baterie.
12V 40AH und 6 Zellen sind in meinem Bleigelakku vorhanden.
Hmm, ich habe die Batterie schon 3 Jahre, und eigentlich sind immer noch fragen offen.
Die habe ich natürlich bei uns im Ort billiger gekauft.
Hier ist meine Batterie.

1. Mein Ladegerät hat einen umschaltbaren Ladestrom von 1A und 2A.
Welchen muss ich nehmen?
2. Was wäre die niedrigste Stromspannung, die diese Batterie maximal haben darf?
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Ballere ruhig 2 A rein, es könnte auch das Doppelte sein! Was gibt denn der Hersteller an?

Rein rechnerisch (und laut den technischen Daten aus dem Link) sollte selbst unter ungünstigen Bedingungen eine Entladeschlußspannung von 10,5 V in Ordnung sein, aber sicherer wären 10,8 V.

Denke aber daran, daß die Anzahl der möglichen Lade/Entladezyklen mit der Restkapazität bei Ladeschluß sinkt. Nutzt Du die Kapazität immer voll aus, ist laut den technischen Daten im Link von 260 Zyklen auszugehen, bei Ausnutzung der halben Kapazität sollten 600 Zyklen drin sein, bei 30 Prozent Entladung sogar 1200 Zyklen. Allerdings ist die Zahl in der Praxis niedriger, da der Akku auch in den Ruhephasen altert.

Grüße

fquadrat
 
Hallo an alle Bastler,

die vorgestellte Variante möchte ich nicht unkommentiert stehen lassen:
Zitat von Stiko:
Ich habe mein Teleskop, damit der Stecker nicht mehr raus rutscht, mit einem Standartstecker versehen.
Daher habe ich oben eine wasserdichte Steckdose drauf.
Mit Standardstecker ist sicherlich ein Schuko-Stecker gemeint, da die Abbildung eine Schuko-Steckdose Schutzart IP 41 zeigt.
Diese sind allerdings für eine Nennspannung von (nicht bis) 230 V zugelassen und sollten daher nur für diese Spannungsebene verwendet werden.
Macht das bitte nicht nach. Für Kleinspannung gibt es ausreichend andere Steckvorrichtungen, welche verpolungssicher und kontaktfest sind.

Gruß Hans-Jürgen
 
Zeige mir eien Wasserdichten verpolungssicheren und
nicht so schnell lösbaren Stecker und ich bau mein System um.

Ich habe wochenlang gesucht und leider nix gefunden.
Daher bin ich dann auf die Steckdose umgestiegen.

Meine Stecker wurden so modifiziert, das die nicht mal jemand aus Zufall in eine echte Steckdose stecken kann.
Auch ich habe hier Angst vor Verwechslungen.

Das System ist eher eine Art Übergangslösung.
Vielleicht kannst du mir ja da mal weiterhelfen.
 
@fquadrat
Also dann ist die Sache doch komplizierter als ich bisher immer dachte. Danke für die Aufklärung!

@stiko
Nehm doch XLR-Steckverbindungen. Die sind Verpolungssicher, für Niederspannung geeignet und können "wasserdicht" verpackt werden.

CS
Dirk
 
Hallo Stiko,

gibt mal "Fischer GmbH" oder "ODU" und Steckverbinder in Google ein und Du findest so um die 10.000 Varianten aus der Profitechnik - nur ein Beispiel. Das ist aber sicher für die Amateuranwendung ein wenig oversized.

Im Musikfachhandel bekommst Du verriegelbare, wasserdichte Mikrofonstecker, dreipolig und verpolungssicher, die wären vmtl. das richtige für Dich, sieht so ->

http://www.conrad.de/ce/de/overview/0223714/XLR-Steckverbinder

aus, wobei jeder Mutmassung, die gäbe es nur bei Conrad, deutlich widersprochen sei. XLR-Stecker sind emdemisch im Fachhandel zu bekommen.

Jörg
 
Hallo Stiko,

wie wär's mit einer KFZ-Steckdose?
Die lässt sich bei Nichtgebrauch mit einem Deckel verschließen.
Übrigens, wasserdicht ist die von Dir gezeigte Steckdose auch nicht, sondern nur gegen senkrecht fallendes Tropfwasser geschützt. (Definition gemäß Schutzart IP)
Damit der Schutz wirksam wird, müsste die Dose zudem an einer vertikalen Fläche montiert sein. Oben auf dem Deckel liegend läuft das Wasser munter hinein.
Wenn Du Befürchtungen in dieser Richtung hegst, empfielht sich eine Montage an einer Seitenwand Deiner Power-Kiste.
Regenwasser kann aber bei 12V und diesem Anwendungsfall kaum Schaden anrichten.

Der Einsatz einer KFZ-Steckdose hat auch noch den Vorteil, dass man das Equipment notfalls auch am Bordnetz des Automobils betreiben kann. Ich empfehle dazu die o.g. Steckdose, die ist kontaktsicherer als die vom Zigarettenanzünder. Es gibt Kombistecker, die nach Entfernen eines Kunststoffringes (hier rot) in die KFZ-Dose passen - mit Ring in die Zigarettenanzünderdose. Stecker mit Adapterring

Gruß Hans-Jürgen
 
Die KFZ Steckdosen mag ich nicht.
Bei -5C° brechen die Deckel bei Benutzung weg.
Dann popelt man ewig lang rum bis man den Deckel wieder findet.
Das hatte ich schon mal.

Jetzte weiß ich aber, wozu der rote Stecker ist.
Ich habe mich früher immer gewundert über ein Bordnetz,
in das die Geräte garnicht passen.
Wieder was gelernt.

XLR-Stecker. AHA
Ich habe schon mal ein Bild gesehen, es aber über Google nie wieder gefunden.
Den Stecker habe ich schon eine Weile gesucht.
Welchen dieser Steckervarianten sollte ich da nehmen? 3pol?
Und was ich mich noch frage, gibts irgendwo eine Art Staubschutzdeckel, der nicht so ein lumpige Abdeckung wie bei den Bordsteckdosen ist?

Ich habe nur Wassergeschützte Steckdosen, damit kein Dreck in die Dosen fliegt. Als Schutz vor Fliegen spinnen Dreck usw.
Ich hatte auch nicht vor meinen Kasten im Regen zu nutzen. ^^
 
Hi,

Zitat von Stiko:
1. Mein Ladegerät hat einen umschaltbaren Ladestrom von 1A und 2A.
Welchen muss ich nehmen?
eigendlich keinen der beiden. Akkus werden mit mind. 1/10C geladen. Darunter werden sie moeglichweise nicht voll. Einem Akku mit 40Ah Kapazitaet sollte man mit mind. 4A laden. Mehr geht, wenn's der Hersteller zulaesst. Weniger ist Zeit- und Kapazitaetsverschwendung.

Gruss
Markus
 
Hallo Thomas,

Zitat von Sternenauge:


Nchts!

Jedenfalls nicht für den hier benötigten Zweck...

Kauf Dir:
1. einen 24Ah-BleiGel-Akku (Pollin Bestellnummer: 270 616)
2. Kabel (2,5 mm2)+ Kabelschuhe
3. 5A Sicherung nebst Halter
4. Tiefentladeschutzmodul(10,8V fest oder variabel einstellbar)
4 ein gutes Ladegerät(Conrad Best.-Nr.: 201204 - 62)

So hast Du max. 120€ ausgegeben und gut ists...ein wenig löten musst Du allerdings schon können, oder einen befreundeten Rundfunktechniker fragen :)

 
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