Suche Info´s über Bresser Messier R-102 Refraktor

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Pellaggio

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Hallo an alle <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/huhu.gif" alt="" />,

ich benötige ein paar Info´s über das Bresser Messier R-102 Refraktor Teleskop und hoffe, einer von Euch kann mir weiterhelfen <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/help.gif" alt="" />.

1. Ist das Objektiv justierbar ? (ich glaub wohl eher nicht),
2. besteht der Okularauszug aus Metall ? (Gehäuse und Auszugrohr),
3. Ist eine Klemmschraube für´s Auszugrohr vorhanden ?
4. Welchen Okularaufnahmedurchmesser hat der Auszug (1,25" oder 2") ?
5. Besitzt der Auszug einen T2-Direktanschluss.

Wenn dann noch jemand einen Erfahrungsbericht für mich hat, habe ich alle benötigten Info´s zusammen.

Alle Teleskophersteller (z.B. Celestron, TS ...) haben diese Info´s parat, nur Meade/Bresser mal wieder nicht <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/mauer.gif" alt="" />. EMails von mir werden strikt nicht beantwortet <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/pfeif.gif" alt="" /> und ans Telefon bequemen sich die Damen und Herren schon gar nicht <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/niemals.gif" alt="" />, habe ich den Eindruck.
Ich benötige diese Info´s zu vergleichszwecken. Ich möchte in die Astrofotografie einsteigen und da mein Messier R-90 Teleskop nur ´n Plastikauszug hat, der sich bedenklich unter dem Gewicht -Kameraadapter + Okular + Filter + Canon 300D - neigt, suche ich einen stabileren Refraktor ähnlicher Größe.
Ich Danke im voraus <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/Spitze.gif" alt="" /> und wünsche allen für´s kommende Jahr besonders sternenklare Nächte (und alles weitere gute ... <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/grin.gif" alt="" />)

Peter
 
Hallo zusammen,

ich schließe mich diesem Beitrag an, da ich meinem Sohn zu Weihnachten einen Bresser Messier R-102 Refraktor geschenkt habe.
Wir sind absolute Anfänger in Sachen Astronomie und Himmelsbeobachtung und haben natürlich Interesse an Erfahrungsberichten gerade mit diesem Teleskop.
Wir möchten keine Astrofotografie anwenden, sondern nur erste Erfahrungen bei der Himmelsbeobachtung (Mond, Planenten, evtl. auch Objekte außerhalb des Sonnensystems?) sammeln. Wir leben auf dem Lande und haben sehr gute Beobachtungsbedingungen.
Was ich speziell noch wissen möchte ist, ob es Sinn macht, neben den standartmäßigen Plössl-Okularen (25, 15, 10) noch ein oder zwei weitere Okulare anzuschaffen.
Weiterhin, ob es Sinn macht, zusätzlich eine Motornachführung (hoffentlich habe ich mich richtig ausgedrückt) zu kaufen.
Auch die Montierung (deutsche Montierung parallaktisch) ist jetzt am Anfang noch etwas gewöhnungsbedürftig. Gibt es hierzu einige Erfahrungen zu berichten.
Zum Abschluß die Frage, wie das Teleskop aufzubewahren ist. Wir haben Platz im Haus und könnten den Tubus und die Montierung auf dem Stativ lassen. Ist dies unbedenklich, oder sollte besser nach jedem Beobachten abgebaut werden.
Vielen Dank im voraus für die Hilfe in diesem Forum.
Allen Lesern einen Guten Rutsch ins Neue Jahr und möglichst oft einen sternklaren Himmel. Viele Grüße aus der Eifel.

