Sternwarte Säulenhöhe

riff-raff

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Nach mehrjährigem Aufschub steht nun endlich Sternwartenbau vor der Tür, eine umzubauende Gartenhütte mit 2 Räumen a 3x3 Metern wird am Freitag geliefert.

Meine größte Unsicherheit ist die Säulenhöhe und einhergehende Flexibilität. Wie habt ihr eure Säulenhöhe ermittelt und wie habt ihr euch Freiräume für einen Instrumentenwechsel eingeräumt? Meine Idee aktuell Maximalhöhe meines Tandem-Setups ermitteln, auf den Dachaufschub umrechnen und von der ermittelten Säulenhöhe 200mm abziehen, welche ich mit M20 Gewindestangen überbrücke. So kann ich ggf. die Montierung absenken. Eine Hubsäule mit 300mm Hub lächelte mich auch schon an, jedoch scheitert es meist an der Bauform und Tragkraft. Alternativ wäre ein Stahl-Pier, was dann gewechselt werden könnte. Die Hubsäule hätte den Vorteil die Instrumente über das Dachschlussniveau heben zu können, jedoch hab ich hier auch Bedenken bei der Querstabilität. Wichtig ist mir eigentlich auch eine interne Kabelführung, mich nervt das unsaubere Kabelmanagement. Zur Säule läuft eigentlich nur 12V, 220V und 10 Gig Netzwerk.

Wie sind eure Erfahrungen? Welchen Säulentyp bevorzugt ihr und warum?

CS, Ralf
 
Hallo Ralf,

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Wachter Orion II mit 125 / 1300 mm Lichtenknecker Refraktor und 8" Schmidtkamera oder Oranges C8 oder 8" F5 Newton
http://www.g2-astronomie.de/montage-beispiele-und-anleitung-zur-g2-astro-saeulen-montage/

Ich habe das in meiner 3x3m Klappdachhütte mit dem Umbau meiner Wachter Orion II in eine Doppelmontierung gelöst, langes Teleskop auf einer Seite Kurze Newton oder SC oder MAK auf der anderen Seite!
Beide Teleskopklemmen sind auf den Montageplatten, bei 520 fach Vergrößerung auf die Mitte vom einem Doppelfadenkreuz Okular auf die Mitte justierter eingestellt .
Heute gibt es gute fertige Direktdrive Montierungen die beidseitig Teleskope aufnehmen können.

Die Höhe der Säule mit Montierung ist bei wagerechter Ausrichtung stehend, auf der anderen Seite sitzend auf Augenhöhe.
Das wäre mit einer Knicksäule unter der Montierung noch besser realisierbar !


Gruß Günter
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Ralf,

ich kann Dir mangels Säule Deine Frage leider nicht beantworten, ich fand aber die YouTube Videos von Astrobloke sehr informativ. Auch die waagerechte Parkposition seines 10" Newtons finde ich interessant.:_

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Vielleicht setze ich mal seine Keter Billighütte um, was anderes kann ich bei uns leider nicht machen.

Seine jetzige Sternwarte ist schon klasse, mit eigenem warmen und hübschen Büro neben dem Raum für die Instrumente. War sicher auch nicht so ganz preiswert.


Glenn hat ja auch eine eigene Homepage, da könnte man sicher auch mal ein Frage loswerden.

Viele Grüße,

Günther
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo ihr zwei, danke erstmal für euren Input. Die waagerechte Parkposition ist auf jeden Fall ein muss, da ich sonst den 12" nicht unter bekomme. Das Begleitinstrument wird meist ein 6" sein und könnte in waagerechter Position "hängend" sein.
Mein Fuhrpark ist halt auch recht bunt (12" F4, 2x6" F4 Newton, C11 Edge, Lunt 152, Lunt 80) und was final drauf bleibt muss sich zeigen.

CS, Ralf
 
Hallo Ralf,

bei 3x3 Metern kannst Du ja auch zwei Säulen aufstellen. Glenn hat das auch so gemacht, schau Dir mal die ersten Videos zum Hüttenbau an.

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Viele Grüße,

Günther
 
Ich hab das so gelöst...Rohr im Rohrsystem..... und Klemmen 2Stück Orange Hebel .
kann da bei bedarf noch fast einen Meter ausziehn.... am unteren Rohr
hab ich 3 U-Eisen angeschweißt um zu versteifen.... (U-Öffnung am Rohr)

LG Franz
 

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Habt Ihr eure Säulen gen Nord versetzt? Ich erreiche etwa 280x220cm Innenraum nutzbar und hab mit dem Gedanken gespielt die Säule 300mm gen Nord (längere Seite eines Raumes) zu versetzen. Eine Südklappe ist erstmal nicht geplant. Basis wird Maria Twin sein, was am Samstag geliefert wird.
Ich will das Dach teilen und übereinander fahren lassen, sodass ich keine extra Ausleger brauche. Raum 2 wird erstmal für "Geraffel" genutzt.
 
