[SUCHE] Teleskop (untere/mittlere Preisklasse)

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Cepheid

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Hallo,

wie man schon aus dem Betreff entnehmen kann, suche ich ein Teleskop.

Ich habe bereits ein 70/700 Linsenteleskop für ein paar Wochen ausgeliehen, mit dem ich immerhin die Galileischen Monde, den Mond und noch ein paar hellere Messier Objekte gut betrachten konnte.

Auch habe ich zur Zeit ein Newton Teleskop (auch 70/700 denke ich) ausgeliehen, es macht bis auf die komfortablere Beobachtungshaltung keinen Unterschied zum Linsenteleskop, ausser dass das Stativ noch wackliger ist.



Da ich auch dieses Teleskop bald wieder zurückgeben muss, und mir ein besseres Gerät kaufen will, bräuchte ich eine Beratung welches Teleskop am besten für mich geeignet wäre:


Ich wohne in einem sehr kleinen Dorf (<200 Einwohner), die Lichtverschmutzung ist somit sehr gering. Ich brauche das Teleskop also auch nirgendwo mitzunehmen, da ich (fast) optimale Beobachtungsplätze habe.


Auf jeden Fall sollte es möglichst viele Deep Sky objekte aufzeigen, eine große Öffnung wäre als schon wichtig, weil wer will schon die ganze Zeit die 3-4 Planeten beobachten, vor allem stehen diese ja die nächsten Jahre sehr schlecht.


Astrofotografie muss es nicht können, das könnte ich ja auch noch später nachrüsten, im Moment brauch ich das aber nicht - somit käme auch ein Dobson infrage.

Der Preis sollte nicht zu hoch sein, bin ja schließlich noch Schüler und andere Okulare kann ich ja auch noch später nachkaufen. Also unter 400 Euro für das Teleskop (ohne Zubehör) sollten es schon sein.


Goto Steuerung ist nicht nötig.


Vielen Dank schonmal...
 
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Hallo Cepheid,

herzlich willkommen erstmal hier im Forum.

Mir scheint Du hast hier schon etwas mitgelesen, so wegen Planetenstellung u.s.w..

Daher wirst Du vermutlich auch die üblichen Verdächtigen bereits kennen, die für Dich in Frage kommen, bzw. deren Vor-/Nachteile. Falls nicht sag Bescheid, dann wird Dir bestimmt geholfen :) .


Den richtigen Weg scheinst Du ja auch schon eingeschlagen zu haben, dass Du die Geräte erst ausprobieren möchtest, bevor Du was kaufst, also würde ich damit fortfahren und versuchen Astrofreunde mit den entsprechenden Geräten zu suchen und mal mit zum Beobachten gehen.

Damit kannst Du beipsielsweise auch für Dich wichtige Fragen klären, ob beispieldweise ein Dobson überhaupt in Frage kommt (wg. dem Nachschubsen).

Grüße
Volker
 
moin,

viel öffnung, keine fotos, muß nicht transportiert werden...mit den eckpfeilern kommt nur ein dobson in frage. wahrscheinlich ein GSO (gsd200C oder gs 680). mit 200mm öffnung deepsky tauglich, mit f6 von den okularen nicht so anspruchsvoll. preislich bewegt es sich in deinem rahmen.
wenn es später doch in richtung foto gehen soll, wird es zwar bissel teuer wegen der montierung, aber dafür ist das packet dann etwas für die dauer.

tschau norman
 
Hallo,

viel öffnung, keine fotos, muß nicht transportiert werden...mit den eckpfeilern kommt nur ein dobson in frage.
Ich schreib´s zur Sicherheit nochmal: Das gilt nur, wenn man mit der Art der Nachführung (eben dem Schubsen) klar kommt. Also vorher ausprobieren.

