STRATON: Einstieg ins Tone Mapping ohne PS

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equinoxx

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Hallo Sternfreunde,

vor gut einem Jahr habe ich mir eine Hubble-Palette an Schmalbandfiltern zugelegt. Nach dem Ausbelichten der ersten Aufnahme bemerkte ich, dass die Ha-Aufnahme prächtig aussah, dagegen waren die S2- und O3-Kanälen verrauscht und das Signal war im Vergleich zum Ha-Kanal recht schwach. Ich stand vor der Frage, wie soll ich die Schmalbandkanäle verarbeiten und miteinander kombinieren.

Auf der Suche nach einem passenden Verfahren habe ich auf der Webseite vom J-P Metsavainio die Beschreibung vom Tone Mapping gefunden: Tone Mapping

In diesem Ansatz versucht man mit Adobe Photoshop die Sterne aus den NB-Kanälen zu entfernen. Die Nebel-Anteile der schwachen Kanäle werden anschließend extrem gestreacht. Die Sterne können dadurch nicht mehr zerstört werden, da sie ja zuvor entfernt wurden. Ich würde persönlich sagen, dass dieses Verfahren sehr kraftvoll und mächtig ist, auch die sehr schwachen Nebelanteile können noch sichtbar gemacht werden.

Tolles Verfahren, nur das Entfernen der Sterne mit dem Photoshop war nicht zufriedenstellend. Zunächst sind diverse Iterationen mit dem PS-Filter „Staub und Kretzer...“ notwendig. Danach muss man die verbliebenen Sternreste „wegstempeln“. Man versucht einen Sternrest mit der Umgebungsinformation abwechselnd durch einen „Abdunkel“-Stempel und „Aufhell“-Stempel zu entfernen bzw. aufzufüllen. Ich empfand dies als sehr zeitraubend und beklagte mich bei meinen Astrofreunden.

Mein Arbeitskollege, Stefan Zipproth, der früher bei der Firma AGFA Software zum Entfernen von roten Augen geschrieben hatte, nahm sich dankenswerter Weise dieses Problems an und hat die Software STRATON entwickelt, die ein automatisches Entfernen der Sterne ohne Adobe Photoshop ermöglicht. Zunächst, es war im Juni 2012, haben wir gedacht, so ein Tool könnte man an einem Nachmittag schreiben, die Aufwände wurden leider weit unterschätzt.

Nun ist die erste Version der Software fertig und kann auf von STRATON-Webseite http://www.zipproth.de/Straton/ heruntergeladen werden. Anhand einer Demoversion kann die gesamte Funktionalität der SW getestet werden, das Ergebnis kann aber nicht abgespeichert werden. Eine Vollversion bietet Stefan Zipproth für 15,- € an. Das Programm wird laufend verbessert und ein automatisches Online-Update sorgt dafür, dass die Software auf dem Stand bleibt.

Stefan Zipproth würde sich sehr über Kritik und Ideen für Erweiterungen der Funktionen des Programms freuen. Anregungen und Testdaten kann man ihm einfach über eine E-Mail zukommen lassen.


Hier ein kurze Beschreibung der Funktionalität von STRATON.

Das Programm besitzt eine eigene Bedienoberfläche und ist unter Windows XP, W7 32/64 Bit lauffähig.

Verarbeite werden Bilddateien mit den typischen in der Astrofotografie eingesetzten Formaten wie fit / fits / tif / jpg usw...

Für lineare, noch nicht gestreachte Daten, bietet die Software eine STF ( Screen Transfer Function) an, die eine Darstellung der „dunklen“ Bilddaten gleich nach dem Stacken auf dem Bildschirm ermöglicht, ohne dass die Bilddaten wirklich manipuliert werden.

Auch eine Stapelverarbeitung (Batch-Betrieb) ist eingebaut.

Verarbeitet werden schwarzweiße Bilddateien. Farbbilder können in Einzellkanäle zerlegt werden.

Mit dem Menüpunkt → „Remove Stars from this image“ werden Sterne automatisch aus dem Bild entfernt. Um die Qualität anschließend zu überprüfen, kann man zwischen dem original Bild, dem mit den Sternen, oder der Differenz beider Bilder einfach per Tastendruck umschalten. Ist alles gut gelaufen, enthält die Differenz beider Bilder nur noch Sterne und keine Nebel-Antiele mehr. Der Vergleich erfolgt mit den Tasten 1 und 2.

Sollten noch Sterne im Bild verblieben sein, kann man sie manuell mit der Tastenkombination <Alt + left click> entfernen, einfach den Mousezeiger über den Stern stellen und die Tastenkombination betätigen.

