StellarMate X

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Linsensuppe (mbba18)

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Hallo Nachthimmelsgucker und alle die es noch werden wollen,

der Ein oder Andere hat sicherlich schon mal was von StellarMate gehört.
Da gibt es jetzt etwas Neues.
StellarMate X OS.

Bis jetzt gab es das OS ja nur für den RPi einzeln, 49,-$, oder eben mit RPi-Schachtel drumherum.

Jetzt gibt es das X OS eben auch einzeln und auch mit Schachtel drumherum.
Das Neue, für AMD/Intel-Prozessoren.
Mal hier schauen für die Schachtel drumherum:
Schachtel
und hier nur für das OS (ohne Schachtel drumherum):
ohne Schachtel
kostet ebenso 49,-$.

Kurz vorweg, es geht auch auf einem normalen Notebook.
Leider gibt es das Ganze nur als IMG-Datei (kein ISO), also keine Möglichkeit es in einer Virtuellen Maschine zu testen. Wobei, wenn man es eh kaufen muss, dann ist das auch egal.
Das Image wird auf einen USB-Stick geschrieben, dann an ein Notebook/Mini-PC stöpseln und damit gebootet unter UEFI, vorher im BIOS einstellen.
Jetzt kommt es aber (leider), keine Dual-Boot möglich.
Das Booten dauert etwas, da das System erstmal in Clonezilla reinrumpelt und dann, nach Auswahl der SSD/HDD, alles platt bügelt.
Also nicht auf ein System anwenden das in Benutzung ist und gebraucht wird.
Wenn die Prozedur fertig ist, halt der übliche Neustart.
Das ganze basiert auf Ubuntu mit KDE.
Lässt sich in das Heimnetzwerk einbinden.
Vom Tablet geht auch, wie gehabt, die Verbindung über die StellarMate-App für Android und ich geh mal davon aus auch für den Apfel.
Ansonsten das übliche Astrogeraffel was von StellarMate her bekannt ist.
VNC von einem anderen Notebook/PC geht natürlich auch.

Soweit bis hier her.
Das das Wetter nach wie vor nicht das ist was man braucht, werden wohl für weitere Tests Trockenübungen herhalten müssen.
 
Hallo Ralf,

praktisch am Equipment habe ich es nicht weiter getestet.
Wie schon erwähnt es läuft auf KStars/EKOS Basis. Drunter ist ein Ubuntu (Kubuntu).
Durch den Ubuntu Unterbau ist es auch wie ein normales Linux zu behandeln. Man kann alles was man möchte nach installieren.
Ist m.E. aber nicht notwendig, zumindest was das Astrogeraffel angeht.

Was man sich durch StellarMate X halt spart, ist das selbst aufsetzen eines solchen Systems.
Und wirklich klasse eben, das es jetzt auf jedem Intel/AMD System läuft. Mittlerweile habe ich es auch geschafft es unter eine VM (Virtuellen Maschine) laufen zu lassen.
VM_StellarMataX_Bildschirmfoto_2023-11-28_18-05-10.png


Hier auf dem Screenshot sieht man rechts oben das es sich mit verfügbaren Updates meldet. (habe es schon länger nicht mehr gestartet)
Wie unter Linux üblich lassen sich die Updates live einspielen ohne Neustart. Linux muss nur neu gestartet werden wenn ein neuer Kernel vorliegt.
01_VM_StellarMataX_Bildschirmfoto_2023-11-28_18-05-10.png


02_VM_StellarMataX_Bildschirmfoto_2023-11-28_18-05-10.png


Warum nicht weiter praktisch getestet?
In den Anfängen meiner EAA-Kariere ;) habe ich, als eingefleischter Linuxer natürlich nach Lösungen unter Linux gesucht.
KStars/EKOS ist mächtig und liefert alles was man so zur Steuerung seines Equipments braucht, basierend auf INDI.
Für EAA, auch in den neuen Versionen, ist es nicht das was ich gesucht habe.

Apropos Aktuell, da es auf Ubuntu und KStars/EKOS basiert ist es nach wie vor sehr aktuell. Das ganze wird ordentlich gepflegt.
Ich kenne AsiAir+ nicht und kann somit nicht beurteilen wie der Übergang von zu sich gestaltet.

Soweit ich das beurteilen kann, ist StellarMate für den klassischen Astrofotograf eine Alternative. Zumal INDI drunter sitzt und da reichlich an Hardware unterstützt wird. Und halt nicht nur auf einen Hersteller beschränkt.
03_VM_StellarMataX_Bildschirmfoto_2023-11-28_18-05-10.png
04_VM_StellarMataX_Bildschirmfoto_2023-11-28_18-05-10.png


Was, wie schon in der Eröffnung des Threads geschrieben, alles per Android/Apple App steuerbar und eben auch normales Remote.
Soweit ich weiß, läuft EAA über die App ganz gut, aber das ist nicht meins mit so einem mobilen Endgerät zu arbeiten.