Übrigens zur Vollständigkeit: Bei ICS gibt es noch die Galaxy Dobsons. (Nur damit Winfried nicht wieder werben muss ;) )
 
Danke für eure Antworten,

dass ich hier schon ein bisschen mitgelesen habe stimmt, ich bin aber auch stark Alpha-Centauri vorbelastet... :D

Ein Dobson ist wahrscheinlich die beste Lösung, vor allem weil diese ja relativ günstig sind. Ich werd dann mal eure Vorschläge durchgehen, und dann vll. wegen notwendigem Zubehör (Okulare/Filter o.Ä.) und wegen der Justierung kontaktieren. Ich werde mich dann auch mal auf dem Gebrauchtmarkt umschauen, vielleicht entdecke ich da mal ein Schnäppchen :)


Noch eine Frage:

Könnte man denn nicht auch einen Dobson mit zwei Motoren (einer für die horizontale Achse, einer für die vertikale) "tunen", für die Nachführung?

Ansonsten glaube ich, dass das Schubsen kein so großes Problem darstellt, zumal ich ja keine großartigen Fotografie-Aktionen plane.


Schöne Grüße
Christian
 
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Hallo Christian,

Könnte man denn nicht auch einen Dobson mit zwei Motoren (einer für die horizontale Achse, einer für die vertikale) "tunen", für die Nachführung?

Doch gibt es, die EQ- (oder Äquatorial-) Plattform. Einfach mal danach googeln. Als Kaufteil aber glaube ich nicht ganz billig.

Ansonsten glaube ich, dass das Schubsen kein so großes Problem darstellt, zumal ich ja keine großartigen Fotografie-Aktionen plane.

Ich sag doch, probieren geht über studieren. :)

Ich persönlich mag es beispielsweise nicht, wenn mein Objekt dauernd durchs Blickfeld wandert.

Grüße
Volker
 
Hallo,

leg 45 Euro drauf und das "Schubsen" entfällt!
Siehe hier: Skywatcher 200/1000 Newton + EQ5 Monti.

http://www.teleskop-austria.at/prod.php?tid=13&lng=de#newt-200-sw

Oder schreib Lajos an. Er macht Dir einen guten Preis!
Da Du die Astrofotogrfie (wie ich verstanden habe) nicht für alle Ewigkeiten ausschließt, wäre das wol die bessere Lösung.
VG,
Micha

Ps.: Keine Sorge, ich bekomme keine Provision ;-)
Bin nur ein zufriedener Kunde!
 
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Hallo Micha,

sorry, aber Du machst aus dem "Schubsen" nur ein "Wackeln".
Da müssten es schon 450 Euro mehr sein.

CS
Volker
 
Das wurde bei meiner ehemaligen EQ2 auch gesagt. Ich komme klar! Ich gehe mal davon aus, das er bei seinem Einsatzgebiet nicht auf sehr hohe Vergrößerungen setzt. Also wird`s wohl reichen.
Ok, mit Fotografie wird es etwas schwierig aber beim Dobson unmöglich.

VG,
Micha
 
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Zitat von AstroRider:
Hallo Christian,

Könnte man denn nicht auch einen Dobson mit zwei Motoren (einer für die horizontale Achse, einer für die vertikale) "tunen", für die Nachführung?

Doch gibt es, die EQ- (oder Äquatorial-) Plattform. Einfach mal danach googeln. Als Kaufteil aber glaube ich nicht ganz billig.

Ich hab mal ein bisschen bei Google gesucht, und ich denke, dass ich mir, wenn mich das manuelle Nachführen stört eine solche Plattform bauen würde.

In einem Baubericht bleibt Jupiter immerhin 30 Minuten im Gesichtsfeld, dass müsste für meine Zwecke mit Sicherheit reichen. Ich were mich morgen (bzw. heute) mal auf der Suche nach geeigneten (Dobson-)Teleskopen machen...


Schöne Grüße,
Christian

edit: Bei den zwei Teleskopen die ich bis jetzt hatte war das Wackeln wirklich problematisch, sogar beim Fokussieren verschwanden die Objekte aus dem Gesichtsfeld, weil die Montierung so wacklig war - bei einem Dobson sollte das aber wohl kein Problem darstellen, da es ja keine richtige Montierung, sondern nur die Box gibt, die bei den meisten Dobsons einen stabilen Eindruck macht ?!
 
