Streifen-Artefacte mit Nikon DSLR und ED Refraktor

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Z. Gabor

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Hallo Leute,
ich bin noch neu in der Welt der Astrofotografie und EBV. Es mach viel Spaß und lerne natürlich bei jeden Session viel dazu. Ich lese im Netz (auch hier in Forum) ständig nach und ich weiss, Übung macht den Meister... Bezüglich einer Sache komme ich aber leider nicht weiter, weil ich nicht weiss, wo das überhaupt her kommt und deswegen, wo ich die Lösung suchen soll.

Also mein Equipment:
- Astro Professional Refraktor 102 ED f7 (714mm Brennweite)
- Nikon D5200 DSLR
- HEQ-5 Montierung mit GoTo (vom Björn, danke nochmal, funktioniert einwandfrei!), mit Polarscope eingenordet und mit 2-Stern Alignment
- (Guiding kommt hoffentich bald..)

Software:
APT für Capture
Fitswork für Stacken, RGB ausgleichen per Hand per Histogramm und bißchen vorstretchen, ebnen
Gimp 2.10 für weitere Bearbeitung.

So, heute war der Pferdekopf und der Flammennebel die Theme. Ohne Guiding schaffe ich aktuell leider nur 20 sec Subs. Die Sterne sind sogar so bißchen Eierig, aber etwas Belichtung braucht man schon, so hab ich also akzeptiert, die ganze mit ISO 1600. Sichtfeldbedingt habe ich heute (nach löschen von Bilder mit Satelliten) 210 Subs geschafft, je 20 Sec macht das also 70 Min Gesamtbelichtungszeit. Ich weiss, nicht viel, die Objekte zu erkennen sollte aber schon reichen und momentan macht sogar das schon Spaß.. :)
Masterdark habe ich aus 30 subs mit Median Stacking erstellt.
Flats und Bias habe ich keine, - ich glaube in Fitswork Anleitung - hab ich gelesen, dass man die bei DSLR nicht unbedingt braucht.

Mit Fitswork gestackt, Ränder abgeschnitten. RGB ausgleichen mache ich per Hand in Histogramm, schiebe die 3 Kurven übereinander und gut ist. Ich weiss, man könnte Grauwert stellen, so ist mir aber irgendwie lieber. Ich mache auch 1x "Hintergrund ebnen Nebel". Dann speichere ich weiterhin als 32 bit FIT Datei und geht's weiter in Gimp 2.10 - finde super, dass die Software sogar mit diesem Format zu recht kommt.
Also stretchen-stretchen-stretchen, kommt der Pferdekopf, der Nebel ist schön, wunderbar... BIS AUF diese, von links oben nach rechts unten diagonal verlaufende fleckige Streifen, und das passiert immer wieder...

Also darauf bezieht sich meine Frage: ob ihr mir bitte erklären könntet, was die überhaupt sind und wie das zu behandeln ist? :)

Ich habe schon mit "Glätten nach Gauss" und "Geräuschfilter" in Fitswork versucht. Nach glätten war es natürlich glätter, aber alle andere Struckturen auch, irgendwann wird der Pferdekopf ein schwarzes-, und der Nebel ein graues Fleck...
Im Gimp gibt es einfach so viele Filtern und Manipulationsmöglichkeiten, das Leben ist zu kurz, die alle auszuprobieren... :-|

Ich bedanke mich im Voraus für euere Beratung!

LG und CS Gabor
 

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Hallo Gabor,

das ist das typische Walking Pattern Noise, auch Regenrauschen genannt.
Durch eine kontinuierliche Drift während den Aufnahmen tritt dieses auf. Auf den Einzelbildern wirst Du nichts davon sehen.
Verhindern kann man das nur durch sehr genaue Polausrichtung, Guiding und Dithern.
Da Du noch nicht guidest musst Du die Montierung so gut wie möglich auf den Pol ausrichten.
Außerdem aller paar Aufnahmen manuell das Bildfeld um ein paar Pixel versetzen.
Und das zufällig in alle Richtungen. In APT gibt es auch die Funktion "APT Dithern", da funktioniert das Dithern auch ohne Guiding.

VG Cl.-D.
 
"dither or die" ist dad Motto, wie schon gesagt muss man dithrrn, ansonsten kriegst das nicht weg.
 
Sehr vielen Dank!
Jetzt weiss ich mindestens bescheid, was die Ursache ist, so hab ich endlich eine Richtung -> Dithering. :)

LG und CS!
Gabor
 
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