StarXTerminator in PI_Sternebild enthält noch zu viele Informationen

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svenmui

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Guten Abend
und damit zu meiner Frage an alle PI-Nutzer.
Bei der Verwendung des StarXTerminators bin ich mit den starless-Ergebnissen meist zufrieden. ABER die Sternebilder enthalten aus meiner Sicht noch viel zu viele Informationen, die eigentlich im starless bleiben müssten. Im angefügten Beispiel sind neben den Sternen noch jede Menge Ha und O3-Infos enthalten, die hier ja eigentlich nix zu suchen haben. Oder sehe ich das falsch?
Ich wende SXT direkt nach Graxpert und der Farbkalibrierung an.
Habt ihr einen Tip, wie ich die Ergebnisse verbessern kann? Im SXT lässt sich nicht wirklich viel einstellen.
CS wünscht Sven
P.S. Sterne habe ich glaube ich seit 10 Wochen nicht gesehn :cry:

M33_IDAS_Bearb_20_6_stars.jpg
 
Ich benutze eine Kombination aus StarXterminator und Starnet:

CS, Daniel
 
Hallo Sven

Ich benutze zwar kein PI, habe mir vor kurzem aber mal die Probeversion von SXT geladen und in Affinity Photo eingebunden. Der Effekt ist dort der selbe. Im sternlosen Bild fehlen einige Daten. Sobald man das sternlose Bild vom Original abzieht, kommen diese Daten dann im Ergebnis deutlich zum Vorschein. Zusätzlich sind mir im sternlosen Bild noch violette Flecken um hellere Sterne aufgefallen, die dann später bei der Rekombination ziemlich gestört haben.

Bei Starnet hängt die Qualität des Ergebnisses stark davon ab, auf welches Level man seine Aufnahme gestreckt hat. Ich bin davon ausgegangen, dass SXT besser auf linearen Daten funktioniert und die Probleme daher kommen, dass die Bilder schon gestreckt waren.

Hast du SXT auf lineare oder gestreckte Daten angewendet? Gibt es da Unterschiede im Ergebnis?

Grüße,
Joachim
 
Eigentlich nicht. Wenn du die Sterne und die sternenlose Variante kombinierst, sollte sowohl bei Starnet als auch bei SXT das Originalbild rauskommen.

SXT und Starnet unterscheiden sich jedoch deutlich darin, was als "Stern" betrachtet wird. SXT versucht einen möglichst sauberen Hintergrund zu erzielen, während Starnet die Sternmaske möglichst klein hält. Daher landen bei SXT ein paar "Nicht-Stern-Daten" in der Sternmaske.

Es lohnt sich sicher mal, die unterschiedlichen Netze bei SXT zu testen. Hab ich bisher nicht probiert.

CS, Daniel
 
Hallo Sven,

das Problem kommt immer mal wieder vor. Wenn da wirklich zu viel vom Objekt heraus genommen wird, dann hilft meistens eine Maske, die die besonders betroffenen Bereiche schützt.
Eine geeignete Maske bekommt man entweder direkt durch das Game-Script oder aber komplizierter durch Helligkeitsmasken (z.B. mit ACDNR) und schließt davon eine konventionell hergestellte, aber etwas großzügigere Sternenmaske aus. So kann man mit etwas Geduld die Objektdaten beim Einsatz von SXT schützen.
Mit dem Game-Script habe ich das schon häufiger gemacht. Komplexere Vorgehensweisen waren bei mir noch nicht nötig.

Gruß
Sebastian
 
Eigentlich nicht. Wenn du die Sterne und die sternenlose Variante kombinierst, sollte sowohl bei Starnet als auch bei SXT das Originalbild rauskommen.
Aber das macht man ja nicht. Den Hintergrund streckt man um einen Faktor stärker als die Sterne.

