Steckhülse der Okus zu lang

  • Ersteller des Themas Ersteller des Themas Ralf
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Ralf

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Hallo Leute,
folgendes Problemchen, um mir das lästige Filterwechseln zu ersparen betreibe ich den 2" Filter mit dem Reduzieradapter, das klappt soweit auch sehr gut. Nun habe ich aber 3 Pentaxokulare bei denen die Einsteckhülse etwas zu lang ist. Ich würde mir also den Filter zerdeppern.
Wenn ich mir jetzt einen 2mm dicken Ring mit Innendurchmesser 31,7mm drehe und diesen über die Steckhülse stecke, d.h. das Okular käme ca. 2mm weiter heraus. Wie würde das die Brennweite der Okulare verändern? Gravierend oder nur minimal?

Gruß
Ralf
 
Hi Ralf,

ich würde den anderen Weg gehen und den Adapter unten verlängern, sind halt zwei Gewinde zu drehen die man ja von Adapter "abnehmen" kann.

Gruß und CS
*entfernt*
 
Hallo Günther,
ähh, das verstehe ich jetzt nicht so richtig. Wie müßte diese Verlängerung denn aussehen?

Gruß
Ralf
 
Hi!

Wenn ich deinen Plan richtig verstehe, änderst Du die Brennweite der Okulare überhaupt nicht, sondern musst nur den Okularauszug ein paar Millimeter weiter rein drehen. Du schiebst ja nichts zwischen die Linsen vom Okular, oder? Dann ändert sich dessen Brennweite auch nicht.
Die Brennweite vom Okular würdest Du nur beeinflussen, wenn Du (wie bei den Hyperion-Okularen möglich) einen Finetuning-Ring *in* das Okular einbauen würdest. Bei einem Stoppring ändert sich nur der Abstand zum Teleskop.

Gruß,
Alex
 
Hallo Ralf,

es geht doch nur darum, dass die Steckhülsen der Okulare so lang sind, dass sie den im 1 1/4" Adapter eingeschrauben Filter durchschlagen würden.
Du hast also die Möglichkeit, entweder oben einen Distanzring zu setzen, ginge z.B. auf die Okularhülsen geschoben und mit Madenschräubchen gesichert,
oder eben den Adapter unten mit einer Einschraubverlängerung zu versehen, die lang genug ist, das Problem zu beheben.
Diese Verlängerung braucht dann natürlich "oben" ein Gewinde um in das Filtergewinde des bestehenden Adapters geschraubt zu werden und ein weiteres Gewinde "unten" um wieder 2" Filter aufnehmen zu können.

Ich habe Mal einen komplett neuen Reduzieradapter für einen Sternenfreund drehen lassen. Der Adapter sollte lang genug sein, einen 1 1/4" variablen Polfilter auf das Okular geschraubt, so zu fassen, dass der untere Filter bei Drehung des Okulars festgehalten wird. So kann tatsächlich die Dämpfung des (Doppel)Polfilters nur durch Drehung des Okulars reguliert werden. Drüber saß dann noch ein 2" Filtergewinde für andere Anwendungen.
Alles machbar, wenn Dein Dreher gut ausgestattet ist.

Gruß und CS
*entfernt*
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Ralf!

Das Problem hatte ich mit verschiedenen Okularen auch. Frag mal bei den Händlern nach, ob die nicht längere dahaben. Ich habe mir bei Birkmaier (ICS) einen mitgeben lassen (was heißt lassen :D , dazubezahlt :blush: ). Aber sicher billiger als individuell von einem Dreher gefertigt. Teuer war es jedenfalls nicht.

CS Volker!
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hi Volker,

wenn es die Teile in ausreichender Länge tatsächlich gibt, ist das die beste Lösung, falls man nicht selbst drehen kann oder einen guten Kumpel hat den man aber auch nicht überfordern darf.
War mir gar nicht bekannt.
Was ich bisher gesehen habe hatte max. 30 mm.

Gruß und CS
*entfernt*
 
Hallo Günther!

Ich kann zu der 1 1/4" Reduzierung leider nix genaues sagen, die habe ich, da ich sie nicht mehr brauche, an einen jungen Sternfreund "dauerverborgt". Meine jetzigen 1 1/4"er sind HYP's, LVW's und ein MEADE series 4000 UWA mit max. 25 mm Einstecktiefe, da macht es das normal dazugelieferte. Nötig war es bei den vordem vorhandenen Superplösseln und Goldkanten, wie er sie jetzt (noch) hat.
Also 30 mm hatte das Teil auf alle Fälle, mehr kann ich so z.Z. nicht sagen, da es w.g. nicht mehr bei mir ist. Am besten mal bei Herrn Schuchhardt bei ICS nachfragen.

CS Volker!
 
Hallo Ralf,

kurz zum optischen:
Eine Verlängerungshülse ist ja nur mechanisch wirksam, das ändert an einem Teleskop mit normalem Okularauszug nichts an der Brennweite.
Das Filterglas im Strahlengang hat eine ganz leichte Wirkung, die mit dem Lichtweg im Glas zusammenhängt. Die Veränderung beträgt da nur einige Zehntel Millimeter, genug um es beim Fokussieren zu bemerken, zu wenig um die optischen Eigenschaften des Teleskopes oder der Okulare zu beeinflussen.

Anders bei Teleskopen mit Hauptspiegelfokussierung. Hier ändert sich nicht die Brennweite des Okulares, sondern die des Teleskopes. Je weiter die Bildebene aus dem Teleskop heraus verlegt wird, desto größer wird die Brennweite, und zwar deutlich spürbar. Da kann der Unterschied zwischen dem Teleskop mit oder ohne Zenitspiegel schonmal 150mm bis 250mm Brennweitenunterschied bedeuten. Bei 2cm Verlängerung aber hält sich auch der Effekt in Grenzen.

Clear Skies
Sven
 
Hallo Leute,
danke für Eure Beiträge, ich habe mir jetzt mal solche Ringe drehen lassen, mal schaun wie es funktioniert. Ansonsten muß ich mich halt nach einer anderen Reduzierung umschauen.

Gruß
Ralf
 
Hi Ralf,

es wird ja noch genug von der Hülse in der OAZ-Aufnahme verschwinden um sicheren Halt zu geben.
Wenn es halt mit dem Fokus nicht klappt muss man weitersehen.

Gruß und CS
*entfernt*
 
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