Sternwarte Laufschienen

riff-raff

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Bei Gartensternwarten sind horizontale Laufschienen in V oder U-Profil einseitig, kombiniert mit Flachprofil auf der zweiten seite üblich. Da wohl die meisten Hütten in Holz ausgeführt sind und die Schienen so auf horizontale Balken montiert werden: Wie schützt Ihr an dieser Stelle das Holz?
Mir schwebt ein Bitumenanstrich auf der Oberseite des Holzes vor sodass Staunässe auf dem Holz und unter der Schiene vermindert wird. In der U-Schiene bzw. unter der Flachschiene plane ich ein Frostschutzkabel zu ziehen um im Winter abtauen zu können. Abdeckkappen für die Ausleger würde ich gern vermeiden, da Remote schlecht entfernbar.
Wie sind eure Langzeiterfahrungen mit mit den Schienen? Was ist mit Kontaminationen, wie Laub, Moos, Vogel-Dank usw?

Welche Schienen-Rollen-Kombination bevorzugt Ihr? U-Rolle+V-Profil, V-Rolle+U-Profil oder U-RolleU-Profil?

Ich freue mich auf Input, ich möchte gern so viele Stolperseite wie möglich vermeiden.

CS, Ralf
 
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Gleich noch eine Frage hinterher:

Wie habt Ihr die Fuge zwischen Hauskörper und Dach gegen die Witterung und kleine Gäste geschützt?
Vor Augen habe ich eine Gummi-Lippe außen oder eine Bürstenreihe, vielleicht gibt es aber ja noch was Eleganteres.

Zu den Schienen bieten sich alternativ auch Edelstahl-Kantprofil, bsp. 60x60mm, an, die auch eine V-Profil bilden. Sie sehen bei 2-Raum-Sternwarten etwas hübscher aus, wenn man Dach über Dach vorsieht. Auch das Holz-Haltbarkeitsthema hätte sich damit erledigt.

CS, Ralf
 
Hallo Ralf,

bei meiner Rolldachhütte verwende ich Leimholzbalken, die ich mit Holzlasur gestrichen habe. Als Schienen habe ich nach oben gewoelbte R-Nut-Schienen verbaut (für Schiebetore). Abgedeckt werden die Balken mit umgedrehten Kunststoff-Kastenrinnen - aber das möchtest Du ja nicht. Die Hütte ist von außen mit Profilholz verkleidet, das den umlaufenden Spalt abdeckt, damit z.B. kein Schnee hineinweht.
Innen am Dach habe ich ein Moskitonetz befestigt, welches bei Nichtbenutzung des Teleskops herunterhängt und unten zugebunden ist. Vor dem Öffnen des Daches ziehe ich das Netz hoch, dann fährt es mit zur Seite. Dies genügt als Insektenschutz.
Ich betreibe die Rolldachhütte seit 19 Jahren und hatte noch nie Probleme mit "Untermietern" im Teleskop.

CS
Egbert
 
Hallo Ralf,

ich betreibe eine Gartensternwarte bei der nicht das Dach, sondern das gesamte Gebäude zum Wegschieben ist. Als Schienen habe ich einfache Winkeleisen und darauf rollt die Hütte auf 4 kugelgelagerten Rollen, wie sie auch für Schiebetore üblich sind. Im unteren Bereich habe ich ca 3cm Luft, ohne weiteren Wetter- oder Insektenschutz. Bis jetzt habe ich mit diesem Verfahren keine Probleme.

CS Wolfgang
 
Bei nicht-OSB Holz hab ich seit 5 Jahren gute Erfahrung mit Holz-Schutzlack bzw. Bootslack.
Ich nutze auf der einen Seite ein V-Profil und passende Rollen (hier zieht auch der Antrieb) und auf der anderen Seite ein rechteckiges ALU-Profil mit Baumarkt Röllchen; hat den Vorteil beim Verziehen des Dachs nicht zu verkannten. Mit Verreisung hab ich mitten im Pott nicht so häufig zu kämpfen. Da stört das Kodenswasser, welches sich unter dem offenen Dach sammelt viel mehr.
Als Lösung hab ich eine 6W/m Kabelheizung für Terrarieen im Zick-Zack unters Dach geklebt. Eine kleine Schleppkette unterstüzt den Übergang für die Zuleitung.
 
Vielen herzlichen Dank für den Input!

Rollen für Schiebetore habe ich auch auserkoren, günstig, hohe Tragfähigkeit, schmales Profil.
Ob nun Holzbalkenausleger (90x90mm) mit P oder V-Profil oder ein Kantprofil muss sich noch zeigen. Das Kantprofil hat halt bei kleinem Querschnitt eine hohe Tragfähigkeit und ist mit dem festen Dach und dessen Eindeckung gut zu vereinen.
Bootslack nehme ich mit auf, sicher schöner als "Schwarzer Blocker".
Kondenswasser unter dem offenen Dach höre ich zum ersten mal und hätte ich nicht erwartet, eher in der geöffneten Sternwarte weshalb ordentliche Belüftung wichtig sein dürfte. Ich plane hier eine aktive Be- und Entlüftung mit Taupunktüberwachung.
 
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