Erwin
 
Hallo Erwin (Ekeuhain) <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/huhu.gif" alt="" />,

ich habe das Messier R-90 Telekop mit der gleichen Ausstattung wie dein R-102. Ich kann nur sagen, das die Ausstattung an Okularen für den Einstieg vollkommen ausreichend ist <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/appl.gif" alt="" />. Mit der beigelegten 2fach Barlowlinse kommst Du auf Vergrößerungen von 40-, 66,5-, 80- (mit Barlow), 100-, 133- (mit Barlow) und 200fache Vergrößerung (mit Barlow) und damit ungefähr an den max. Vergößerungs- und Schärfebereich deines Teleskopes bei guten Sichtbedingungen(ca. 2facher Objektivdurchmesser).
Spiel erstmal ein bißchen mit dem Teleskop rum und lerne die Handhabung besser kennen. Jetzt sofort als absoluter Neuling alles mögliche Zubehör dazuzukaufen, ist sinnlos (und teuer) <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/neinnein.gif" alt="" />, wenn sich der Spaß an der Sache nicht einstellen will. Mit der Zeit steigen die Ansprüche automatisch und dann kommen die Wünsche nach Zubehör auf.
Zur automatischen Nachführung kann ich sagen, dass ich es recht schnell leid war, an der Nachführung rumzukurbeln um die Sterne im Blickfeld zu halten. Ich habe mir daher sehr bald einen Motor besorgt, der (nach einigermaßen richtiger Ausrichtung der Montierung nach Norden!) die Sterne im Blickfeld hält. Also eine super Sache <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/Spitze.gif" alt="" />.
Aber jetzt zu meinen Fragen im Thread oben. Kannst Du mir die Fragen zumindest zum Okularauszug beantworten ? Ich wäre Dir sehr Dankbar <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/grknie.gif" alt="" />.

Cs und einen guten Rutsch für alle.

Peter
 
Re: Suche Info´s über Bresser Messier R-102 Refrak

Hallo,

einige "Nahaufnahmen" des OAZ und der Linse würden mich auch interessieren, wenn die jemand machen könnte.

Viele Grüße,
Michael
 
Re: Suche Info´s über Bresser Messier R-102 Refrak

Hallo Peter

also meine Infos zum Messier 102 sind, daß es mit einem 1,25" Auszug daherkommt. Desweiteren wäre das Gerät, auch wenn es mit justierbarer Optik ausgestattet wäre, nicht unbedingt für die Astrofotografie zu empfehlen. Dies weil:
- es ist ein f/10 System
- es ist ein FH-refraktor

Ich würde da eher ein anderes Teleskop in Betracht ziehen, mit welchem Du mit hoher Wahrscheinlichkeit, viel bessere Ergebnisse erzielen würdest. Ich rede hier über das ED80, welches bei vielen bereits dafür gesorgt hat, ganz passable bis sehr gute Fotos zu erzeugen. Desweiteren wäre möglich, das bisherige R90 als Leitrohr einzusetzen.
Jedoch bei der Astrofotografie kommt es nicht nur auf die Optik an, sondern eher auf die Monti. Welche Monti setzt Du ein?

Schönen Gruß
 
Re: Suche Info´s über Bresser Messier R-102 Refrak

Hallo zusammen,

ich schließe mich diesem Beitrag an, da ich meinem Sohn zu Weihnachten einen Bresser Messier R-102 Refraktor geschenkt habe.
Wir sind absolute Anfänger in Sachen Astronomie und Himmelsbeobachtung und haben natürlich Interesse an Erfahrungsberichten gerade mit diesem Teleskop.
Wir möchten keine Astrofotografie anwenden, sondern nur erste Erfahrungen bei der Himmelsbeobachtung (Mond, Planenten, evtl. auch Objekte außerhalb des Sonnensystems?) sammeln. Wir leben auf dem Lande und haben sehr gute Beobachtungsbedingungen.
Was ich speziell noch wissen möchte ist, ob es Sinn macht, neben den standartmäßigen Plössl-Okularen (25, 15, 10) noch ein oder zwei weitere Okulare anzuschaffen.
Weiterhin, ob es Sinn macht, zusätzlich eine Motornachführung (hoffentlich habe ich mich richtig ausgedrückt) zu kaufen.
Auch die Montierung (deutsche Montierung parallaktisch) ist jetzt am Anfang noch etwas gewöhnungsbedürftig. Gibt es hierzu einige Erfahrungen zu berichten.
Zum Abschluß die Frage, wie das Teleskop aufzubewahren ist. Wir haben Platz im Haus und könnten den Tubus und die Montierung auf dem Stativ lassen. Ist dies unbedenklich, oder sollte besser nach jedem Beobachten abgebaut werden.
Vielen Dank im voraus für die Hilfe in diesem Forum.
Allen Lesern einen Guten Rutsch ins Neue Jahr und möglichst oft einen sternklaren Himmel. Viele Grüße aus der Eifel.

