Sterneschauen mit meinem Freund!

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astronomic_star

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Hallo Astrofreunde,

hab gestern wieder mal wegen dem guten Wetter mit meinem Sternefreund gespechtelt.
Wir haben uns schon so auf den Abend gefreut weil wir dachten dass wir ein paar Nebel und Galaxien finden.
Das seeing war wirklich sehr toll.
Wir versuchten sämtliche Nebel und Galaxien zu finden aber...
keine Spur.
In einem früheren Posting hab ich auch schon mal darüber geschrieben dass ich keine Nebel und Galaxien finde.
Ich werde schon ganz verzweifelt darüber.
In dem früheren Posting hab ich die Okulare und das Zubehör dass ich brauche noch nicht gehabt aber jetzt schon.
Ich versuche immer die Nebel und Galaxien mit dem Ts Wa 32mm Okular zu finden.
Aber was müsste man eigentlich erwarten bei zb. Eulennebel im 32mm Oku?
Es kann aber auch sein das ich die Entfernungen nicht einschätzen kann.Z.b beim Eskimonebel die Entfernung von Wasat zum Eskimonebel.
Bitte helft mir bevor ich noch ganz durchdrehe!

Schon mal danke für die Antworten!!
 
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Hallo Chris,
laß dich nicht entmutigen! Für "sämtliche" Nebel und speziell Galaxien benötigt man vor allem einen dunklen Himmel und etwas Erfahrung. Über deinen Beobachtungsort hast du nichts geschrieben. Grad Anfänger "übersehen" oft Galaxien, obwohl sie im Okular sind, da wird der Dobson jedoch einfach zu schnell gerührt da zu hohe Erwartungen gesetzt sind. Mit 8" und einem nur durchschnittlicem Himmel kann das schon frustrierend sein. Versuch es doch mal mit dem Orionnebel, der sollte in jedem Fall gut sichtbar sein.

Der Eskimonebel ist nicht unbedingt ein einfaches Objekt. Bei deiner kleinen Vergrößerung kann er schon als "verwaschener" Stern untergehen Der Eulennebel hat eine sehr geringe Flächenhelligkeit - ist oft auch für erfahrene Beobachter eine Herausforderung.

Versuch es ev. mal mit M51, ausgehend vom Deichselstern des großen Wagens, aber erwarte nicht, dass dir eine Galaxie "ins Auge springt"

Viel Erfolg!
André

 
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Hallo Chris !

Ich kann meinem Namensvetter nur zustimmen. Der Eskimo-Nebel verlangt einen guten Himmel ,sonst saust Du glatt drüber !
Ein gutes Jagdgebiet für Galaxien ist z.Zt.der Löwe. Ausgehend von Coxa [theta Leo] nach Süden peilend rutscht Du fast automatisch über M 65/66 und die müssten mit dem Dobbi gut zu knacken sein.Oder du besuchst die Jagdhunde. Wenn du zwischen alpha und beta CVn etwas links auf- und "abfährst", fängst Du M 94 ein, wirklich sehenswert !
Übrigens; für Galaxien verkneif dir den Einsatz von Filtern !

Ansonsten gilt: Übung macht den Meister !

Viel Erfolg
Andi
 
Hallo Andis,

danke für eure Antworten.
OK dann brauch ich mich nicht aufregen weil ich noch keine erfahrung habe sonder es liegt an den Objekten! Zum Glück!

Dann werde ich es mal mit der Whirlpool und M65 u.66 und M94(kenn ich garnicht)versuchen!

Übrigens M65 u.66 hab ich schon mal versucht auch keine spur.
Wie müssten sie im 32mm aussehen?

Ich und mein Freund würden uns soooooo sehr über eine Galaxie oder einen ersten etwas dunkleren Nebel(meine damit z.b californianebel)freuen.Das wäre so mein bisheriger Traum!

 
Moin!

> OK dann brauch ich mich nicht aufregen weil ich noch keine erfahrung habe sonder es liegt an den Objekten!