Hallo Ralf,
alle Möglichkeiten einzuplanen war wirklich schwierig.
Ich habe meine Knick-Säule mittig gelassen, damit ich beim Schwenken mit dem damals geplanten Doppel-Setup mit APO nirgends anecke.
Leider sind meine 2,25mx2,25m auch nicht üppig und ich hatte mich deshalb auch gegen einen LZOS 152/1200 entschieden, weil er mit Immagetrain zu lang war. Der ESPRIT schrammt gerade so an meinem kleinen Tisch mit Bildschirm vorbei.
Meine Auflagefläche für die Montierung befindet sich auf 1m Höhe vom Laufboden gemessen. Da drauf sitzt die EQ8-R mit 10" RC und 150er ESPRIT. Durch das annähernd gleiche Gewicht sitzen die Teleskope mittig. Sobald Du unterschiedliche Gewichtsverteilung hast, sitzt Dein Newton eher mittig und der leichtere Lunt weiter aussen und damit auch höher (bei waagerechter Homeposition). Klar, der Durchmesser des Lunt ist kleiner, aber das ist gerade das Schwierige - die genauen Abmessungen und Einflüsse abzuschätzen.
Das Dach fährt bei mir auf Höhe 1,91m. Wie Du auf dem Bild siehst, habe ich oben noch ca. 9cm Platz und wenn ich die Homeposition noch genauer einstelle, dann gehen sicher noch 2-3 cm mehr. Aber dann darf nichts mehr oben drauf, bzw. kein Ungleichgewicht sein. Und so kann ich auch bei geschlossenem Dach die Montierung fahren und Flats bei senkrecht stehenden Positionen der Teleskope machen.
CS
Chris
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Hallo Ralf,
Ich habe einen Innenraum von ca. 2,70x3,20m. Die Stahlsäule steht etwas dezentriert im hinteren Teil der Hütte. Die Höhe habe ich so gewählt, dass die Parkposition des Teleskops waagerecht relativ dicht unter dem Dach ist. Der Vorteil daran ist, dass mir die Wände bei der Beobachtung in Richtung Ost oder West nicht in die Quere kommen. Norden ist die unschöne Himmelsrichtung bei mir, wegen der Lichtglocke der Stadt. Horizontnah will ich da sowieso nichts beobachten. Nach Süden hin habe ich eine Klappe, die allerdings äußerst selten geöffnet werden muss.
Alles in allem ist meine Säule recht lang geworden. Das ist natürlich nicht ideal, wenn man an Schwingungen denkt, aber obwohl ich sogar auf Sand in der Säule verzichtet habe, hatte ich nie Probleme.

Meine Erfahrung ist, dass es natürlich richtig ist, alle Abstände dahingehend zu prüfen, ob das Instrument sich dann auch frei wird bewegen können. Auch spätere Neuanschaffungen sollten ein bisschen bedacht werden. Aber wenn man darüber hinaus kleinere Abweichungen vom gewünschten Ideal hat, dann ist das meist kein Beinbruch.
Monitore und Flatfieldfolie sind bei mir an relativ langen Schwenkarmen und so kann ich immer Rücksicht darauf nehmen, wenn das Setup mal mehr Platz braucht. So eine Hütte ist sowieso ein Bastelort mit ständigem Bedarf an Verbesserungen. Das ist bei mir auch ein großer Teil des Spaßes.

Gruß
Sebastian
 
Hallo Ralf,

Kannst Du nicht einfach Deine Montierung auf ein Stativ montieren und die Höhe dann daran abmessen?

Viele Grüße,

Günther
 
Ja sicher kann ich das , mir geht es ja vor allem darum wie ihr die Höhenanpassbarkeit realisiert habt. Foxi hat da ja eine interessante Lösung als Alternative zu übermäßig langen Gewindestangen gezeigt.

Danke für euren Input!

Beste Grüße,

Ralf
 
Hallo Ralf,

mit dieser Hubsäule könntest Du den Unterbau wie bei meiner Säule schwingungsfrei ausführen und hast trotzdem genug Hub für den Höhenausgleich!
https://de.aliexpress.com/item/1005...RTC&gps-id=pcDetailBottomMoreOtherSeller&scm=

Damit wurde bei Uns mehrere Laser - Vermessungstische gestaltet um ca. 100kg schwere Werkstücke zu vermessen.
Die Säule ist Verwindungsstabiel und und wegen der kurzen Hubhöhe auch vollkommen schwingungsarm bei den Vermessungen als Andere gekauft lange Hubsäulen zu vergleichbaren Preisen !

Diese Lösung war auch sicherer als alle vorher genutzten Hydraulikhebe - Varianten !

Gruß Günter
 
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mir geht es ja vor allem darum wie ihr die Höhenanpassbarkeit realisiert habt.
Also ich habe vorab gerechnet und die Säule so hoch fertigen lassen, dass das Teleskop auf der Seite liegend unters Dach passt. Dann habe ich 5 cm abgezogen, um auf der sicheren Seite zu sein. Das Bedürfnis, die Höhe zu verändern habe ich nie gehabt und würde das bei Bedarf über eine Säulenverlängerung realisieren, die ich mir sicherlich anfertigen lassen könnte.
Höhenverstellungen oder sogar Hubvorrichtungen erscheinen mir als unnötige Fehlerquellen und kosten zusätzliches Geld. Foxis Lösung in Ehren, aber eine Säule hat ihre Vorteile ja gerade in ihrer Starrheit und da wären mir zumindest Klemmungen und angeschweißte Bleche zur Stabilisierung absolut nicht recht.
Gruß
Sebastian
 
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