Erwin

Hallo Erwin

da Du bereits das R102 besitzt, könntest Du uns die besten Infos liefern, bezüglich der justierbaren Optik und des Auzugs.

Zu Deiner Frage nach dem Sinn weiterer Anschaffung von Okularen, wäre zu erwägen ein 32mm Plössl in 1,25" und für etwas stärkere Vergrößerung vielleicht ein 6mm UWA. Diese Okulare sind nicht teuer und bieten bei Deinem Teleskop eine gute Abbildung. Das 6mm UWA kommt mit einem relativ großen Gesichtsfeld von 66°, was beim Vergrößern den Vorteil hat, daß das Objetk so, länger im Okular verbleibt. Dieser Umstand ist um so größer, wenn die Montierung nicht motorisiert ist und man von Hand nachführen muss. Das 32mm Plössl zeigt durch seine schwache Vergrößerung, auch weit gefächerte Objekte.

Diese Empfehlung ist eine der günstigsten, mit etwas mehr Budget können durchaus sinnvollere Okulare gekauft werden.

Schönen Gruß
 
Re: Suche Info´s über Bresser Messier R-102 Refrak

Hallo Robert,

also meine Infos zum Messier 102 sind, daß es mit einem 1,25" Auszug daherkommt.
Wenn dem so ist, dann ist das ein interessanter Rückschritt von Bresser! Mir ist sozusagen der "Vorläufer" des R102, ein 102/1000 Bresser Polaris (baugleich mit Helios bzw. Skywatcher) in die Hände gefallen. Und das hat einen 2" Auszug, wenn auch keinen 2" Zenithspiegel im Original-Lieferumfang.

Keine Justiermöglichkeit wäre schade. Oben genannter Bresser ist nämlich (nicht schlimm, aber) dejustiert und ich wüsste nicht, wie ich das beheben könnte <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/frown.gif" alt="" />.

Viele Grüße,
Michael
 
Re: Suche Info´s über Bresser Messier R-102 Refrak

Hallo,
ich habe den Bresser Messier R-102 Refraktor vor einem Jahr gekauft und benutze ihn regelmässig.
Das Objektiv ist nicht so einfach justierbar.
Der Auszug ist aus Metall und hat zwei Feststellschrauben.
Die Größe des Auszugs ist 2" mit Reduzierhülse auf 1,25".
Nachdem ich den Auszug und das Objektiv justiert habe (durch unterlegen der Objektivfassung an der Tubuskante und ersetzen der Senkschrauben durch Zylinderkopfschrauben) zeigt der Refraktor unter guten Bedingungen eine nahezu perfekte Sternabbildung.
Der Farbfehler des Gerätes hält sich in Grenzen und stört mich persönlich nicht.
Es gibt mit Sicherheit bessere aber auch teurere Geräte.
Ich habe mich zum Beispiel durch negative Äußerungen, auch in diesem Forum, wie Farbwerfer usw. beeinflussen lassen und mir einen 8" Dobson zugelegt.
Dieser steht jetzt bei mir nur herum, während ich den Refraktor bei jeder sich bietenden Gelegenheit benutze.
Ich würde also mit dem Refraktor erst einmal Erfahrung sammeln und mich an unserem schönen Hobby freuen.
viele Grüße
Franz
 