ROTFL! ;)
Nein, es liegt wirklich eher an der mangelnden Erfahrung, weniger an den Objekten. Andere sehen sie mit kleinem Gerät auch, nur Du im Moment (noch) nicht. Das ist nix Schlimmes, denn jeder hier hat mal klein angefangen.
Da Du allerdings einen ganz schönen Geschützpark Dein Eigen nennst, solltest Du nun wirklich mal was sehen, sonst machst Du etwas entscheidenes falsch - wahrscheinlich klappt das Starhoppen bei Dir überhaupt nicht. Nimm Dir erstmal bekannte Objekte mit Deinem 32er WA vor, damit Du das Gesichtsfeld abschätzen kannst. M65/66 sollten damit locker auffallen, die beiden sind ja nun wirklich nicht schwer zu finden.

Besorge Dir den Karkoschka "Atlas für Himmelsbeobachter" (Kosmos-Verlag)!
 
Hallo

Nimmst du eigentlich eine Sternkarte zum Auffinden der Objekte? Wenn nicht, solltest du dir dringend eine zulegen. Ansonsten wird das nämlich nie was. Mit unkoordiniertem rumrühren am Himmel hat man nämlich nur mit viel Glück mal was im Okular.

Kauf dir das von Micha vorgeschlagene Buch, dann wirst du was finden.

Den Californianebel würd ich mir vorerst mal aus dem Kopf schlagen. Der hat eine sehr geringe Flächenhelligkeit. Ohne Filter und Erfahrung wirst du da wohl keine großen Chancen haben. Such dir lieber hellere Objekte für den Anfang.


Der Eskimo-Nebel verlangt einen guten Himmel ,sonst saust Du glatt drüber !

Ist doch nicht wahr. Der Nebel ist so hell, dass man ihn sogar mit einem kleineren Teleskop bei Stadthimmel sieht. Das einzige Problem ist seine geringe Größe.

Christian
 
Hallo Chris,

Der Californa-Nebel ist m.E. ein H-Beta-Objekt, recht großflächig, geringe Flächenhelligkeit und damit ohne entsprechenden Filter und Himmel wohl schwierig. Eher wohl was für Fortgeschrittene...

An Galaxien würde ich dir M81 und M82 empfehlen. Beide sind in der Nähe des großen Wagens, beide recht groß und hell, versuch es mal mit denen.

Als Nebel sollte M57 in der Leier gut machbar sein, ist recht einfach zu finden genau auf der Linie zwischen den unteren beiden Kastensternen. Hab ihn in der Nacht vom Samstag zum Sonntag auch beobachtet, mit einem 6-Zöller aus der Stadt. Bereits ohne Filter gut sichtbar, mit UHC und OIII noch besser. Filter am besten aber erst rein, wenn du ihn gefunden hast. Mit geringer Vergrößerung wirst du in deinem Oku erst einen kleinen "Wattebausch" sehen, mit höherer Vergrößerung z.B. 150x oder noch mehr wirst du dann einen richtigen "Rauchkringel" sehen können, hab nur etwas Geduld... M57 ist übrigens eines meiner Lieblingsobjekte :)

Ganz in der Nähe befindet sich mit epsilon Lyrae ein sehr interessanter doppelter Doppelstern. Um alle Komponenten sauber zu trennen ist gutes Seeing und höhere Vergrößerung nötig - Dieser doppelte Doppelte ist auch immer einen Besuch Wert ...

André :huhu:
 
Hi Chris,

ich denke das beste was du machen kannst, dich mal mit einem "Alten Hasen" zusammen setzen und gemeinsam Sterne schauen und ihm oder ihr Fragen stellen. In dieser Zeit wirst du wahrscheinlich mehr lernen als in 1 Monat tüffteln, grübeln und Forum lesen.

Gruß

Lots
 
Hallo alle zusammen,

danke für eure Antworten.

@Micha:Ok ich werde mir mal M65u66 vornehemen.Übrigens Karkoscka hab ich schon und benütze ihn auch jedes mal.

@Günther:wer mal auf deep sky brothers schauen.

