MikeWölle
Aktives Mitglied
Seit über einem Jahr sammle ich neben meteoroloischen Daten auch "Astronomische Wetterdaten". Das heißt ich halte für jede Nacht fest ob sie für Deep-Sky beobachtung geeignet ist, oder ob sie allgemein geeignet ist, oder ob sie überhaupt nicht astronomisch genutzt werden kann. Hier nun das Ergebnis:
Anzahl der Deep/Sky Nächte : 74 (20%)
Anzahl der brauchbaren Nächte : 145 (40%)
Anzahl der unbrauchbaren Nächte: 220 (60%)
Das bedeutet,im Schnitt kann man nur jede fünfte Nacht lichtschwache Objekte beobachten. Interessiert man sich für Mond/Planeten sieht es schon besser aus, da kann man jede zweite bis dritte Nacht Erfolg haben.
Betrachtet man die Daten im Detail so fällt auf, dass die guten Nächte keineswegs gleichmässig verteilt sind, sondern oft in kleinen Gruppen auftreten. Die Wahrscheinlichkeit für eine klare Nacht ist signifikant höher, wenn auch die voran gegangene Nacht klar war. Das kann man nun ausnutzen um zu einer möglichst hohen Anzahl von Beobachtungsnächten zu kommen: Wenn man nach einer längeren Zeit endlich wieder einmal gutes Wetter hat, sollte man es aus Bequemlichkeit nicht bei einer einzigen Beobachtungsnacht belassen, sondern konsequent auch die nächsten oft darauf folgenden guten Nächte nutzen.
Wer überhaupt nur dann beobachtet, wenn er "Zeit und Lust" hat, also sagen wir nur am Samstag Abend vor Mitternacht hat sowieso sehr, sehr schlechte Karten im Spiel mit dem Wetterglück.
Die Verteilung der guten Nächte über die einzelnen Monate ist sehr unterschiedlich:
Am Besten ist es im März gewesen:
19 gute Nächte, davon 11 DeepSky tauglich
Am Schlechtesten im Flutmonat August:
6 gute Nächte, davon nur 2 DeepSky tauglich
Die höchste Anzahl an unmittelbar aufeinander folgenden guten Nächten war im März mit 12 Nächten
Die höchste Anzahl an " Nieten"unmittelbar aufeinanderfolgend war der April mit 19 Nächten.
Diese Daten beziehen sich auf meinen Standort Knittelfeld in der Steiermark ( Alpines Becken südlich des Alpenhauptkamms, in der Nähe der bekannten Formel 1 Rennstrecke)
CS Mike
Anzahl der Deep/Sky Nächte : 74 (20%)
Anzahl der brauchbaren Nächte : 145 (40%)
Anzahl der unbrauchbaren Nächte: 220 (60%)
Das bedeutet,im Schnitt kann man nur jede fünfte Nacht lichtschwache Objekte beobachten. Interessiert man sich für Mond/Planeten sieht es schon besser aus, da kann man jede zweite bis dritte Nacht Erfolg haben.
Betrachtet man die Daten im Detail so fällt auf, dass die guten Nächte keineswegs gleichmässig verteilt sind, sondern oft in kleinen Gruppen auftreten. Die Wahrscheinlichkeit für eine klare Nacht ist signifikant höher, wenn auch die voran gegangene Nacht klar war. Das kann man nun ausnutzen um zu einer möglichst hohen Anzahl von Beobachtungsnächten zu kommen: Wenn man nach einer längeren Zeit endlich wieder einmal gutes Wetter hat, sollte man es aus Bequemlichkeit nicht bei einer einzigen Beobachtungsnacht belassen, sondern konsequent auch die nächsten oft darauf folgenden guten Nächte nutzen.
Wer überhaupt nur dann beobachtet, wenn er "Zeit und Lust" hat, also sagen wir nur am Samstag Abend vor Mitternacht hat sowieso sehr, sehr schlechte Karten im Spiel mit dem Wetterglück.
Die Verteilung der guten Nächte über die einzelnen Monate ist sehr unterschiedlich:
Am Besten ist es im März gewesen:
19 gute Nächte, davon 11 DeepSky tauglich
Am Schlechtesten im Flutmonat August:
6 gute Nächte, davon nur 2 DeepSky tauglich
Die höchste Anzahl an unmittelbar aufeinander folgenden guten Nächten war im März mit 12 Nächten
Die höchste Anzahl an " Nieten"unmittelbar aufeinanderfolgend war der April mit 19 Nächten.
Diese Daten beziehen sich auf meinen Standort Knittelfeld in der Steiermark ( Alpines Becken südlich des Alpenhauptkamms, in der Nähe der bekannten Formel 1 Rennstrecke)
CS Mike