Re: Suche Info´s über Bresser Messier R-102 Refrak

Hallo,
ich habe den Bresser Messier R-102 Refraktor vor einem Jahr gekauft und benutze ihn regelmässig.
Das Objektiv ist nicht so einfach justierbar.
Der Auszug ist aus Metall und hat zwei Feststellschrauben.
Die Größe des Auszugs ist 2" mit Reduzierhülse auf 1,25".
Nachdem ich den Auszug und das Objektiv justiert habe (durch unterlegen der Objektivfassung an der Tubuskante und ersetzen der Senkschrauben durch Zylinderkopfschrauben) zeigt der Refraktor unter guten Bedingungen eine nahezu perfekte Sternabbildung.
Der Farbfehler des Gerätes hält sich in Grenzen und stört mich persönlich nicht.
Es gibt mit Sicherheit bessere aber auch teurere Geräte.
Ich habe mich zum Beispiel durch negative Äußerungen, auch in diesem Forum, wie Farbwerfer usw. beeinflussen lassen und mir einen 8" Dobson zugelegt.
Dieser steht jetzt bei mir nur herum, während ich den Refraktor bei jeder sich bietenden Gelegenheit benutze.
Ich würde also mit dem Refraktor erst einmal Erfahrung sammeln und mich an unserem schönen Hobby freuen.
viele Grüße
Franz

Hallo Franz,
danke für die Info, das Teleskop welches ich mal gesehen habe, hatte leider nur einen 1,25" OAZ. Es kann sein, daß es ein anderes Fabrikat war, denn es stand keine Bezeichnung drauf, aber "man" sagte mir es wäre ein Bresser. Ist allerdings was länger her und ich habe keine andere Vergleichsmöglichkeit gehabt.

Schönen Gruß
 
Hallo Peter,

ich habe das Teleskop erst seit ein paar Tagen und taste mich vorsichtig an die Begriffe heran. Ich gehe einmal davon aus, dass der besagte Okularauszug die Mechanik ist, welche an zwei Rädern bewegt wird, um die Sehschärfe im Okular einzustellen (fokussieren). Dieser Auszug ist meines Erachtens aus Metall und wirkt stabil. Die Hülle aus dem der Auszug (Metall) herauskommt, scheint aus Kunststoff zu sein. Oberhalb der zwei Räder zum fokussieren sitzen zwei Schrauben, welche den Okularauszug (?) festsetzen. Ich hoffe Dir mit dieser Information geholfen zu haben. Weitere Infos zum Thema Fotografieren kann ich leider nicht geben.

Wie ist es mit der Aufbewahrung von so einem Teleskop. Baust Du das Ding jedesmal auseinander oder läßt Du es auf Stativ und Montierung sitzen?

Vielen Dank Euch allen für die Informationen auf diesem Weg!

Gruß
Erwin
 
Re: Suche Info´s über Bresser Messier R-102 Refrak

Moin Micha!

> Oben genannter Bresser ist nämlich (nicht schlimm, aber) dejustiert und ich wüsste nicht, wie ich das beheben könnte.

Ich hatte über vier Jahre lang den Vorläufer, den Bresser Uranus, 1998 noch mit 1,25"-OAZ. Der hatte sogar noch eine Plastik-Objektiv-Fassung. Die drei Halteschrauben habe ich gelöst und das ganze Objektiv dann mit einem Hammerstiel vorsichtig in Position geklopft. Schrauben wieder anziehen, fertig. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/wink.gif" alt="" />
Wenn Du natürlich die unjustierbare Schraubfassung aus Metall hast, bist Du leicht gekniffen. Da ist wenig zu machen.

Naja, man entwickelt sich weiter. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/grin.gif" alt="" /> Jetzt habe ich einen Vixen 102M - der hat eine justierbare Objektiv-Fassung. (Das Bild ist um einiges besser als im damaligen Bresser, das kann ich Dir flüstern. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/laugh.gif" alt="" /> )
 
Re: Suche Info´s über Bresser Messier R-102 Refrak

Hallo Leute

als Verkäufer kenne ich die Messier Serie sehr gut, daher folgende Info's.

1, Der Auszug ist echte 2" mit zusätzlicher Reduzierhülse 2"/1.25"

2, Der Auszug ist komplett aus Metall, kein Plastik

3, Die Sache mit der Justierung haben bisweilen die meisten noch immer NICHT begriffen, auch die alten Hasen nicht, daher mal ein paar Worte dazu.