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Sorry,

aber man kann nicht die EQ5 mit einer wackeligen Kaufhausteleskopmonti vergleichen. Die EQ5 lässt sich feststellen und dann führt man mit der Feinbewegung nach. Da verrückt nix beim fokussieren! Das passiert dir eher beim Dobson. Das einzige "Problem" ist vielleicht, kurzes Nachschwingen, wenn Du das Teleskop berührt hast oder bei stärkeren Wind. Klar muss man da aufpassen das man nicht im dunkeln über die Stativbeine fliegt ;-).
Du willst einen Dobson und überlegst aber schon wie Du ihn nachführen kannst. Sogar mit Motor!
Warum baust Du Dir nicht lieber ein Stabiles Pyramidenstativ? Das verringert die Schwingungen deutlich! Oder Du betonierst Dir eine massive Säule in den Vorgarten o.ä. .
Selbst wenn es Dir gelingt, Deine Dobson-Nachführung zu bauen, wirst Du damit aber schwerlich Fotografieren können ( außer vielleicht Sonn und Mond ). Spätestens wenn der nächste hellere Komet am Himmel erscheint, ärgerst Du dich über die selbstbeschränkung.
Man braucht keine 450Euro-Montierung, um (wenn auch bescheidene) Himmelsaufnahmen zu machen. Und noch was. Wenn Du einen Dobson später mal auf eine Montierung schnallen willst, muss der Tubus auch dafür ausgelegt sein. Da ist sicher nicht jeder geeignet und mit 450 Euro ist es dann sicher auch nicht getan.
( Eine Nachrüstmöglichkeit für fotografische Zwecke, hast Du ja in Deinem ersten Beitrag erwähnt)
Ich will hier niemanden überreden, irgendetwas von irgendjemanden zu kaufen!
Es gibt genug Händler die ihre Teleskope im Internet anbieten. Du hast immerhin einen Monat Zeit die Qualität und die Möglichkeiten eines Teleskops zu testen! Sagt es Dir nicht zu? Schick es zurück!
Noch besser ist es, wenn Du einen "Sternengucker"-Verein in Deiner Nähe hast um mal verschiedene Teleskoptypen kennenzulernen.

VG,
Micha
 
Hallo Cepheid,

ich würde das mit der Montierung mal ganz weglassen.
Wie Du selbst schon erkannt hast, sind Planeten derzeit nicht das Ideal. Um sie wieder richtig sehen zu können, so, daß sie "Spaß" machen, vergehen noch 6-8 Jahre.
Und dann kann man immernoch über eine EQ-Plattform nachdenken. Bis dahin wird es sie auch schon serienmäßig geben, so denke ich. Die Zeit bleibt ja nicht stehen.
Für Planeten ist eine Nachführung schon gut, für alles andere braucht man sie nicht unbedingt.

Blieben also noch die 3 Kandidaten in 8" übrig, der Skywatcher (China) oder GSO und Galaxy (beide Taiwan).
Alle 3 gibt es in Ausführungen zwischen 200 und 400 Euro, je nach Anspruch. Bei allen 3 kommt auf jeden Fall noch hinzu: Das Teflon-Tuning-Kit, das (bei uns) € 25 kostet. Damit schubst man den Dob wesentlich geführvoller und das geht auch bei hohen Vergrößerungen.

Zu den Geräten selbst werde ich in den Foren natürlich nichts sagen, das wäre dann wieder Werbung.

Über die Anfangs-Okulare müsste man sich noch Gedanken machen, doch auch das ist mir über die Foren leider nicht gestattet, das dürfen nur Nichthändler und da wirst Du eine Menge Namen und Firmen hören....

Gruß und CS
Winfried
 
Hallo Christian,

für die Stabilität der parallaktischen Montierungen gibt es eine schöne Übersicht bei den Deepsky-Brothers (Einsteiger->Kombination Fernrohr-Montierung)

Ansonsten nach wie vor der Rat: Ausprobieren VOR dem Kauf.

Grüße und CS
Volker
 
Hallo Micha,

Deine Begeisterung in allen Ehren, aber einige Aussagen muß man glaube ich schon etwas differenzierter darstellen.