Wenn dann SXT wie im Beispiel oben z.B. die Wabenstruktur von NGC 604 herausnimmt und das später im Verhältnis zum Hintergrund um einen Faktor schwächer wieder aufaddiert, nimmt das dem Objekt seinen Charakter. Das selbe gilt für die blauen Superriesen und Kugelsternhaufen innerhalb von M33.

Ich habe das Problem ähnlich gelöst wie Sebastian und die entsprechenden Gebiete maskiert. Allerdings gibt es in Affinity Photo für sowas kein Script, d.h. das muss man manuell machen. Bei den Einzelsternen von M33 ist das natürlich entsprechend mühselig.

Mich würde aber trotzdem interessieren inwiefern die Qualität des Ergebnisses damit variiert, ob das Bild linear, mittel stark oder voll durchgestreckt wurde. Da ist ja nicht nur die Überkorrektur sondern auch die violetten Flecken im Hintergrund als Problem. Da ich das oft in anderen Bildern sehe, gehe ich mal von aus, dass das nicht nur bei mir auftritt.
 
Wenn dann SXT wie im Beispiel oben z.B. die Wabenstruktur von NGC 604 herausnimmt und das später im Verhältnis zum Hintergrund um einen Faktor schwächer wieder aufaddiert, nimmt das dem Objekt seinen Charakter. Das selbe gilt für die blauen Superriesen und Kugelsternhaufen innerhalb von M33.
Wie oben geschrieben: Dann nimm Starnet. Das extrahiert dir kleine Sterne. Dann bleiben halt die Reste auf der "anderen" Seite.

Ich habe das Problem ähnlich gelöst wie Sebastian und die entsprechenden Gebiete maskiert.
Ich kenne zwar Affinity Photo nicht, aber es sollte mich wundern, wenn das nicht diverse Maskierungstools hat. In Photoshop gibt es davon Unmengen anhand von Helligkeit, Farbe und was auch immer.

Da ist ja nicht nur die Überkorrektur sondern auch die violetten Flecken im Hintergrund als Problem.
Die "violetten Flecken" entstehen halt, weil es keine Möglichkeit gibt, Stern und Nebel ganz klar an irgendeiner Grenze zu trennen.
Dazu brauchst du sogar mehr als eine einzelne Maske. Ich habe oben mein Vorgehen mit PI und Photoshop skizziert, das geht sicher ähnlich auch mit Affinity Photo. Sicher gibt es dazu auch andere und evtl. auch einfachere Herangehensweisen.

Mich würde aber trotzdem interessieren inwiefern die Qualität des Ergebnisses damit variiert, ob das Bild linear, mittel stark oder voll durchgestreckt wurde.
Probier es doch an einem spezifischen Objekt aus.
 
Hallo Sven,
ich bastle gerade an einem Bild herum, bei dem ich ein änliches Problem mit StarXTerminator habe. Bei mir hat die Auswahl der AI-Version StarXTerminator.11.pb (statt StarXTerminator.lite.11.pb) Abhilfe geschaffen.
Gruß
André
 
Hast du SXT auf lineare oder gestreckte Daten angewendet? Gibt es da Unterschiede im Ergebnis?
SXT wende ich regulär immer vor dem Stretch an. Test an leicht gestretchtem Bild brachten aber gleiches Ergebnis.
Aber das macht man ja nicht. Den Hintergrund streckt man um einen Faktor stärker als die Sterne.
Genau das war auch mein Gedanke, liege da also richtig. Ich will ja die maximalen Farbinformationen im sternelosen Bild haben und stretchen. Klar, wenn ich das Sternebild später wieder einfüge kommen die Informationen "zurück", aber nicht ideal bearbeitet.

Also läuft es auf Masken heraus. Okay... ... wieder was neues zu Lernen. Gibt es denn in PI einen Process (?) für Masken dieser Art.
Und klar, Starnet werde ich auch versuchen.
Danke schon einmal für die Tips
und CS wünscht
Sven
 
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