Override
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Sooo gestern war es endlich so weit, die erste halbwegs geplante, klare Nacht stand vor der Tür.
Die Vorhersagen meldeten klar, allerdings 85% Luftfeuchte, was uns noch zum Problem werden sollte...
Zu dritt mit 2 Autos (das eine davon beladen mit nem Refraktor, kleinem Newton und ein Meade Goto, und das andere eben mit meinem 8" Dobson) fuhren wir etwa 3km Luftlinie an einen dunklen Ort, keine Straßenlaterne, nur in Horizontnähe etwas Aufhellung durch Passau..
Mein Dobson war schnell aufgebaut, so konnte ich schon Jupiter beobachten, da war mein Kumpel noch mit Rumschleppen beschäftigt.
Jupiter zeigte schon mehr Details, einzelne Bänder und nur 3 (??) Monde, aber mehr war auch nicht drin.
Nun zu den Objekten im einzelnen:
Bedingungen: Grenzgröße etwa fst. 5,6, Milchstraße aber gigantisch, fast bis zum Schützen sichtbar.
Im Westen/Südwesten dann aufziehende Schleierwolken gegen 0.45
M13: bei 200fach wunderbar, toll anzusehen, aufgelöst und groß
M92: ähnlich wie M13, etwas kleiner
dann der Versuch, den Kometen zu sichten:
Nach ein bisschen Suchen hatte ich ihn im Übersichtsokular, großer nebliger Batzen, sah toll aus, ich vergrößerte gar nicht mehr höher.
Als nächstes probierte ich mich per Fernglas an M31 und konnte sie schon ca. 20° über Horizont sichten.
Da wollte ich dann mit dem Dob hinhalten.
Ein riesiger, etwas elongierter Nebelfleck, leider keine Strukturen.
Derweil probierte sich mein Kumpel an h und chi, dem Doppelsternhaufen. Ich schaute mal bei seinem 114/900 Newton und war schon überwältigt von der Sternenanzahl; Aber der Anblick im 30mm beim 8" war noch unbeschreiblicher.. Ein Meer an Sternen...
Dann der Ringnebel: Ein kleiner ovaler Rauchring am Himmel
M27 wollte ich auch auffinden, aber das Sternbild Pfeil hob sich fast nicht von der Milchstraße ab..
Konnte ihn dann dank Telrad relativ einfach finden, bei 92-fach wunderbar, im Vergleich zu M57 riesengroß.
Schließlich beobachtete ich noch die Gruppe M81/82.
Ein schöner Anblick, vor allem die unterschiedliche Form. Strukturen aber auch hier nicht.
Ich hielt nun in das Gebiet um alpha Cyg, und wollte NGC 7000 ausmachen, war aber wohl eine Nummer zu groß, bzw. hab ich mir nicht die Zeit genommen.
Zum Schluss noch M56, leicht angelöst aber doch merklich kleiner und dunkler als die beiden KS zu Beginn.
Dann begannen wir um 1 Uhr abzubauen, die Instrumente waren nass, ich hoffe das tut der Optik nix??
Der krönenede Abschluss war für mich ein großer Meteor im Herkules, der einen langen Schweif hinter sich herzog, ein Sekundenschauspiel
In dem Moment sah es aus, wie ein Komet.
Insgesamt war es eine tolle Nacht, leider geprägt von Feuchtigkeit und aufziehenden Schleierwolken. Von daher sollte noch etwas mehr gehen (besonders mit zunehmender Erfahrung meinerseits).
Auf ein Neues (heute wahrscheinlich auf der aufgehellten und aufgewärmten Dachterrasse..)
Die Vorhersagen meldeten klar, allerdings 85% Luftfeuchte, was uns noch zum Problem werden sollte...
Zu dritt mit 2 Autos (das eine davon beladen mit nem Refraktor, kleinem Newton und ein Meade Goto, und das andere eben mit meinem 8" Dobson) fuhren wir etwa 3km Luftlinie an einen dunklen Ort, keine Straßenlaterne, nur in Horizontnähe etwas Aufhellung durch Passau..
Mein Dobson war schnell aufgebaut, so konnte ich schon Jupiter beobachten, da war mein Kumpel noch mit Rumschleppen beschäftigt.
Jupiter zeigte schon mehr Details, einzelne Bänder und nur 3 (??) Monde, aber mehr war auch nicht drin.
Nun zu den Objekten im einzelnen:
Bedingungen: Grenzgröße etwa fst. 5,6, Milchstraße aber gigantisch, fast bis zum Schützen sichtbar.
Im Westen/Südwesten dann aufziehende Schleierwolken gegen 0.45
M13: bei 200fach wunderbar, toll anzusehen, aufgelöst und groß
M92: ähnlich wie M13, etwas kleiner
dann der Versuch, den Kometen zu sichten:
Nach ein bisschen Suchen hatte ich ihn im Übersichtsokular, großer nebliger Batzen, sah toll aus, ich vergrößerte gar nicht mehr höher.
Als nächstes probierte ich mich per Fernglas an M31 und konnte sie schon ca. 20° über Horizont sichten.
Da wollte ich dann mit dem Dob hinhalten.
Ein riesiger, etwas elongierter Nebelfleck, leider keine Strukturen.
Derweil probierte sich mein Kumpel an h und chi, dem Doppelsternhaufen. Ich schaute mal bei seinem 114/900 Newton und war schon überwältigt von der Sternenanzahl; Aber der Anblick im 30mm beim 8" war noch unbeschreiblicher.. Ein Meer an Sternen...
Dann der Ringnebel: Ein kleiner ovaler Rauchring am Himmel
M27 wollte ich auch auffinden, aber das Sternbild Pfeil hob sich fast nicht von der Milchstraße ab..
Konnte ihn dann dank Telrad relativ einfach finden, bei 92-fach wunderbar, im Vergleich zu M57 riesengroß.
Schließlich beobachtete ich noch die Gruppe M81/82.
Ein schöner Anblick, vor allem die unterschiedliche Form. Strukturen aber auch hier nicht.
Ich hielt nun in das Gebiet um alpha Cyg, und wollte NGC 7000 ausmachen, war aber wohl eine Nummer zu groß, bzw. hab ich mir nicht die Zeit genommen.
Zum Schluss noch M56, leicht angelöst aber doch merklich kleiner und dunkler als die beiden KS zu Beginn.
Dann begannen wir um 1 Uhr abzubauen, die Instrumente waren nass, ich hoffe das tut der Optik nix??
Der krönenede Abschluss war für mich ein großer Meteor im Herkules, der einen langen Schweif hinter sich herzog, ein Sekundenschauspiel
Insgesamt war es eine tolle Nacht, leider geprägt von Feuchtigkeit und aufziehenden Schleierwolken. Von daher sollte noch etwas mehr gehen (besonders mit zunehmender Erfahrung meinerseits).
Auf ein Neues (heute wahrscheinlich auf der aufgehellten und aufgewärmten Dachterrasse..)