Suche Fernglas für Astronomie + Reisen bis 300 €

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Ysuran

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Heyho :)

Vielleicht kann mir hier ja der ein oder andere helfen. :)

Ich bin jetzt seit ca. 1 Jahr beim Astronomieren fleißig dabei, hab aber soeben mein 13cm Newton-Reflektor verkauft, weil ich ohne Auto doch etwas zu unmobil war. Außerdem merkte ich, dass ich mich am Sternenhimmel so gut wie gar nicht auskannte, und immer durch Starhopping über 5-6 Sternbilder um Ziel kam. Daher sollte jetzt ein Fernglas her, mit dem ich den Himmel kennen lernen und mobiler beobachten kann. Passt auch, denn ich wander gern und bin nächstes Jahr eventuell in Neuseeland, wo ich das Fernglas problemlos mitnehmen könnte.

Nur welches? Bis 300 € kann ich ca. gehen.

Schlau gemacht hab ich mich bereits und bin auf folgende Spezifikationen gestoßen, die für mich passen dürften:

- Großfernglas (zum Astronomieren am geeignetsten) oder etwas darunter
- am besten Frontlinsendurchmesser von min. 60/70 mm
- da die maximale Austrittspupille beim Menschen 7 mm darstellt, würde ich 10x70, 11x80 o.ä. bevorzugen (bei 15x80 z.B: soll angeblich viel Flöten gehen, weil mehr als 7mm beim menschlichen Auge nicht ankommen können)
- Zoom ist zu teuer, wenn er wirklich gut sein will

Nun hab ich mich umgeschaut, erstmal bei Ferngläsern, kam dabei auf folgende Ferngläser:

Celestron Fernglas SkyMaster 9x63 DX
9x63 Vergrößerung, Bauart: Porroprismen, BaK-4 Glasmaterial, volle mehrfache Linsenvergütung, Zentralfokussierung, Sehfeld 5°, Lichtstärke 49, 1200 g Gewicht

Omegon Fernglas Quantum-3 20x80
20x80 (ist das nicht viel zu krass hohe Vergrößerung?!), Porroprismen, BaK-4, Einzelfokussierung, 3° Sehfeld, 16 Lichtstärke, 2400 g Gewicht

Maximal noch:

Omegon Fernglas Nightstar 25x100
25x100, 18mm Augenabstand, Austrittspupille 4 mm, Porroprismen, Augenmuscheln umstülpbar, volle mehrfache Linsenvergütung, Einzelfokussierung, Sehfeld 2,5 °, 16 Lichtstärke, 4,5 kg Gewicht

Omegon Fernglas Nightstar 20x80 Triplet
20x80, Porroprismen, 4,0 Austrittspupille, 18 mm Augenabstand, Augenmuscheln umklappbar, volle mehrfache Linsenvergütung, Einzelfokussierung, 3,2° Sehfeld, 16 Lichtstärke, 3170 Gramm Gewicht

Folgendes wurde mir in einem anderen Forum empfohlen:
http://www.teleskop-express.de/shop...glas-mit-10fach---Daemmerung--Astronomie.html

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Das wäre es erstmal. Auffällig ist für mich, das bei den teureren ein Dioktrinausgleich stattfindet, den ich aber eigentlich nicht brauch. Ich bin kein Brillenträger. Ich bin mir auch nicht ganz sicher, wie krass sich die Vergrößerung auswirkt, ob ich eher eine hohe Vergrößerung brauch, oder eher eine kleine. Am liebsten wäre natürlich eine Mischung, ich möchte Himmelsobjekte und vielleicht auch in der Natur mal beobachten (ich habe kein Problem ein schweres Fernglas mitzutragen...), aber wenn ich von allem nicht SO viel sehe, bringt mir das wohl auch nichts. Vielleicht sollte ich mal Ferngläser antesten bei einem Verein und dann schauen, aber viel in der Nähe gibts auch nicht.