@Andre:Werde mir im Sommer mal Ringnebel vornehemen

@Lots:wäre ja mal schön mit einem der was schon viel erfahrung hat mal zu spechteln aber ich weiß einfach keinen der sich mit Astronomie befasst und der auch in meiner nähe ist.

Nochmal danke für eure Antworten.
 
Hallo Manfred,

Stellarium hab ich schon.
 
Hallo Chris,
mir gehts wie Dir mit meinem 10ner Dobs! Mein Himmel ist ein komatoter Vorstadthimmel und nur einmal habe ich es geschafft die Whirlpool wunderschön mit Begleiterin zu sehen, da war das Seeing aber Eins A! Die Galaxien im Löwen schaffe ich nur, wenn er im Zenit steht, aber nur als unscheinbare Wuschel...der Ringnebel kommt hingegen ganz gut rüber und M13 ist eine Wucht, selbst bei meinem Himmel. Ich bin schon oft verzweifelt und drübergehuscht weis Gott nicht, denn es kam vor, dass ich unscheinbarste Dinge gesehen habe.....aber eben enttäuschend......ich weis aber nun, dass unter besseren Bedingungen einiges möglich ist. Mach weiter! Nicht aufgeben, nur so bekommt man Erfahrung...Clear Skies von Anette
 
Hallo Chris,

keine Panik, das ist am Anfang mehr oder weniger normal.

Du arbeitest mit einem Sucher und nem Übersichtsokular, korrekt?

Kannst Du dann ein paar Tipps zum Starhopping brauchen?

CS

Klaus
 
Hallo Klaus,

ja genau ich arbeite mit Sucher und Übersichtsokular.
na klar wäre dankbar für die Tipps!
 
Hallo Chris,

dann kopier ich mal was, was ich für ne ähnliche Anfrage zusammengeschrieben habe. Trifft auf Dich nicht 100% zu, aber vielleicht hilfts ja weite´r.

CS

Klaus

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Ohne Sternatlas ist es sehr schwer überhaupt was zu finden.

Probier mal folgendes (ich habs bewusst recht ausführlich gehalten):

1) Karkoschka besorgen

Genau lesen und verstehen, was da eigentlich drin steht ;)

2) Sucher justieren

am besten an heller Strassenlatern in der Ferne oder so

3) Stern anpeilen

das geht so ähnlich wie beim Luftgewehrschiessen auf dem Rummelplatz: geh in die Hocke falls nötig,
nutze den Fernrohrtubus als grobe Richtung in die du kuckst, nutze eine Schraube der Sucherhalterung als Korn,
dreh das Rohr so, dass der Stern genau mittig über dem Sucher/Fernrohr erscheint, ganz knapp über dem Sucher
Dabei immer nahe am Fernrohrtubus bleiben um sicher zu gehen dass das Rohr auch in die richtige Richtung zeigt

4) Sucher feinjustieren

Nach der Peilaktion kuckst ins Okular mit der kleinsten Vergrößerung die du hast, Jetzt solltest Du den angepeilten Stern im Okular sehen,
Stern im Okular in die Mitte stellen und dann die Stellschrauben am Such so hindrehen bis das Fadenkreuz über dem Stern liegt

5) Objekt im Karkoschka aussuchen.

Momentan sehr dankbr: M42 im Orion

6) Karkoschka so halten, dass das Sternbild im Atlas die gleiche Orientierung hat wie Du es mit bloßen AUgen siehst

7) hellen Stern in der Nähe des Objekts im Karkoschaka suchen und diesen Stern am Himmel wiederfinden

8) Peilaktion von 3) mit diesem Stern wiederholen

9) Karkoschka um 180 drehen WENN DU einen umkehrenden, geradsichtigen Sucher hast

oft ist es so, dass Du den Atlas jetzt irgenwie wild gedreht vor Dir hältst

10) Ins Oku kucken und probieren, ob Du Sternmuster der Ausschnittsvergrößerungen vom Karkoschka im Okular wieder erkennen kannst.

