Sternkarten App Sky Guide

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Jan_P

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Hallo,
ich bin als Hobbyastronom noch nicht sehr erfahren und wüsste gerne, was Leute mit mehr Erfahrung von der App "Sky Guide" (Entwickler,iTunes) und generell von Sternkarten-Apps halten.
Ich benutze als Karte Sky Guide, aber ich lese hier im Forum und auch anderswo fast ausschließlich von Sternkarten auf Papier. Was bieten diese für Vorteile gegenüber einer App?
Benutzt ihr Sternkarten auf Papier oder Apps/E-Paper etc.?

Gruß

Jan P.
 
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Halklo Jan,

Willkommen auf Astronomie.de. :)

Die Vorteile gedruckter Sternkarten:
- immer verfügbar
- größerer einheitlicher Maßstab als Telefon oder Tablett
- zerschießen Dir nicht die Dunkeladaption
- müssen nicht aufgeladen werden
- unempfindlich gegenüber Taufall
- funktionieren auch bei -15°C und Handschuhen
- EDIT: gehen nicht kaputt wenn sie nachts mal runterfallen

Sky Guide kenne ich nicht, ich benutze Sky Safari Pro auf dem iPad2. Aber nicht nachts am Teleskop, da nutze ich ausschließlich den Deepsky Reiseatlas, den Interstellarum Deepskyatlas und den Stropek. Sky Safari benutze ich tagsüber um kurz mal nachzuschauen was am Himmel so los ist oder als Spielzeug. Die Datenbank ist sehr schön umfangreich und das Programm hat tolle Bilder. Die weitergehenden Funktionen wie Teleskopsteuerung nutze ich nicht weil mir das entsprechende Teleskop fehlt. Das wäre für mich der Hauptvorteil einer App am Teleskop, dazu vielleicht noch Kamerasteuerung für die Astrofotografie.
Aber für die reine visuelle Deepskybeobachtung gibt es nichts besseres als einen klassischen Atlas auf festem, am besten laminiertem Papier. Ergänzend dazu selbst ausgedruckte Karten für spezielle Objekte.

Bis dann:
Marcus
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Jan,

Sky Guide kenne ich zwar nicht aus eigener Erfahrung, aber für die erste grobe Übersicht scheint die App gar nicht sooo verkehrt zu sein (oder um nach einem Kneipenbummel herauszufinden welcher Stern einen da gerade so blendet).

Allerdings nutze ich wie Marcus auch Sky Safari (allerdings die Plus-Version). Vorteil der App ist unter anderem die Möglichkeit Teleskope, Kameras und Okulare einzupflegen um damit die Beobachtungsnacht planen zu können. So sehe ich z.B. auf einen Blick, welches Bildfeld welches Teleskop mit welcher Kamera erzeugt (gilt auch für Okulare).

Wenn ich aber tatsächlich mal visuell beobachten möchte, was deutlich seltener ist als eine "Fotosession", dann nutze ich auch Deepsky Reiseatlas und auch den Deepsky Reiseführer. Wenn du jedes Mal auf ein helles Display schauen musst um dich am Himmel zu orientieren, dann siehst du im Okular so gut wie gar nichts...
 
Hallo Jan,

ich kenne die App Sky Guide zwar auch nicht aber ich nutze die App Goggle Sky Map und bin damit relativ zufrieden. Ich bin erst vor kurzem mit der Astronomie angefangen und versuche mithilfe der App die Sternbilder kennenzulernen was auch sehr gut funktioniert.

Zu dem Punkt mit dem hellen Display: Die meisten Apps haben einen Nachtmodus sodass das Display dann rot leuchtet und die Dunkeladaption erhalten bleibt. Dann muss man nur noch zusehen das der Akku voll ist und einer erfolgreichen Beobachtungsnacht steht nichts mehr im Wege.

Gruß Andreas
 
Im Gegensatz zu den üblichen Programmen gibts noch die Form des elektronischen Papiers.
Also ein Ebookreader.
Funktioniert seit Jahren sehr gut und man wird nicht geblendet.

Als Lampe nehme ich eine rote Lampe vom Astrogarten.
Man muss sich zwar die Karten über Guide 9 erstellen,
aber das Ergebnis ist sehr hilfreich.

Hier habe ich mal die Methode vorgestellt.

Mittlerweile haben wir schon viele Karten erstellt.
Hauptstern anvisieren und dann bis zum Objekt durch hoppeln.
 
Hallo Jan,

ich bin ebenso Einsteiger hier.

Anfangs nutzte ich "Star Walk 2" auf meinem Android-Handy während des Beobachtens. Aber die App ist auf dem Gerät nicht wirklich schnell und selbst wenn man den Nachtmodus aktiviert hat, war es doch recht hell. Außerdem muss der Akku geladen sein, da die App auch recht viel Strom gezogen hat.

Mittlerweile bin ich auf das Buch "Atlas für Himmelsbeobachter" umgestiegen. Ist zwar eine alte Ausgabe, aber das stört ja nicht. Aber auch das Buch hat Nachteile, wenn man es draussen in der Kälte und Feuchte nutzt. Die Seiten werden eben dann auch feucht....
Da kann ich mich nur der Meinung von "mettling" anschließen, dass laminierte Karten wohl das einfachste und praktischste Mittel der Wahl sind.
 
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