Über ein Stativ würde ich mir erst danach Sorgen machen, auch wenn ich das bei einem schweren Fernglas und bei hoher Vergrößerung sicher zum Astronomieren brauchen werde.

Danke schonmal! ^^
 
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Hallo Namenloser,

zwar kenne ich keines der von Dir beschriebenen Gläser, aber ich rate Dir zu max. 10-facher Vergrößerung. Alles, was darüber geht, kannst Du auf Dauer nicht mehr ruhig halten, so dass ein Stativ notwendig wird.
 
Das dachte ich mir auch schon. Ich glaube bei höherer Vergrößerung ist mir das Sichtfeld auch zu klein für ein Fernglas. Aber es besteht ja auch immer die Möglichkeit zwei Ferngläser zu bestellen und sie direkt zu vergleichen. :)

BTW: Wird hier für gewöhnlich der reale Name veröffentlicht? :D
 
Hallo immer noch namenloser!
Für Neuseeland kannst du gleich mal die Liste ab Omegon Quantum vergessen!! Die Gläser sind riesig und mit freier Hand nicht zu halten. Ich selber besitze ein Omegon Nightstar 20x80mm und das steht auf einer Parallelmontierung. Aus Spaß an der Freude ersteigerte ich mir ein 25x100mm das ich nach einmal durchsehen sofort wieder verkaufte da es mir einfach zu sperrig und groß war. Außerdem war mir die optische Leistung einfach zu schlecht.
Qualitativ ist über deine Gläser ja nur schwer was zu sagen, da ja auch hier jeder unterschiedlich Ansprüche hat. Für den einen Fangen Ferngläser bei 50 Euro an und andere werden sagen das es unter 1000 Euro gar kein gescheites gibt.
Ich selber besitze noch ein 10x50mm Zeiss Dekarem und das ist für Astronomie kein schlechtes Fernglas und solche gibt es auch immer wieder gebraucht zu kaufen.
10x50mm ist für mich auch die Grenze was ich max. mit freier Hand halten kann. Ist aber auch manchmal schon schwierig!
Gruss Raimund
 
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Also ein billiges Stativ habe ich ja, und könnte damit am Anfang schonmal ein wenig astronomieren (neben den Sachen, die auch ohne Stativ möglich sind).

Ich habe mir jetzt einfach mal zwei Ferngläser bestellt:

einmal das TS1060LE und einmal das TS1170LE. Die Serie soll allgemein recht gut sein, jedenfalls stand das in manchen Threads hier. :) Ich werde beide mal direkt miteinander vergleichen und dann eins wieder zurückschicken. Mit 99 und 135 € beides auch absolut im Preisrahmen und sicherlich noch transportierbar.

Ich kann ja mal meine Erfahrungen posten, wenn die Ferngläser angekommen sind. ;)

Gruß
PETER :D
 
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Hallo Peter!
Das ist sicher die beste Möglichkeit herauszufinden welches Glas einem am besten gefällt. Evtl. genügen ja beide deinen Ansprüchen und dann ist ja alles bestens. Du solltest aber auch mal ein höherwärtigeres Glas zum Vergleich testen, dass kann nämlich optisch eine andere Welt bedeuten.
Gruss Raimund
 
Die Frage ist, ob mich das zufrieden stellt, wenn ich ein höherwertiges Glas anteste und weiß, dass ich mir das nicht leisten kann. ;) Es bringt mir ja in dem Moment keinen Mehrwert. Ich werde die zwei Ferngläser ausgiebig testen, in der Natur, in der Nacht, mit meinem wackligen Stativ, und dann einfach das nehmen, womit ich zufriedener bin.