Nichts desto Trotz, Einarbeitung ist notwendig. Aber mei, das muss man bei jedem anderen System auch.
 
Hi Mathias,
danke für die Antwort. Ich habe leider sonst nur wenige Infos von unabhängiger Seite finden können. Scheint nicht sehr verbreitet zu sein. Leider gibt es offenbar auch keine Testversion. Da ich aber zufällig einen Mini-PC frei hätte und ASIair wegen inkompatobler Hardware ausfällt, werde ich auch mal probieren.
Grüße
Ralf
 
Hallo Ralf,

Leider gibt es offenbar auch keine Testversion.
das ist leider so.

Infos von unabhängiger Seite finden können. Scheint nicht sehr verbreitet zu sein.
über KStars/EKOS und INDI kannst Du Dich hier informieren
ekos-kstars

Was Du evtl. alternativ probieren könntest, falls Du die 49,-€ scheust, ist Dir ein System selbst aufzusetzen.
Unter einem Mini-PC, Intel oder AMD ist da wurscht, kannst Du jedes Linux das auf Ubuntu basiert verwenden. Geht auch mit jeder anderen Distribution, kann da aber kompliziert werden.
Ich würde da direkt Linux Kubuntu oder Lnux Mint bevorzugen.
Ist deb-basierend.
Unter Ubuntu-Varianten und Linux Mint sind auch ppa's möglich, also Fremdquellen der Pakete für INDI und KStars/EKOS. Das wird halt nicht von der Linux Gemeinschaft gepflegt, deshalb Fremdquellen.
Es gibt zwar KStars in den Distributions-Quellen, aber, wenn ich mich recht erinnere, harkt das mit INDI.

Das Selbstaufbasteln als nicht Linuxer ist leider mit Arbeit verbunden ;).
 
Hi Mathias,
da ich mit Linux keine Erfahrung habe, werde ich die Lösung out of the box probieren. Schade nur, dass ich dabei das vorinstallierte Win11 überspielen muss. Da gibts kein Weg zurück?
 
Nööö, leider nicht.
Warum die das so gelöst haben, wird wohl immer deren Geheimnis bleiben.
Ich kenne img-Files halt nur als Backup, Sicherung. (img hat nichts mit Bilddateien zu tun)
ISO wäre da cleverer gewesen. Da wäre dann eine Dualinstallation möglich gewesen..

Was Du machen kannst, ist eine USB-SSD an Deinen Mini-PC zu hängen und da drauf dann StellarMate X zu installieren.
Habe ich auch ausprobiert und es funktioniert. Mit normaler USB-HDD gehts auch, ist mir aber persönlich zu lahm. SSD hat halt einen höheren Datendurchsatz.
Man muss bloß aufpassen, wenn das Clonezilla startet und die Laufwerke auflistet, dass richtige zu wählen ;). Auch Vorsicht bei der Clonezilla-Oberfläche, das ist altbacken ;). Ist halt ein mächtiges Sicherungs-Tool, da wird auf Schönheit nicht geachtet :ROFLMAO:, da gehts um Funktion.
Auch im BIOS musst Du die Bootreihenfolge ändern. Du hast ja dann zwei Laufwerke von denen mit einem Betriebssystem gebootet werden kann, also kein Bootmenu bei dem man auswählen kann, wie bei einer Dualinstallation.

Das ist der mir einzig bekannte gangbare Weg, um das Plattmachen eines bestehendes System zu umgehen.

Alternativ, eine VM aufsetzen.
Aber das wird dann auch nicht einfacher, zumal wenn man das noch nie gemacht hat.

Oder halt ein Systembackup von Deinem Windows auf dem Mini-PC.
Da gibt es den AOMEI Backupper für Windows, kostenlos. Wie das da funktioniert weiß ich allerdings nicht mehr so genau.
In meinen beiden letzten IT-Firmen, bin ehemaliger IT-ler, hatten wir die Techniker Lizenz, die sich halt von der freien unterscheidet.

So mal ein grober Überblick was gehen könnte.
Falls Fragen auftauchen, einfach stellen :y:.
 
Clonezilla sieht dann so aus, Beispiel
clonezilla_Bildschirmfoto_2023-11-28_21-08-58.png
 
Hier mal FireCapture installiert auf StellarMate X
FireCapture_Bildschirmfoto_2023-11-28_21-12-44.png


ASIStudio geht auch
ASIStudio_Bildschirmfoto_2023-11-28_21-20-23.png
 
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