Vorsicht: oft sind im Sucher jetzt viel mehr Sterne zu sehen als im Karkoschka abgebildet.
Deswegen nicht nach einzelen Sternen kucken, sondern nach markanten Dreiecken, Ketten, Vierecken, Doppelsternen etc.

11) von Muster zu Muster hüpfen und so immer näher an das Objekt annähern

Dabei immer wechseln: ins Oku kucken, mit Karkoschka abgleichen, neus Muster in der Nähe des alten Musters aussuchen,
Fernrohr weiter schwenken und das neue Muster im Sucher identifizieren, wieder ins Oku sehen etc.

12) wenn Du im Sucher neben dem Objekt bist, bist du da, auch wenn dus nicht siehst!

13) im Okular nach dem Objekt sehen

Diese Prozedur braucht natürlich einige Übung. AUsserdem sollte man schon die wichtigsten Sternbilder am Himmel wiederfinden können.

Übrigens:

- Schritt 3) ist echt wichtig: wenn Du mal gelernt hast zielsicher einen beliebigen Stern im Sucher zu finden ist das schon die halbe Miete
Das übt man am besten an Sternen, die leicht am Himmel zu identifizieren sind. Die 3 Gürtelsterne des Orion z.B. kann man sehr leicht
identifizieren. Saturn eigent sich auch sehr gut, um zu prüfen, ob man wirklich den richtigen "Stern" im Sucher sieht

- auch ganz wichtig: Du musst wissen wie groß das Gesichtsfeld Deines Suchers ist!
Das checkst Du einfach am Mond: der ist ca. ein halbes Grad gross. Wenn er z.B. ungefähr 8x ins Suchergfeld passt,
hast Du eine Suchergesichtsfeld von 4°

- im Karkoschka ist vor dem Abschnitt mit den ganzen Sternkarten eine Skala eingezeichnet, in der du Abmessen kannst, wie groß bzw.
wie ausgedehnt Sternmuster in den Ausschnittsvergrößerungen gezeichnet sind. Das ist auch wichtig um diese Sternmuster zu identifizieren.

-> Es kann nämlich gut vorkommen, dass Du im Sucher ähnliche Sternmuster wie im Karkoschka siehst, die aber aus anderen, viel schwächeren oder
helleren Sternen bestehen. Dreiecke und Vierecke aus Sternen gibts viele am Himmel. Das ist am Anfang recht ireführend.
Wenn Du aber weisst, wieviel Platz das Muster im Sucher ausfüllt, kannst Du es leichter eindeutig identifizieren.

- Geduld ist angesagt: Wenn Du die ersten 3 Nächte mit dieser Methode nichts findest ist das eher normal.
Aber dranbleiben lohnt. Irgendwann fällt der Groschen - und dann fühlst Du Dich wie der absolute Chef ;)
 
Hallo Andy,


hmmm - kannst Du das mal genauer erklären?

Ich dachte, ein sehr genau justierter Sucher hilft im "Endstadium" des Starhopping, das gesuchte Objekt möglichst genau im Gesichtsfeld des Okulars zu positionieren.

CS

Klaus
 
Hallöchen

Jawohl, ein Sucher sollte möglichst genau justiert sein. Bei einem Dobson - wo ich also von Hand nachschieben muss - ist es aber sehr schwierig dies am sich ständig weiterbewegenden Sternenhimmel zu machen.

Daher, vor der Beobachtung irgend ein weit entferntes irdisches Objekt anpeilen und in aller Ruhe justieren. (entspricht Punkt 2 in deiner Anleitung). Wenn das Objekt halbwegs weit entfernt ist muss man keine Angst haben, sich einen Parallaxenfehler einzuhandeln - die Winkel sind viel zu klein.

Gruß
Andy
 
Hallo Andy,

ah so meinst Du. Ist natürlich korrekt - wenn man ein Übersichtsokular zum feinjustieren nimmt, hält sich die Sternbewegung in Grenzen. Ich hab immer das Gefühl, dass ich nur am Okular feinjustieren kann. Ist aber vielleicht auch Geschmackssache.