Heutige Objektive, Achromate wie auch Apochromate sind Komafrei gerechnet, dies bedeutet , leichtes verkippen der Optik zur optischen Achse führt zu KEINEN sichtbaren visuellen Bildfehlern. Ich schreibe bewusst visuell, da nur eine Kamera das gesamte Feld auf einmal benutzt und nur eine Kamera in der Lage ist eine echte Desjutierung feststellen, indem die Sterne an einem Rand anders unscharf währen als die Gegenüberliegenden.
Wenn Ihr in einem modernen Achro oder Apo auf der Achse am Sterntest Koma oder sonstige Bildfehler seht, hat dies absolut nichts mit einer echten Dejustage zu tun, sondern mit einer Dezentierung.
Dezentrierung kann viele Ursachen haben wie :
- nicht abgestimmte dicke der Linsenabstandsplättchen
- zu große Fassung, dadurch ist ein seitliches Verrutschen der Linsen möglich
- falsche Orientierung der Linsen zueinander

so gut wie nie kommt die letzte Möglichkeit auf, falscher Linsenschliff bei der Zentrierung.

Also ob ne Fassung justierbar ist oder nicht , ist auf gut deutsch gesagt absolut sch... egal, denn ein leicht verkipptes Objektiv zeigt kein anderes On-Axis Bild als ein perfekt justiertes Objektiv.

Damit ein Objektiv perfekt arbeiten kann, braucht es eine zum Linsendurchmesser auf den ca. 2/200 mm abgestimmte Linsenfassung, siehe hierzu die einfachen aber ultrapräzisen Fassungen von Zeiss C und AS Objektive.

Massenproduktionslinsen werden heute so hergestellt:
- Linsen werden in einer Werkstatt hergestellt
- Fassungen in einer anderen
keiner achtet besonders genau auf die extrem genau einzuhaltetenen Toleranzen , folge , bei extrem kritischer Betrachtung zeigt die Masse der heutigen billigachromate On-Axis Fehler durch sorglosen Zusammenbau.

Erfolg haben diese mangelhaften Produkte dennoch am Markt, da fast jeder, Anfänger , wie auch viele fortgeschrittene hier , bis dato heute nicht den Unterschied zwischen Justierung und Zentrierung gelernt haben und die Ursache der Bildfehler
der Justage zuschreiben.

Gerade wegen der verlorenen kritischen Betrachtung heutiger Käufer haben sich daher die mehr oder weniger sehr sehr günstigen Massenteleskope durchgesetzt und die echt extrem genau gearbeiteten Teleskope vom Markt verabschiedet > You get what you pay for

Trotz allem kann man wie man immer wieder sieht die Masse der heutigen Amateurastronomen spaß an den nicht perfekten Teleskopen haben und einzig und allein darum gehts, denn es ist ein Hobby

wünsch euch allen einen guten Rutsch ins neue Jahr
 
Re: Suche Info´s über Bresser Messier R-102 Refrak

Moin Markus!

> egal, denn ein leicht verkipptes Objektiv zeigt kein anderes On-Axis Bild als ein perfekt justiertes Objektiv.

Na, das sind ja ganz neue Aspekte. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/wink.gif" alt="" /> Was sagst Du denn als Fachmann zum Thema Astigmatismus? Der tritt auf, wenn das Linsenpaar (im Ganzen) zur opt. Achse verkippt ist. Wahrscheinlich hatte ich also was an den Augen, als ich meinen Refri damals justierte (oder wie man das auch immer nennen will, falls Dir dieser Begriff in dem Zusammenhang nicht gefällt). Der seitliche Lichtausbruch am fokussierten Stern vor der Maßnahme war sicher auch nur Einbildung. Was mach' ich mir eigentlich Sorgen, wenn das alles "sch...-egal" ist?! <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/grin.gif" alt="" />

In diesem Sinne - Guten Rutsch! <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/laugh.gif" alt="" />
 
Re: Suche Info´s über Bresser Messier R-102 Refrak

Micha,

Astigmatismus am Stern auf der Achse siehst du ebenfalls nur bei einem Zentrierfehler , nicht bei leichtem Verkippen oder aber du kannst Ihn auch sehen , wenn die Fassung durch die Zug und Druckschrauben verspannt wird, was bei vielen billigen dünnen Alu oder Plastikfassung gar oft vorkommen kann.
 
