Peter_Hirschmann
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Jetzt habe ich ihn also auch gekauft, den Deepsky Reiseführer (DSR) in der 3.Auflage. Er ist schön, sogar sehr schön gestaltet, mit viel Liebe zum Detail, und er wirkt optisch aufgeräumter als die 1.Auflage. Das größere Format und die größere Schrift tragen dazu bei. Fotos und Zeichnungen gefallen mir sowieso.
Dass ich jetzt aber, wie einige vor mir schon, auf die fehlenden Aufsuchkarten hinweise, hat folgenden Grund: Es gibt bereits ein Buch auf dem Markt, das ich nach wie vor als das nützlichste Deepsky Buch für Einsteiger auf dem deutschen Markt betrachte - den Atlas für Himmelsbeobachter von Karkoschka. Warum? Weil es eine vernünftige Zahl von Objekten beschreibt und mit Aufsuchkarten versieht, die funktionieren. Ich konnte bisher alles, was im Karkoschka steht auch finden. Und dabei ist das Buch klein, leicht und in der alten Paperbackauflage noch kleiner und leichter. Was mir beim Karkoschka aber oft gefehlt hat sind genauere Beschreibungen und Bilder. Dass jetzt Fotos in der neuen Auflage angehängt sind, die die Objekte so darstellen, wie man sie im 5-Zöller niemals sehen kann, finde ich nicht wirklich hilfreich. Genau da hat der DSR seine große Stärke. Ich sehe in ihm genau das verwirklicht, was mir beim Karkoschka noch gefehlt hat. Aber warum muss im DSR genau das fehlen, was den Karkoschka so gut und nützlich macht? Was ist so schlimm daran, wenn man die Vorzüge von zwei Büchern in einem vereinigt?
Im DSR werden die Wege zu den Objekten in Worten beschrieben: "... 2° nach Westen...ein halbes Grad nach Süden...dann sieht man bereits im Sucher..." Ich habe einen Telradsucher und mein 5mag-Himmel lässt gerademal das Anpeilen von helleren Sternen zu. Und ich tue mich einfach leichter ein Sternmuster aus einer Karte auf den Himmel zu übertragen, als einen Text. Optimal wäre Text und Karte.
Fazit: Der DSR ist sicher das schönste Deepskybuch am einheimischen Markt und der Karkoschka das nützlichste. Sollte es in Zukunft einen DSR mit Karten im Stil des Karkoschka geben, wäre er perfekt.
Peter
Dass ich jetzt aber, wie einige vor mir schon, auf die fehlenden Aufsuchkarten hinweise, hat folgenden Grund: Es gibt bereits ein Buch auf dem Markt, das ich nach wie vor als das nützlichste Deepsky Buch für Einsteiger auf dem deutschen Markt betrachte - den Atlas für Himmelsbeobachter von Karkoschka. Warum? Weil es eine vernünftige Zahl von Objekten beschreibt und mit Aufsuchkarten versieht, die funktionieren. Ich konnte bisher alles, was im Karkoschka steht auch finden. Und dabei ist das Buch klein, leicht und in der alten Paperbackauflage noch kleiner und leichter. Was mir beim Karkoschka aber oft gefehlt hat sind genauere Beschreibungen und Bilder. Dass jetzt Fotos in der neuen Auflage angehängt sind, die die Objekte so darstellen, wie man sie im 5-Zöller niemals sehen kann, finde ich nicht wirklich hilfreich. Genau da hat der DSR seine große Stärke. Ich sehe in ihm genau das verwirklicht, was mir beim Karkoschka noch gefehlt hat. Aber warum muss im DSR genau das fehlen, was den Karkoschka so gut und nützlich macht? Was ist so schlimm daran, wenn man die Vorzüge von zwei Büchern in einem vereinigt?
Im DSR werden die Wege zu den Objekten in Worten beschrieben: "... 2° nach Westen...ein halbes Grad nach Süden...dann sieht man bereits im Sucher..." Ich habe einen Telradsucher und mein 5mag-Himmel lässt gerademal das Anpeilen von helleren Sternen zu. Und ich tue mich einfach leichter ein Sternmuster aus einer Karte auf den Himmel zu übertragen, als einen Text. Optimal wäre Text und Karte.
Fazit: Der DSR ist sicher das schönste Deepskybuch am einheimischen Markt und der Karkoschka das nützlichste. Sollte es in Zukunft einen DSR mit Karten im Stil des Karkoschka geben, wäre er perfekt.
Peter