Hallo Christopher,
danke, dass Du deine Erfahrung mit der Normalausgabe schilderst, denn mit der Schilderung mag man den Umgang mit der Folien-Ausgabe besser ertragen. Ich habe derweil ein Geschirrtuch in der Kartentasche und decke den Atlas selbst im Kofferraum konsequent zu, sobald ich ans Gerät gehe - bleibt zwar manchmal am Schwanenhals der Rotlichtlampe hängen, aber hält den Atlas trocken. Bleibt der Wunsch nach einer Art Schuber für den Transport. Durchtrocknen hat übrigens im Auto in der Sonne gut geklappt - entdeckt auf dem Teleskoptreffen. Da schweben die Seiten auf dem eigenen Dampf...
Was die Objektsichtung angeht: Beim BaFK ist ja nach Teleskopgrößen differenziert. Das erleichtert die Herangehensweise schon beim Aufsuchen wesentlich. Hier fehlt dem IS-Deepsky-Atlas eben ein entsprechendes Addendum, so wie es ja den Sky Atlas Companion mit derartigen Erklärungen zum Sky Atlas gibt. Meine Erfahrungen betreffen hauptsächlich PNs, bei denen es einfach ungeheuer wichtig ist, zu wissen, nach welcher Größe PN man sucht. Vorhandene Sternkataloge sind dafür keine gute Datenbasis, da diesen ja fotografische Durchmusterungen zu grunde liegen, die vielfach visuell völlig unerreichbar schwache Strukturen mit erfassen.
Es sollte allerdings klar sein, dass diese Kritik in beiden Richtungen ein Werk betrifft, was auch mit diesen Anmerkungen der Top-Sternatlas der Dekade oder länger bleibt. Es geht hier um Erfahrungen, die subjektiv und stark von Bedingungen und Equipment geprägt sind.
Beim BaFK fällt mir auf: Ich bin ja schon wieder nicht mehr aktuell... Gut, dass die PN-Liste immer noch nicht gedruckt ist, oder vielmehr: Besser mal nur auf Normalpapier drucken... Was Ihr da erarbeitet habt, stellt eben wirklich den Papierkameraden dar, den man zum IS-Atlas braucht.
Clear Skies
Sven