Re: Suche Info´s über Bresser Messier R-102 Refrak

Hallo Micha,

bin kein Optikexperte, aber ich finde Markus hat das schon korrekt beschrieben. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/Spitze.gif" alt="" />

Thema Astigmatismus? Der tritt auf, wenn das Linsenpaar (im Ganzen) zur opt. Achse verkippt ist

Der seitliche Lichtausbruch am fokussierten Stern

sieht mir eher nach "Koma" aus!

Gibt prima Literatur (Tipps & Tricks/ Astrooptik), schau ich sogar manchmal rein. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/wink.gif" alt="" />

Viele Grüße Leo
 
Re: Suche Info´s über Bresser Messier R-102 Refrak

Moin Leo!

>> Der seitliche Lichtausbruch am fokussierten Stern

> sieht mir eher nach "Koma" aus!

Genau... <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/wink.gif" alt="" /> - Das - wie auch Astigmatismus - sollte aber gar nicht sichtbar sein, wenn man sich an Markus' Aussagen hält... - Schon seltsam, das ganze.

Komisch auch, daß in "Fernrohre und ihre Meister" (1.Aufl. 1957) zu den fokalen Abbildungsfehlern in Refraktoren (Auszug aus: Cooke & Son 1891, "The Adjusting and Testing of Telescope Objectives") eben diese beiden Abbildungsfehler genannt und mit ihren Ursachen beschrieben werden.

Denkst Du, ich habe hier keine Literatur zu dem Thema im Regal stehen, oder was?! <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/grin.gif" alt="" />
 
Re: Suche Info´s über Bresser Messier R-102 Refrak

Hallo Micha,

möchte mich nicht mit Dir streiten, da ich eine gute Meinung von Dir habe, nicht zuletzt weil ich des Öfteren auf Deiner schönen Kometenseite zu Besuch bin. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/Spitze.gif" alt="" />

Trotzdem will ich Deinen letzten Diskussionsbeitrag nicht so stehen lassen, den er erscheint mir zu emotionell/oberflächlich und deswegen trifft er nicht das eigentliche Thema.

Das Du "Koma" gemeint hast, bestätigst Du mir.
Das bei starker Dejustage Koma auftreten kann ist klar, aber hier ging es um geringe Dejustage und da wird man kein Koma sehen.
Da es Dir aber eigentlich um "Astigmatismus" ging

...... Thema Astigmatismus? Der tritt auf, wenn das Linsenpaar (im Ganzen) zur opt. Achse verkippt ist.

will ich noch einmal auf Markus Aussage hinweisen, die ich korrekt finde.

Astigmatismus am Stern auf der Achse siehst du ebenfalls nur bei einem Zentrierfehler , nicht bei leichtem Verkippen oder aber du kannst Ihn auch sehen , wenn die Fassung durch die Zug und Druckschrauben verspannt wird, was bei vielen billigen dünnen Alu oder Plastikfassung gar oft vorkommen kann.

habe keine andere Meinung dazu.

Deine Quellenangaben bringen mir im Moment nichts, weil ich nicht darüber verfüge (sorry), glaube aber kaum, das da eine Begründung steht, wo sich durch leichte Dejustage des Objektivs aus der Mitte ein Unterschied in der Brennweite der außeraxialen sagittalen zu den außeraxial tangentialen Lichtstrahlen ergeben soll.
Der ist durch die oben angeführten Faktoren gegeben (Zentrierfehler, Verspannung, falcher Schliff, Abkühlphase), aber ändert sich nicht durch leichtes Verkippen des Objektivs.

Freundliche Grüße Leo
 
Re: Suche Info´s über Bresser Messier R-102 Refrak

Moin Leo!

Nur, um es klarzumachen: Axiale Koma sieht man im Fokus - Asti nur, wenn man leicht in/out defokussiert. Das ist leicht zu ermitteln und IMO ziemlich eindeutig. Diese Fehler kriegt man meistens durch Verkippen (Justieren) des Objektivs weg. Nur das hatte ich oben beschrieben - um mehr ging's auch gar nicht.
Was Markus meint, sind diffizilere Fehler der Optik. Wenn eine der beiden FH-Linsen "de-zentriert" ist - entweder durch den Schliff oder bei ungenügender seitlicher Halterung in der Fassung - dann wird's kritisch. Das sehe ich auch nicht anders.

