Sterne bei Bildbearbeitung

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Hallo,
ich habe soeben den Rosettennebel bei aktuelle Fotos gepostet. Habe positives Feedback aber auch die berechtigte Kritik dass die Sterne zu groß und ausgebrannt sind. Beschneide das Histogramm recht garnicht. Beim Stretchen versuche ich möglichst in dem Bereich die Kurve nicht anzuheben. Nun ist mir aufgefallen dass in den Rohbildern die Sterne in der Mitte voll gesättigt sind. Habe ich zu lange Belichtet dass ich das nicht hinbekomme? 2 Minuten bei ISO 800 mit IDAS mit dem Esprit 80/400. Seeing ist sehr schlecht gewesen. Kann mir jemand helfen in welche Richtung ich mich entwickeln soll?
LG und danke
Gerhard
 
hallo Gerhard,

die Sterne sind beim Stretchen natürlich gerne Opfer, wenn man versucht schwaches Detail aus dem Hintergrund sichtbar zu machen. Eine der besten Methoden dafür ist das Skript "masked stretch" in PI, welches in kleinen Schritten das lineare Bild aufzieht, und dabei jedesmal eine neue Sternmaske macht. So bleiben die Sterne möglichst klein und man muss nicht mal hinschauen beim Stretchen. Es arbeitet am besten, wenn man vorher mit der Histo Transfer ein bissl vorstreckt.

2min bei Iso800 mit Idas bei f/5 sollten die Sterne im Rosettennebel nicht überbelichten. Mach ein Rohbild in PI auf, sodass es debayert ist, messe die RGB Werte, und du wirst überrascht sein die Sterne werden meiner Einschätzung nach keineswegs ausgebrannt sein.

lg Tommy
 
Hallo Tommy...habs schon probiert...ist echt besser...dafür dass es fast diesig war finde ich es jetzt akzeptabel...danke
Gerhard
 
Ich mach meistens 2 Stretchings in PI.
1) Kopie vom Ausgangsbild Linear.
2) Masked Stretch
3) Manuelles Streching
4) Ev. Kombination der Sterne aus Masked Stretch und dem Rest aus dem Manuellen.
 
Keine Funktion, mach von deinem noch linearen Bild eine Kopie. Die beiden Bilder werden jeweils gestretched. 1x MaskedStretch und 1x Manuell.
 
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