Wenn ich das Geld hab, wird auch mal etwas Teureres getestet. ;) Aber momentan muss das Geld auch erstmal für Neuseeland gespart werden. ^^
 
Zitat von Ysuran:
Ich werde die zwei Ferngläser ausgiebig testen, in der Natur, in der Nacht, mit meinem wackligen Stativ, und dann einfach das nehmen, womit ich zufriedener bin.
Ich habe letztens irgendein Nikon und ein Minox in der 300/350€-Klasse der lokalen Händler in der Hand gehabt. Beides in der 8x30/40-Größe. Das waren schon üble Farbwerfer...
Dann wurde zum Glück hier im Forum ein Konvolut Ferngläser angeboten, von dem ich ein mindestens 30 Jahre altes, aber quasi neues Pentax 8x40 BWCF für sehr kleines Geld erwerben konnte. Das hat zwar "nur" Porro-Prismen und ist für die Vergrößerung relativ groß und die Randschärfe kann auch nicht mit modernen Top-Gläsern mithalten, dafür hat es aber einen deutlichst geringeren Farbfehler als die beiden getesteten Neugläser. Das ist für mich wichtiger als sehr gute Randschärfe.
Für die Astronomie-Eignung kann ich nur sagen: die Andromeda-Galaxie war damit besser zu sehen als mit meinem 50mm-Refraktor.

Und noch was zur Vergrößerung: bei mir tanzen selbst in dem 8fach-Glas die Sterne schon einen lustigen Reigen, obwohl ich nun eher ruhige Hände habe. Ich frage mich, wie da andere Leute 10fach und größer ruhig halten wollen...

Fazit: Schau Dich auf dem Gebrauchtmarkt nqch hochwertigen Gläsern um und nimm lieber eine Nummer kleiner. Das kann beim Fluggepäck den Unterschied zwischen Nachzahlen und nicht Nachzahlen entscheiden. ;)
Der Wertverlust hält sich dabei auch in Grenzen.

E.
 
Hallo Peter!
Ich meinte natürlich nicht das du dir ein Swarowski oder Leica bestellen sollst, denn die spielen in einer ganz anderen Preiskategorie, sonder evtl. ein Modell wo du nur ein wenig mehr dafür bezahlen mußt
Ich selber kaufte mir ein 20x80mm Omegon Nightstar für 130€ und dachte mir so viel besser kann das Omegon Nightstar Triplett 20x80mm für 300€ nicht sein. Einige wochen Später durfte ich dann einen Blick durch ein Triplett werfen und da war der Moment wo ich mir gedacht habe hätte ich nur 2 oder 3 Monate gewartet. Ich meine also damit das man manchmal keine Wahnsinns Summen ausgeben muß um etwas wirklich viel besseres zu haben.
Viele Grüße Raimund
 
So habe ich es schon verstanden. :) Das Problem ist nur, dass ich nächstes Jahr teuer verreisen möchte (bei relativ bescheidenen studentischen finanziellen Verhältnissen). Selbst wenn ich in 2 Monaten also ein teureres leisten könnte, würde ich das Geld, was in den 2 Monaten hinzugekommen ist, womöglich nicht ausgeben können, weil es auf die Seite muss. ^^ Aber schauen wir erstmal was die zwei Ferngläser demnächst hier offenbaren. Ich bin sehr gespannt.

Ich bin auch gespannt wie wackelig die Angelegenheit tatsächlich wird.
 
Heyho,

sagen wir es mal so: ich möchte das Fernglas zu 70 % für die Astronomie, zu 30 % zum wandern nutzen.

Warum sollen sie denn nicht zum wandern geeignet sein? Mir wurde anderweitig schon gesagt, dass das von mir bestellte 10x60er FG noch wandertauglich sei.

Was das Gewicht angeht, so habe ich kein Problem damit. Auch nicht, wenn zusätzlich ein Stativ von Nöten sein sollte. Hauptsächlich würde ich das FG auch in Neuseeland (falls das denn klappt) zum astronomieren nutzen.

Im Zweifel kann ich auch beide Ferngläser zurück schicken, wenn ich merke, dass das absolut wanderuntauglich ist. :) Aber einige haben mir das zumindest nicht abgeraten. Nur das 11x80er könnte etwas zu heavy sein... ich lass mich überraschen.
 
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