Sollten fälschlicherweise Nebelanteile entfernt worden sein, kann man mit der Tastenkombination <Ctrl + left click> diese Anteile mit einem lokal arbeitenden Undo wiederherstellen.

Durch den Vergleich der Bilder, mit den Tasten 1 und 2, behält man visuell die volle Kontrolle über das Geschähen, so ähnlich wie mit den Ebenen des Potoshops.

Im Kontextmenü des kleinen Vorschaubildes oben rechts, kann man die Subtraktion des origial Bildes und des Sternlosen ausführen und die Sterne separat abspeichern. An dieser Stelle bieten sich ggf. Erweiterungen des Tone Mapping – Verfahrens an.

Ich glaube nicht das man dieses Programm auf einen Kugelsternhaufen loslassen sollte. Abseits der Milchstraße sind , meiner Erfahrung nach, die Ergebnisse sehr gut, inmitten der Milchstraße sind manuelle Eingriffe notwendig. Innerhalb von ca. 10 min ist es aber in der Regel leicht möglich die Sterne vom Bild mit hinreichend guter Qualität zu trennen.

Für mich persönlich stellt dieses Programm eine Erleichterung der NB-Bildbearbeitung dar. Ich hoffe, es kann vielen Astrofreunden, die kein Adobe Photoshop besitzen, den Einstieg in das Tone Mapping ebnen und den Anderen das Leben erleichtern. Einsetzbar ist es sowohl für eine Hubble-Palette als auch für einzelne NB-Kanäle.

Hier noch drei Straton-Screenshots:

Link zur Grafik: http://imageshack.us/a/img198/5225/image1xv.jpg

Link zur Grafik: http://imageshack.us/a/img248/3867/image2qai.jpg

Link zur Grafik: http://imageshack.us/a/img803/3897/image3ha.jpg



 
Hallo Andreas

Hab mir das Programm gekauft, leider funktioniert es nicht richtig. Es entfernt zwar wunderbar die Sterne aber das abspeichern funktioniert nicht richtig, die Daten sind total verkrüppelt...

Das Problem scheint beim Speichern der Dateien zu liegen, es gibt da wohl Probleme mit Signed/Unsigned, usw. könnt Ihr bitte bitte schauen, dass wenn eine 32bit IEEE 754 Datei eingelesen wird, diese auch wieder so gepsiechert wird, und nicht als 16bit signed. Immerhin heisst es, die Software arbeitet mit allen gängigen Formatn der Astroszene, 32bit float ist ja wohl sehr gängig!

Grüsse
Tobiasz
 
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Hallo Tobiasz,

danke für's Testen. Den Fehler habe ich soeben an Stefan Zipproth weitergeleitet.

Ich bin überzeugt, dass in der nächsten Zeit noch der eine oder andere Bug gefunden werden wird, auf der anderen Seite kümmert sich der Autor sicherlich zeitnah um die Probleme.

Sobald es eine neue Version gibt, meldet sich das automatische Online-Update beim Aufruf des Programms.

Viele Grüße
Andreas
 
Hallo Andreas,

vielen Dank. Das freut mich. Scheinbar hat das Programm auch ein Problem mit schwachen Signalen wie z.B. in einem SII Bild. Hier mal ein Beispiel:

Das gestackte Bild (mit STF in PI angewendet) sieht so aus (als 16bit, ca. 16MB gross):
Link zur Grafik: http://www.teejay.ch/forum/problem/p1.jpg

Wenn ich es in STRATON öffne (STF 5):
Link zur Grafik: http://www.teejay.ch/forum/problem/p2.jpg

Was subtrahiert wird:
Link zur Grafik: http://www.teejay.ch/forum/problem/p3.jpg

Wie es aussieht:
Link zur Grafik: http://www.teejay.ch/forum/problem/p4.jpg

So weit, so gut, bei OIII sieht es ähnlich aus, aber dann wenn ich es dann speichere ist es plötzlich nur noch 8MB und sieht dann beim öffnen so aus (bei OIII passiert das nicht):
Link zur Grafik: http://www.teejay.ch/forum/problem/p5.jpg

Dabei spielt es keine Rolle ob die Datei am anfang 32bit float, 16bit signed oder 16bit unsigned ist.

Ach ja, mit H-alpha klappts wunderbar (ausser dem Umstand wegen dem Dateiformat):
Link zur Grafik: http://www.teejay.ch/forum/problem/ha.jpg
(rechtsklick, bild anzeigen)

Grüsse
Tobiasz
 
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Hallo Tobiasz,

wenn Du die Ergebnisse direkt an den Autor Stefan Zipproth unter

straton@zipproth.de

senden würdest, könnte ich mir das weiterleiten ersparen.