CS

Klaus
 
Hallöchen

Zitat von KlausTiezel:
Ich hab immer das Gefühl, dass ich nur am Okular feinjustieren kann.
Am Okular tu ich ja auch feinjustieren (Teleskop mit Okular (ruhig auch höhrer Vergrößerung) mittig auf ein weit entferntes Objekt ausrichten und den Sucher dazu passend justieren). Du meintest wohl statt "am Okular" eher "am Sternhimmel".

Wenn du zum Justieren ein Objekt nimmst, dass nur 1km entfernt ist, und dein Sucher 25cm von deiner Hauptoptik entfernt ist, dann beträgt der Fehler rund 50 Bogensekunden - das ist bei vielen Suchern weniger als der Durchmesser der Fäden des Fadenkreuzes.

Gruß
Andy
 
Hallo zusammen,

@Klaus:

danke für die ausführliche beschreibung.
Karkoschka hab ich schon und benutze ihn in letzter Zeit auch sehr oft.
werde es mal nach deinen beschreibungen versuchen.

@Andy:

auch nochmal danke für die antworten.

 
9) Karkoschka um 180 drehen WENN DU einen umkehrenden, geradsichtigen Sucher hast

oft ist es so, dass Du den Atlas jetzt irgenwie wild gedreht vor Dir hältst

Naja, das mit den 180° stimmt aber auch nur direkt im Süden. Was machst du z.B im Norden? Da kann es sein, dass man den Atlas genau richtig rum halten muss, ohne zu drehen. Der Unterschied im Osten und Westen macht je nach Objekt auch 90° aus. Im Osten wird weniger als 180° gedreht und im Westen mehr.

Das nur als Ergänzung.

Christian
 
Zitat von Deneb:
Naja, das mit den 180° stimmt aber auch nur direkt im Süden. Was machst du z.B im Norden? Da kann es sein, dass man den Atlas genau richtig rum halten muss, ohne zu drehen. Der Unterschied im Osten und Westen macht je nach Objekt auch 90° aus. Im Osten wird weniger als 180° gedreht und im Westen mehr.

Hallo Christian,

also ich habe es so verstanden, dass das Buch zuerst beim Anblick mit bloßem Auge nach den Sternbildern ausgerichtet wird, und dann wegen der Bildumkehr gegenüber dieser Lage um 180° verdreht wird. Ich muss dabei aber auch immer erst nochmal im direkten Vergleich von Sternformartionen aus der Karte mit dem Anblick im Sucher nachschauen.

Das mit dem Sucherjustieren (4) mache ich meistens bei höchster Vergrösserung an Polaris. Vorher prüfe ich kurz das Seeing und die HS-Justage. Sollte nämlich der Hauptspiegel nachjustiert werden müssen, so ist auch der Sucher wieder fällig.

Zum Sternanpeilen (3) benutze ich das Fadenkreuz im Sucher wie in diesem Thread beschrieben. Das geht mit ein klein wenig Übung sehr gut, zumindest für hellere Sterne und Planeten.

Für den Karkoschka habe ich mir mit dem Laserdrucker ein Lesezeichen auf Transparentfolie gedruckt, welches zum einen die Lineale enthält, und andererseits Gesichtskreise insbesondere für die Ausschnittskarten bietet. Mit einer konzentrischen Anordnug für die Durchmesser von Sucher und Übersichtsokular (plus gestricheltem Fadenkreuz) lässt sich sehr schön planen wie man das gewünschte Ziel per Starhopping am besten erreicht.

Wenn man sich den Anblick im Sucher einprägt (wie das Fadenkreuz zwischen benachbarten Sternen zu liegen hat), kann man ein Objekt auch bei höherer Vergrösserung (z.B. nach dem Fokussieren an einem nahestehenden lichtstarken Stern) wiederfinden, ohne dass man dazwischen das Übersichtsokular benötigt.