1) Nur weil Du mit Deiner eq2 zufrieden bist heisst das noch lange nicht ,das jemand anders mit anderem Equipment zufrieden sein wird

2) Der 200/1000 auf einer eq5 ist relativ schwach montiert. Gerade bei Planetenbeobachtung muss man mit Wackeln beim Fokussieren rechnen. Das zeigen viele Erfahrungsberichte.

3) Das bei einem Dobson ein Wackeln beim Fokussieren auftritt trifft in der Regel nicht zu. In vielen Fällen kann man die Rockerbox dann auch noch nachstellen/tunen. Das geht bei zu schwachen parallaktischen Montierungen prinzipiell nicht.

4) Jeden Tubus kann man auf eine Montierung schnallen. Die Frage ist wie teuer die Rohrschellen werden und wie stark die Montierung sein muss.

CS

Klaus
 
Hallo Volker,

Ich persönlich mag es beispielsweise nicht, wenn mein Objekt dauernd durchs Blickfeld wandert.

Ich finde man sollte ergänzen, dass das nur mit ner motorischen Nachführung wirklich bequem geht, die noch mal mindesten nen 100er verschlingt. Bei dem knappen Budget ist das vermutlich ein wichtiger Punkt.

CS

Klaus
 
Hi Micha,

das ist ein wenig falsch gedacht. Der Tubus der als Dobs montiert erworben wird ist in den meisten Fällen identisch mit jenen die als paralaktische Version angeboten werden. Also kein Unterschied vom Tubus her vorhanden.

Das ein Dobs beim Fokusieren wackelt ist fast unwahrscheinlich und das Nachführen geht wunderbar glatt, besonders wenn das Teil mit Teflon/Ebony ausgestattet ist.

Auch wenn du von deiner EQ überzeugt bist, vielleicht auch weil nichts anderes vorhanden oder bezahlbar- die ganze EQ Reihe ist halt billigste Chinafertigung mit erheblichen Unterschieden in der Qualität und fast immer mit Nacharbeiten verbunden wenn sie halbwegs gut laufen sollen.

Die von dir erwähnten bescheidenen Himmelsaufnahmen die mit deiner EQ machbar sind werden wohl mit einer EQ Plattform und dem Dobs darauf eher besser aussehen.

Dein einzig guter Tip- Sternfreunde in der Nähe suchen und sich mit diesen unterhalten und deren Ausrüstung ansehen und testen.

Gruß
Stefan
 
Hallo Christian,

zu Deiner Frage:

"Könnte man denn nicht auch einen Dobson mit zwei Motoren (einer für die horizontale Achse, einer für die vertikale) "tunen", für die Nachführung?"

Klar kann man, sogar mit Go-TO, da ist aber basteln angesagt:

http://www.ernst-von-voigt.de/articles/suw-07-2003.html

Langzeit-Belichtungsphotos funktionieren aber mit diesem Konzept nicht, da sich das Bildfeld dreht.

Ich bin fast fertig mit einem Eigenbau für einen 14" Alu-Dob, der auch mit dem Skysensor angesteuert wird.
Allerdings mit anderem Antriebskonzept.
Die Idee habe ich von obengenanntem Artikel in der "Sterne und Weltraum".

Ein weiteres Problem könnte die Steuerung sein. Meines Wissens nach kann nur der "Skysensor" außer parallaktischen Montierungen auch azimutale Montierungen ansteuern. Das weis ich aber nicht wirklich. Der Skys. wird aber nicht mehr hergestellt...

Die Idee ist nicht unbedingt Anfänger-geeignet, es sei denn Du bist "fundierter Bastler" mit entsprechendem Maschinenpark.

Nur so zur Info.
Liebe Grüße
Uli
 
Hallo noch mal,

Eure Begeisterung für den Dobson in allen Ehren aber ich muss da noch etwas richtig stellen.