Wie bereits berichtet, wurde die SW soeben freigegeben. Der Autor freut sich über Meldungen und Testdaten. Korrekturen und Erweiterungen werden folgen.

Viele Grüße
Andreas

P.S.

Zum Format Fehler fragt der Stefan soeben:
"Kannst du mal nachfragen, mit welcher Software er die Bilder lädt? Fitswork kann die Straton-Bilder problemlos laden. Straton schreibt immer das gleiche Format weg."

Tobiasz, ich empfehle direkt Kontaktaufnahme mit dem Author.
 
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Hallo andreas, habe mit die Testversion runtergeladen.
Wenn ich öffne, werde ich zu "repair" aufgefordert, was aber auch nix bringt.

LG
Jochen
 
Hallo Jochen,

melde Dich doch bitte kurz beim Stefan, entweder bei der bereits o.g. E-Mail Adresse oder unter

info@zipproth.de

Stefan ist sehr hilfsbereit, vielleicht benötigt es einiges mehr an Informationen, wie Betribssystem usw…

Ich persönlich habe die Software unter Windos 7 32Bit und Windos 7 64Bit an drei verschiedenen PS’s am laufen, bisher ohne Probleme.

Viele Grüße
Andreas
 
Hallo Jochen,

Stefan hat sich soeben gemeldet:

„da entsteht ein Installationslog im Temp-Verzeichnis, das bräuchte ich in so einem Fall. Einfach nach Datum sortieren, dann findet man es gleich.“

Jochen, könntest Du bitte dem Stefan diese Infos zukommen lassen ?

Gruß
Andreas
 
Hallo Frank,

danke für Deinen Beitrag. Die Software ist noch sehr jung. Auf der einen Seite hatten Stefan und ich bisher nur begrenzte Testressourcen, auf der Anderen Seite werden nun die Rückmeldungen der Astrokollegen zeitnah umgesetzt. Ich bin optimistisch und glaube, dass es sich hier um ein insbesondere für Schmalbandtechniken interessantes Astrotool handelt, welches seine Liebhaber finden wird. Der Autor, Stefan Zipproth, geht jeder Fehlermeldung nach und bittet um formlose Infos an: info@zipproth.de

Viele Grüße
Andreas

P.S. Die Version 1.0.0.28 ist nun verfügbar.
 
Hallo Andreas,

ist auch nicht negativ gemeint nicht dass das falsch rüber kommt. Nur es könnte zu falschen Erwartungen kommen.

Es gibt sicher genug Leute die auch bereit sind die 15€ zu investieren auch wenn es u.U. noch ein paar Kinderkrankheiten gibt. Die Testversion ist m.E. nicht gut genug geeignet da die Bildschirmdarstellung viel zu weich ist und somit ein blitzeblankes Ergebnis vortäuscht. Habe ich Hr. Zipproth aber schon geschrieben.

CS Frank

 
Hallo Andreas,

kannst du mal ein paar Erfahrungswerte sagen? Nutzt du die Standarteinstellungen oder veränderst du diese? Bei mir bleiben immer noch ziemlich viele Reste von Sternen übrig, das macht dann keinen Unterschied zum manuellen ausbessern in PS. Dort werden die Ergebnisse sogar noch besser.

Zugegeben ich habe ja eher Widefields und das in recht Sternreichen Gegenden.

Vielleicht habe ich aber den Dreh noch nicht raus?!

CS Frank
 
Hallo Frank,

es gibt kein Patentrezept. Abseits der Milchstraße sind es bei einer höheren Vergrößerung vielleicht nur eine handvoll Sterne, bei einem Widefield in die Milchstraße können es sehr viele werden. Auch die Fläche, die die Sterne auf dem Bild belegen ist für die SW relevant. Ich gehe, wie folgt vor. Nach dem ersten automatischen Entfernen der Sterne gibt das Programm unter „Image Properties“ (oben rechts) die „Star area“ aus. Werden nicht genügend Sterne aus dem Bild entfernt versuche ich (unten rechts) diesen Parameter zu erhöhen. Auch ein zweiter Durchlauf kann die Resultat deutlich verbessern. An dieser Stelle kann man ein wenig an den Parametern spielen, um ein Gefühl für das konkrete Bild zu bekommen. Die verbleibenden Sterne können manuell mit <Alt left click> entfernt werden. Stefan verbessert aber gerade die Erkennung der dunklen Sternen, die sich kaum vom Nebel unterscheiden. Dies sollte die Anzahl der notwendigen manuellen Eingriffe deutlich reduzieren.