Was mich gestört hat, war eben die Aussage, daß man Justage- / Zentrierungsfehler im Refraktor beim Sterntest nicht sieht. Solchen Fehlern ist man auch schon früher mit recht einfachen Mitteln auf die Schliche gekommen, als man noch keine opt. Bank hatte bzw. Interferogramme anfertigen konnte. Man kam sogar Fehlern bei den einzelnen der vier Oberflächen eines FH-Objektivs auf die Spur, alles nur eine Frage der Methode.
Daß Dejustage und Dezentrierung zwei verschiedene Paar Schuhe beim Refraktor sind, ist mir durchaus klar. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/wink.gif" alt="" />

> Gibt prima Literatur (Tipps & Tricks/ Astrooptik), schau ich sogar manchmal rein.

...diese Bücher besitze ich nicht - ich hab' eben andere, die natürlich genau dasselbe Thema behandeln... Die ganze Thematik ist nicht neu - sehr gute Refraktoren gab es schon vor über 100 Jahren und die Macher haben sich damals schon einiges einfallen lassen, um die Fehler zu erkennen und zu beseitigen - Schwamm drüber! <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/wink.gif" alt="" />

> Der ist durch die oben angeführten Faktoren gegeben (Zentrierfehler, Verspannung, falcher Schliff, Abkühlphase), aber ändert sich nicht durch leichtes Verkippen des Objektivs.

Das sehe ich nicht anders.
 
Re: Suche Info´s über Bresser Messier R-102 Refrak

Hi Micha,

ich habe dieses Sammlerbuch in meinen Händen, kannst du mir mal eben sagen auf welcher Seite dies steht ?
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Zitat: Komisch auch, daß in "Fernrohre und ihre Meister" (1.Aufl. 1957) zu den fokalen Abbildungsfehlern in Refraktoren (Auszug aus: Cooke & Son 1891, "The Adjusting and Testing of Telescope Objectives") eben diese beiden Abbildungsfehler genannt und mit ihren Ursachen beschrieben werden.
----------------------------

danke
 
Re: Suche Info´s über Bresser Messier R-102 Refrak

Micha

Ganz penibel theoretisch gesehen stimme ich dir zu, praktisch gesehen jedoch nicht. Die heutigen Linsen sind alle so gut Feldkorrigierend gerechnet, das leichte verkippungen zu keinen sichtbaren Bildfehlern auf der Achse führen, mit modernen CCD Kameras jedoch im Feld schon wahrgenommen werden.
Nimm einfach mal einen Refraktor der perfekte Rotationssymmetrie hat und desjustiere den mit den Zug und Druckschrauben, garantiert wirst du auch im defokusierten Zustand keinen Asto sehen.
 
Re: Suche Info´s über Bresser Messier R-102 Refrak

Hallo Micha,

Nur, um es klarzumachen: Axiale Koma sieht man im Fokus - Asti nur, wenn man leicht in/out defokussiert. Das ist leicht zu ermitteln und IMO ziemlich eindeutig. Diese Fehler kriegt man meistens durch Verkippen (Justieren) des Objektivs weg.

Ersteres volle Zustimmung, Letzteres stimmt meines Erachtens nur für Koma, wobei Du am Ende Deines Diskussionsbeitrages es ja auch so siehst

Der ist durch die oben angeführten Faktoren gegeben (Zentrierfehler, Verspannung, falcher Schliff, Abkühlphase), aber ändert sich nicht durch leichtes Verkippen des Objektivs.

Das sehe ich nicht anders.

Damit möchte ich es von meiner Seite bewenden lassen, ist mir schon etwas sehr pingelig geworden, bin eh nicht der große "Theoretiker" sondern mehr der praktische, beobachtende Typ, der großen Spass am Hobby hat.

Viele Grüße Leo
 
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