1. Ich besitze keine EQ2! Ich hatte mal eine ausprobiert (aber selbst damit, traue ich mir zu, schöne Übersichtsaufnahmen oder z.B. Aufnahmen von hellen Kometen zu machen und über mehrer Minuten nachzuführen).
2. Ich habe nie behauptet, das der Dobson beim Fokussieren wackelt! Hier ging es um das versehentliche Verstellen beim Fokussieren. Wenn der Dobson schön leichtgängig ist, passiert so etwas wohl nicht? Kann man den auch "klemmen"?
3. Wo werden die Dobson gefertigt? Alle Made in Germany?
4. Ich habe nie behauptet das man einen Dobson nicht auf eine Montierung bringen kann. Wollt Ihr bestreiten das es bei den Tuben Qualitätsunterschiede gibt? Abgesehen von den verschiedenen Tubusarten. Da werden dann auch die Folgekosten astronomisch.
5. Vielleicht habe ich mich falsch ausgedrückt. Ich meinte nicht die Fotografie durch den Newton sondern mit ihm als Leitrohr. Bei entsprechend kleiner Brennweite des Kameraobjektives, ist des mit der Nachführung kein Problem.
Ich habe früher, mit weit primitiverer Ausstattung, wunderschöne Fotos vom Hale Bop geschossen.
Natürlich ist die Ausschussrate hoch! Und eine Freude ist es auch nicht, 10 bis 20 Minuten auf den Knien zu rutschen und manuell nachzuführen. dafür ist es eine um so größere Freude, wenn das Bild gelungen ist.
Heute muss alles auf dem silbernen Tablett serviert werden! Alles kaufen, je teurer um so besser! Vielleicht kann man Astrobegeisterung auch ersticken wenn man Behauptungen in die Welt setzt: Unter so und soviel Euro oder mehr, wird das nix!
Und da habe ich hier im Forum schon wirklich astronomische Summen entdeckt.
Ich habe absolut nichts gegen einen Dobson. Bei rein visuellen Beobachtungen und vor allen Deep Sky, ist er ungeschlagener Preis-Leistungssieger!

VG,
Micha
 
Hallo zusammen,

kriegt Euch mal wieder ein, ihr driftet vom Thema ab.
Christian hat geschrieben das er KEINE Fotointeressen hat, also brauchen wir uns wohl hier nicht über die Fototauglichkeit verschiedener Konzepte zu streiten.

Allerdings möchte ich auch vor einer Basteleuphorie warnen. Das hört sich meist einfacher und billiger an, als es nachher ist. Schau lieber als Start nach einem brauchbaren und einsatzbereiten Gerät.

@Micha: Ja, auch ich habe damals sehr viel primitiver angefangen. Mein erstes Astrofoto von der Venus habe ich mit einer Agfa Ritsch-Ratsch-Klick Kamera gemacht. Aber die Zeiten ändern sich und den Anfängern heute stehen Möglichkeiten offen, von denen ich damals (Mitte der 80er) nicht mal geträumt habe.

CS
Volker
 
Hallo Volker,

klar hast Du Recht, es entwickelt sich alles weiter. Aber, er hat die Fotografie nicht ausgeschlossen (erster Beitrag), nur verschoben. Viele Einsteiger haben nicht das Geld für eine Komplettausstattung auf höchstem Niveau. Ich wollte ja auch nur Denkanstöße geben. Als Argument für seine Entscheidung für den Dobson war letztendlich, die negativen Erfahrungen mit seinen Vorgänger- "Geräten" a la Tchibo. Das kann man doch nicht so stehen lassen?
Und, wenn man sich meinen zweiten Beitrag genauer durchliest, wird man feststellen das da viel hineininterpretiert wurde was gar nicht gemeint war, mal ganz zu schweigen von dem sehr überheblich klingenden Einwurf vom (sinngemäß) nichts haben oder nichts leisten können.
Ich bin der Meinung: Will er definitiv nur visuell beobachten ist ein Dobson erste Wahl!
Will er es nicht, oder er kann es für die nahe Zukunft nicht ausschließen, zeigt ihn doch auch mal andere, vielleicht auch nicht ganz so perfekte Alternativen.