Viele Grüße
Stephan
 
Hallo Stefan,

also ich habe es so verstanden, dass das Buch zuerst beim Anblick mit bloßem Auge nach den Sternbildern ausgerichtet wird, und dann wegen der Bildumkehr gegenüber dieser Lage um 180° verdreht wird. Ich muss dabei aber auch immer erst nochmal im direkten Vergleich von Sternformartionen aus der Karte mit dem Anblick im Sucher nachschauen.

So wars gemeint - danke für die Ergänzung.

Zum Sternanpeilen (3) benutze ich das Fadenkreuz im Sucher wie in diesem Thread beschrieben

Das ist ein guter Tipp! Kannte ich selber nicht ...

CS

Klaus

 
Hallo Sternfreunde,

da bin ich wieder....

gestern bei dem schönen wetter wieder mal mit dem selben freund wie ganz oben schon beschrieben gespechtelt.

ja mit was soll ich anfangen....

natürlich mal den Dobson aufgebaut.
belüftet.
Karkoschka und rotlichtlampe ausgepackt.
erstmal den Saturn angeguckt.(cool)

dann gewartet bis es richtig dunkel geworden ist.
Dann wie eure Tipps lauteten befolgt.also M65/66 versucht.
am anfang war ich schon wieder ganz verzweifelt aber dann...
hab ich zu meinem Freund gesagt:HALT!!!! ich glaub da sind sie.

Aber jetzt meine Frage:

ich möchte mal wissen die 8" besitzer wie die die Galaxien sehen.
nämlich war nicht sehr überrascht.
im 15mm Oku nur zwei fast nebeneinanderliegend verschwommene
sterne.
hab ich mir gedacht na ja...

Und dann sind die Wolken gekommen.....
 
Hallo Chris -
ich bin kein großer Experte, was das Dobson angeht. Ich beobachte mehr mit dem Fernglas. Aber selbst dort kann man bei den hellen Galaxien etwas mehr erkennen, als nur einen "unscharfen Stern". Im 8-Zoll Dobson mit dem 15mm Okular (also bei 60 bis 80x Vergrößerung) solltest du eigentlich zwei ovale "Nebelflecken" erkannt haben.

Da hilft nur eins: Noch mal beobachten und die Objekte länger im Blickfeld halten! Auch mal indirekt gucken, also knapp am Objekt vorbei. Da sieht man die Form dann noch besser.

Thomas

P.S. Je schlechter der Himmel ist (bei Mond z.B. Habt ihr wieder bei Mond beobachett??!! Oder bei schlechter Durchsicht) desto weniger gut kann man die schwächeren Außenbereiche der Galaxien erkennen und sieht eher nur den meist viel helleren Kern. Das kann natürlich auch passiert sein und dazu beitragen, dass ihr eher einen "unscharfen Stern" erkannt habt. Vllt. habt ihr ja mal Glück und könnt beobachten, wenn gerade kein Mond am Himmel steht,
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Thomas,

danke für deine Antwort.
na dann muss ich es nochmal versuchen.
ich hab im Karkoschka auf der genauen Karte immer nach den sternmustern gesucht und hab sie im Übersichtsokular dann auch gesehen.
aber leider die Galaxien nicht.

Was ich bräuchte ist einen "alter Hase" der in der nähe von mir wohnt.
also wenn einer irgendwo in er nähe von Linz oder so kommt bitte melden.

und Thomas:

der Mond war ungefähr ein bisschen mehr als ein viertel.

 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Zitat von astronomic_star:
Was ich bräuchte ist einen "alter Hase" der in der nähe von mir wohnt.
also wenn einer irgendwo in er nähe von Linz oder so kommt bitte melden.

Fragt doch mal "nightbird". Ein Super-Astrofotograf aus Linz. Der postet viel im Deepsky-Forum (aber nur dort). Vllt. kann er euch ja mal helfen. Fragen kostet ja nichts.

Thomas

P.S. Ich find's gut, wie hartnäckig ihr dabei seid. Nur nicht aufgeben und vergesst nicht die "einfachen" Objekte wie offene Sternhaufen und Kugelsternhaufen - da habt ihr bestimmt Erfolgserlebnisse.
 
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