Stativ einbetonieren ?!

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Nightwatch

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Hallo Forumleser,

mal eine Frage an die Profis:

Wenn ich ein Rohr nehme (Kunststoff, Innendurchmesser 200mm, Wandstärke 3mm, Länge 2000mm).

Das betonier ich wie die ganzen anderen Säulen hier im Forum schön sauber ein, 700 mm tief mit
Anker.

Dann nehme ich ein altes Allustativ, rauhe die Obefläche an, Löcher reingebohrt und zusammengeklappt
in das Rohr betoniert, so dass es noch so 80 - 90 mm obenrausguckt.

Wäre das ausreichend stabil für meine Zwecke (Astro4 mit Parallelbefestigung, TSMak und anal. SRK)?

Was meint Ihr?

Könnte ich zeichnen, würde ich eine Zeichnung befügen!

Stephan
 
Hallo Stephan,
das mag ja jetzt reichen, aber was machst du wenn du was größeres willst?
Ich würde Gewindestangen miteinbetonieren und dann einen Adapter dran.
Gruß
Martin
 
Ja, ist schon richtig. Gewindestangen sind besser.

Es geht mir aber im Moment nur um das Prinzip. Wie stabil wird das ganze sein?

Hat jemand schon mal sowas versucht?

Stephan
 
Hallo Stephan,
"im Prinzip" geht alles. Ist wie bei Radio Erivan. Aber du schwächst bei 200mm Durchmesser mit den doch recht dichen Beinen den Beton. Da gehören Amiereisen rein, 10mm stark und gedrillt, damit der Beton nocht bricht. Willst Du das danze Stativ versenken, dann müsstest Du mindestens 300mm Durchmesser für die Säule wählen. Aber der Vorschlag mit den Flanschen und Gewindestäben ist eh besser, wie willst Du sonst die Montierung nivellieren?

Gruß
Winfried
 
Hallo!

Und genau das ist das Problem dabei: das Nivillieren. Hmmm...müsste aber auch ne Lösung zu finden sein.

Mit dem Betron an sinch sehe ich keine Probleme:
die Stativbeine sind unten ja offen, dass heißt, es wird kaum Verdrängung stattfinden. Viel mehr Probleme
wird das unterschiedliche Ausdehnungsverhalten zwischen Beton und Allu machen. ´

Bloß Geld für eine Adapterplatte habe ich auch nicht. Hmmm, haarige Sache das.

Stephan
 
Hallo,
also ich sehe das wie Winfried. Das Problem wird sein: Du lässt die Stativbeine zusammen, dann wird dazwischen kaum Beton sein. Lässt du sie auseinander kommst du bei 20 cm zu nah an den Rand. Anrauhen reicht nicht es müßten Querverstrebungen sein.
Aber so teuer ist Adapter machen auch nicht. Vielleicht kennst du ja jemanden der dir was schweißen kann?
Gruß
Martin
 
Hallo Stephan,

das Problem ist auch das Alu aus chemischen Gründen: Eisen/Stahl vertragen sich gut mit Beton, aber Alu korrodiert im alkalischen, und Beton ist stark alkalisch! Im schlimmsten Fall gammelt der im Beton steckende Teil Deines Stativs weg, und der herausragende Teil samt Monti und Teleskop gehorcht der Schwerkraft mit - im wahrsten Sinne de s Wortes - schwerwiegenden Folgen. Armiere den Beton mit Eisenstäben, schnitz Dir eine nivellierbare Adapterplatte (außerhalb des Betonkörpers darfs ruhig Alu sein) und Du hast länger was davon.

Korrosionsfreie Grüße

Franjo
 
Nochmal von Winfried ein Tip:

An sich halte ich von einer Betonsäule garnichts und will es Dir begründen: Das ist eine EINMALIGE Sache. Die Säule ist amiert und steht, eben wie Beton. Soweit gut. Nun kaufst Du Dir nach ein paar Jahren alstelle eines Refraktors einen Newton. Da schaut man oben rein, und? - Säule zu hoch, also Leiter oder abschlagen. Mein Vorschlag:

Gashändler aufsuchen, ausgangierte Sauerstofflasche als Schrott kaufen (140cm hoch), kostet 30 Euro. Beim Schlosser oben und unten Stahlplatte draufschweißen lassen, Löcher rin und fertig. Kostet Dich max. 100 Euro. Ist jederzeit kürzbar und wird nicht einbetoniert sondern in der Betongrunplatte verschraubt und ist nivellierbar (Foto anbei)

Grßße von
Winfried
 
Hi Stephan,

also, da halt ich auch nix von, das wird nicht stabil genug, da die Stativbeine schon eine Menge Raum einnehmen. Wenn man schon mal am Betonieren ist, dann auch richtig und das Stativ wird hernach auf Lager gelegt oder vertickt.

Wers aber nicht so mag mit dem Betonieren, hier meine Lösung, hat mich 50 Ocken gekostet:

Link zur Grafik: http://www.astrotreff.de/upload/raziel28/20051012/saeule04_neu.jpg

Link zur Grafik: http://www.astrotreff.de/upload/raziel28/20051012/saeule03_neu.jpg

Link zur Grafik: http://www.astrotreff.de/upload/raziel28/20051012/saeule02_neu.jpg
 
Hallo Stephan

Entschuldige bitte meine herben Worte, aber was du da vorhast ist ja ein absoluter Unsinn! Jeder der nur etwas vom Anrühren von Beton versteht würde sich die Haare raufen. Mach dir die Arbeit doch nicht zweimal, sonder einmal und dann richtig! Eigentlich wurden ja schon die wichtigsten Gründe gegen deinen Plan genannt. So ein bischen Beton ist doch schnell gegossen und wenn die Säule ihren Dienst getan hat, so ist das Ding auch in wenigen Stunden mit einem großen Hammer in die Bestandteile zerlegt. Das alte Stativ würde ich verkaufen dann hast du schon einen Teil des Geldes für Armierung, Gwindestangen und Kuppelplatte.
Also ran ans Werk!

Gruß Thomas
 
Hallo,

danke für die vielen Tipps Euch allen. Ihr habt recht, es wird nicht lange halten! Warscheinlich
kann man das Stativ nach einem Jahr einfach aus den Beton ziehen! <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/confused.gif" alt="" />

Momentan habe ich leider kein Geld für ne Adapterplatte, den Rest hätte ich aber beisammen.

Was ich nun machen werden? Hmmm, vielleicht erst ein mal die Alluteile des Stativs gegen Buche tauschen
(auch hierfür hätte ich das Material beisammen). Oder vielleicht doch die altbekannte Holzsäule, die schon
so oft nachgebaut wurde?

Stephan
 
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