Hallo Tobiasz,

die Probleme mit Signed/Unsigned bei den Datenformaten konnte Stefan nachvollziehen und kümmert sich.

Viele Grüße
Andreas

P.S. Falls eine Firefall den Zugang zum Straton-Server sperrt und die die automatische Update-Funktion verhindert, kann die SW einfach von der Website geladen werden.
 
Hallo Andreas,

ich habe leider immer noch keine Antwort auf meine Mail vom 13. Januar erhalten, wo ich meine Probleme geschildert habe. Unterdessen habe ich noch mehr und besseres Material um den Fehler zu belegen. Ich schildere noch mal kurz mein Problem, beim SII Bild (es ist immer beim SII) werden die Sterne korrekt entfernt und es wird auch richtig angezeigt im STRATON, beim abspeichern ist die Datei aber extrem kleiner und wenn ich sie öffne (mit Fitswork oder PS ist egal) sieht das Bild aus wie ein 2-bit Bild. Beim ersten Versuch habe ich ein Bild mit nur 4 Stunden Belichtungszeit verwendent, ich dachte es liegt am schwachen SNR, unterdessen habe ich es mit einem 25 Stunden Bild versucht (101x 15min) mit einem guten SNR aber der Fehler tritt immer noch auf. :(

Grüsse
Tobiasz
 
Hallo Tobiasz,

manchmal gehen gleich mehrere Sachen schief…, leider ist Dein ausführlicher Bericht ein Opfer des Spam-Filters vom Stefan Zipproth geworden, Stefan hat soeben auf Deine E-Mail geantwortet.

Für Alle, die an der Antwort interessiert sind:

„Ich arbeite bereits seit etwa einer Woche an dem FITS-Bug. Derzeit
müsstest du leider das TIF-Format als Ersatz verwenden.

Ich verwende zum Speichern und Laden sämtlicher Bildformate die
ImageMagick-Bibliothek, die durch ihre lange Historie einen gewissen
Standard darstellt. Leider trifft das in kleinster Weise auf das
FITS-Format zu, wie ich nun feststellen musste. Die Entwickler haben
als Reaktion auf meine Bugreports bereits einige Fehlerkorrekturen
gemacht, siehe

http://www.imagemagick.org/discourse-server/viewtopic.php?f=3&t=22643&p=94694#p94694

Leider ist ImageMagick derart buggy bei FITS, das ich wahrscheinlich
die Referenzimplementierung der NASA einsetzen werde. Hierzu habe ich
bereits mit Dr. Pence, der das Format dort betreut, Kontakt
aufgenommen, da nach meinem Verständnis sein Lizenztext sich nicht
klar dazu äußert, ob seine Bibliothek für kommerzielle Zwecke nutzbar
ist. Das trifft aber zu und wenn nicht ImageMagick in den nächsten
Tagen einen vollständigen Bugfix liefert, werde ich bzgl. FITS auf die
andere Bibliothek umstellen.

Entschuldige bitte die späte Antwort, wie gesagt der Google-Spamfilter
hat hier leider versagt.

Viele Grüße
Stefan“



Viele Grüße
(in Erwartung einer neuen Version)
Andreas
 
Hallo Sternfreunde,

Stefan Zipproth hat soeben eine neue Version 1.0.0.30 der Software STRATON freigegeben. In dieser Version wurden die Probleme bei der Verarbeitung von FITS-Dateien behoben. Sraton nutzt die ImageMagick library, die mehr als 100 der üblichen Bildformate lesen, verändern und schreiben kann. Leider war diese Bibliothek ausgerechnet bei dem in der Astronomie so verbreiteten Datenformat FITS fehlerhaft. Die Korrekturen sind in Change History von Straton beschrieben und auch mit dem ImageMagick Forum zum Nachlesen verlinkt.

Wenn ich mir da draußen das Wetter so anschaue, danke ich, dass man sich zur Zeit besser der Bildverarbeitung als dem Datensammeln widmen sollte.

Viele Grüße
Andreas

P.S.
Der Autor versucht in der nächsten Zeit die Qualität der Texturen und die Erkennung von sehr schwachen Sternen zu optimieren.
 
Hallo,

ich probiere derzeit ein wenig mit dem Programm für zukünftige Projekte herum, auch wenn es für DSLR-Aufnahmen sicherlich nicht konzipiert ist.

Meine Frage betrifft das Bild, welches die abgezogenen Sterne enthält. Das so ausgegebene Bild enthält leider nicht nur die Sterne auf transparentem Hintergrund, sondern die abgezogenen Sterne inklusive schwarzem Hintergrund - den ich natürlich nicht gebrauchen kann. Ist dies normal? Und wie füge ich die Sterne dem Bild nach vorausgegangenem Stretching wieder hinzu? Muss ich dazu wirklich die Sterne manuell per Auswahlwerkzeug "ausschneiden", um sie als Stern-Ebene wieder hinzufügen zu können?