VG,
Micha
 
Hallo Christian,

ich würde auch zum Dobson fürs visuelle Beobachten tendieren. Gerade in dunkler Umgebung zeigt ein 8"f6 schon recht viel und du hast den Vorteil das die Ansprüche an die Okulare noch nicht so hoch sind wie z.B. beim 10"f5. Neu kostet ein 8"f6 unter 300 Euro, gebraucht ist er für um die 200 Euro oder weniger zu kriegen, bleibt also noch genug Geld für ein paar brauchbare Okulare übrig. Damit hättest du einen recht guten visuellen Einstieg der ins vorgegebene Budget passt.
Für den Anfang reicht ein brauchbares Übersichtsokular und eins für höhere Vergrößerungen, vielleicht noch ein oder zwei (oder ein Zoom) um die Lücke dazwischen zu schließen. Mehr kommt im Laufe der Zeit wie von alleine :pfeif: ...

Wenn du hier in den Foren zum Thema Fotografie schaust wirst du sehen daß schon mit relativ kleinen Öffnungen recht viel zu machen ist, ich bin auf jeden fall immer wieder überrascht was einige da "knipsen" :/ ...
Bei kleinerer Öffnung ist auch eine paralaktische Montierung bezahlbar, du könntest dann ein nur zum Fotografieren ausgelegtes Equipment nach und nach dazukaufen ohne daß Dich die Kosten schocken. Lohnend ist immer der Blick ins Biete-Board, wenn Du weißt was Du brauchst kannst Du da recht günstig fündig werden...
Auf diese Weise bräuchtest Du nicht von Anfang an Kompromisse einzugehen und hättest irgendwann zwei Spezialisten die für ihren jeweiligen Zweck - beobachten oder Fotografie - gut geeignet sind.
Das wäre meiner Meinung nach der einfachste Weg und besser als ein von Anfang an zwar paralaktisch montiertes Teleskop aber mit kleinerer Öffnung.

Viel Spaß unter dunklem Himmel Felix
 
Hallo Micha,

eigentlich geht es mir um das Gleiche wie Dir. Ich wollte zu Anfang bloß nicht schon wieder alle Möglichkeiten durchkauen, die wir übertrieben gesagt, dreimal die Woche hier durcharbeiten. Speziell, da Christian hier ja schon mitgelesen hat und die Alternativen vermutlich kennt.

Was mich halt stört sind Beiträge wie zu Anfang von Norman a la "Da kommt NUR ein 8" Dobson in Frage".

Jedes System hat Vor- und Nachteile, die es abzuwägen gilt und in meinen Augen gibt es Alternativen, mit denen man auch sehr gut anfangen kann. Nur die von Dir genannte fand ich halt nicht so toll aus besagten Gründen (wobei ich Dir recht gebe, eine Kaufhausmonti kann man nicht mit einer EQ-5 vergleichen).

Habe übrigens heute bei Wolfi geschaut, da gibt den 200/1000 auf HEQ-5 150 Euronen billiger als bei Lajos, da war der Unterschied nur noch 300 Euro :) . Und wenn man noch den Nachführmotor mit 100 Euro hinzurechnet, den man bei HEQ schon dabei hat, dann ist der Unterschied nur noch 200 Euro.
(@Klaus: Den Nachführmotor habe ich nicht extra erwähnt, weil dass so ein typisches Geburtstags-Nachrüst Teil ist, wie Christian schon angedeutet hat).

Ich halte übrigens nichts davon, gleich das Fernrohr fürs Leben zu suchen. Dazu wechseln die Lebens- und Hobbyprioritäten zu häufig. Deshalb würde ich das Thema Fotografie erstmal völlig ausklammern (auch wenn Christian es nicht ausgeschlossen hat).

Nur um keine Gerüchte aufkommen zu lassen. Ich habe nichts gegen den 8" Dobson, halte ihn aber nicht für das Allheilmittel. ;)

In diesem Sinne CS
Volker
 
Naja war mein Fehler.
Ich springe aber auch auf alles an ;-)

150 Euro billiger wie bei Lajos?
Sorry Lajos, da komme ich ja in Versuchung fremd zu gehen :-)
O, oh, ich schweife schon wieder vom Thema ab.

VG,
Micha

Ps.: Wer ist "Wolfi"? Wo finde ich das Angebot?
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Nicht dass ihr meint ich hätte das Interesse an Astronomie verloren:

Ich schaue mich gerade auf dem Gebrauchtmarkt nach einem 8" Dobson um..

Mfg und cs,

christian
 
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