Über Hilfe der erfahrenen Nutzer wäre ich sehr dankbar.
 
Da schließe ich mich dem Roman mal an.
Eine Beschreibung der Schritte wäre hilfreich.

Liebe Grüße
Jochen
 
hoi ihr Stratonesen,

ich füge die Sterne im Photoshop ein, indem ich sie in einer Ebene ins Bild einfüge und die Fülloption "aufhellen" wähle. So geschieht das Einfügen ganz organisch, und mit einer verknüpften Kurve kann man schön regeln was man sehen will und was lieber nicht. Schwarzer Hintergrund bei den Sternen ist dann auch egal, weil er ja dunkel ist und nicht eingefügt wird.

In der Praxis benütze ich nicht die nebelbefreiten Sterne aus Straton, ist nicht nötig: Da man den Nebel ja freistellt um ihn anzuheben ist er automatisch heller als im Ursprungsbild. Also kann man ruhig das Ursprungsbild statt der reinen Sterne nehmen, der Nebel wird beim Mischen dann heller, die Sterne bleiben aber wie sie sind.

Natürlich kann man ein DSLR Bild in RGB zerlegen und gewinnbringend durch Straton jagen! Hier beim Herznebel so geschehen:
http://forum.astronomie.de/phpapps/...58/Hatschie_Herz_Seele_mit_200L_u#Post1047558


lg Tommy
 
Hallo Tommy, Aufhellen ist natürlich eine gute Idee. Ich habe gerade eben auch festgestellt, dass der Sternabzug von Straton leider unbrauchbar ist, habe mal zum Spaß eine Sternenmaske davon angelegt und so nur die Sterne auf das gestretchte Bild kopiert, das Ergebnis war grausam und zudem müsste man dies ja mit den Sternen aller 3 Kanäle machen, wenn man die Sternfarben behalten möchte - super-aufwendig.

Aber du sagtest den Nebel freistellen, du schneidest also nur den gestretchten Nebel aus und fügst diesen in das Rohild ein und legst darüber dann das Rohbild ein weiteres mal als "Aufhellen"-Ebene, um auch über dem Nebel die Sterne zurück zu bekommen?



 
hallo Roman,

nein ich schneide gar nichts aus, der aufgehellte Nebel fügt sich von selbst ins RGB ein - nämlich dort wo er heller ist. Mit einer verknüpften Kurve kann man das schön regeln.
Ansonsten bleibt eben das RGB und sein Hintergrund über. Man kann das weiter über die Transparenzregler reglen, zB wenn man die Sterne weniger hell haben will. Mit "freistellen" meinte ich "von Sternen befreit".

lg Tommy
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Tommy, hallo Roman,
so ganz blick ich da noch nicht durch(eigentlich garnicht :mauer: ).
Ich entferne die Sterne mit Straton oder auch mit Staub und Kratzer in PS, dann speichere ich dieses Bild und bearbeite es z.B. in PS oder AA. Wie kriege ich jetzt dieses bearbeitete Bild ohne Sterne mit dem Ursprungsbild zusammen?
Was ist eine verknüpfte Kurve?

Vielen Dank im Voraus für eure Antworten

LG Jochen
 
Hallo Jochen,

die Sterne bindest du wieder ein, indem du das Bild mit den Sternen auf eine weitere Ebene legst und dort den Blendmodus Aufhellen einstellen. Dadurch wird alles was im Originalbild heller ist, ins sternenfreie Bild eingeblendet.
 
Hallo Martin,
auch heute ist die Seite nicht erreichbar.
als ich die SW vor ca. zwei Jahren gekauft habe, hatte ich erwartet, daß einigermaßen zeitnah eine Beschreibung folgt.
Weder die Parameter und deren Arbeitsweise sind erklärt,
noch gibt es ein update.
Wenn nicht einige Erfahrungsträger ihr Wissen weiterge-
geben hätten......
Ich hoffe, daß da bei Straton doch noch was weitergeht.

LG jochen
 
Die Seite geht wieder ...
 
Und gleich die Trial runtergeladen. Sieht sehr vielversprechend aus.
 
Wie lade ich die runter?
Bei Aufruf des Programms hat sich nichts verändert...
LG Jochen
 
Hallo,
ich möchte mich mal bei Stefan Zipproth bedanken für dieses Programm. Hilft mir doch sehr bei meinen Narrowband Aufnahmen.
 
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