MacBino
Aktives Mitglied
Hallo Astro-Optik-Markt-Kenner,
Eure Meinung zum möglichst guten transportablen visuellen Planeten-Teleskopen würde mich interessieren.
Tun wir mal so, als ob Geld keine Rolle spielt!
Naja fast keine, denn eine Einzelanfertigung möchte ich mal ausschließen.
Es sollte sich um ein Serien-Produkt handeln, das man spätestens nach 3 Monaten persöhnlich am Himmel begutachten und dann sofort eingepackt auch mitnehmen kann.
Ich will hier auch keinen Glaubenskrieg "Spiegel gegen Linse" oder "Apo gegen den Rest der Welt" anzetteln!!!
Dazu will ich die verwendeten Begriffe genauer beschreiben.
Unter "transportabel" verstehe ich, dass das Fernrohr inkl. Transportbehälter quer in einem Standard-PKW auf dem Rücksitz (wegen der besten Federung) transportiert werden kann und auch gewichtsmäßig für normale Menschen handhabbar ist.
Zahlenmäßig sehe ich die Transportlänge inkl. Behälter auf etwa 130 cm bis 135 cm begrenzt.
In Umzugskreisen gelten ca. 20 kg als händelbar, auch wenn mancher Boddybuilder auch über ein 20" RCX gewichtsmäßig lachen sollten und in einem LKW geht das Gerät naturlich auch locker rein.
Damit denke ich ist transportabel auch für die notwendige Montierung genauer dessen schwerstes Einzelteil) klar.
Unter möglichst guten visuellen Planeten-Teleskopen verstehe ich Geräte, die für die sinnvollen Wellenlängen des Auges mit entsprechender Wichtung der Augenenpfindlichkeit (siehe z.B.
http://de.wikipedia.org/wiki/Bild:Vlambdaps.png) gerechnet sind und wo auch ein entsprechender Nachweis vom Hersteller verfügbar ist.
PTV, RMS und Strehlwerte sollten mindestens so hoch sein, dass in Deutschland
ein sehr erfahrener Beobachter am Planeten keinen Fehler mehr sehen kann
unabhängig von der Serienstreuung der Produktion.
Auch die Bino-Nutzung ist vorgesehen ohne Brennweitenverkürzung, was die Länge
von vorherein erfreulich reduzieren könnte.
Ob zenitnah oder horizontnah, ein angenehmer Einblick sollte stets möglich sein,
ohne an der Rohrhalterung zu drehen und ohne großes wackeln des Stativs oder verändern der Ausrichtung.
Ein Lüfter wäre wünschenswert, denn wenn knapp 20 kg auskühlen sollen,
kann das ziemlich lange dauern und bei stark fallenden Nachttemperaturen hört das Tubusseeing
vielleicht überhaupt nicht auf.
Ob man dann das Geld überhaupt hat oder aber der Unterschied zum Ist-Zustand
so groß ist, dass man es dafür verwenden würde, ist eine andere Frage,
die zunächst hier keine Rolle spielen sollte.
Was könnte das für ein Teleskope sein?
Ich habe kein einziges Teleskope gefunden, was meiner Beschreibung entspricht.
Eure sachliche Meinung dazu würde mich interessieren.
Es geht hier nur um einen Teleskope-Traum ,um sich klar zu machen,
was man eigentlich will und wie man sich ausrüstungsmäßig entwickeln möchte.
Also noch einmal, möglichst Fakten, Zahlen und Links und keinen Krieg.
Natürlich kenne ich die meisten Seiten der größeren Händler,
aber oft ist das Fernrohr zu lang, zu schwer, kaum mit richtigen Hersteller-Fakten
oder die Öffnung viel zu klein.
Denn 6 Zoll oder mehr sollten es schon sein, damit man möglichst alles sieht, was man
aus Deutschland am Planeten auch sehen kann, auch beim besten Seeing.
Viele Grüße aus Berlin
Peter
Eure Meinung zum möglichst guten transportablen visuellen Planeten-Teleskopen würde mich interessieren.
Tun wir mal so, als ob Geld keine Rolle spielt!
Naja fast keine, denn eine Einzelanfertigung möchte ich mal ausschließen.
Es sollte sich um ein Serien-Produkt handeln, das man spätestens nach 3 Monaten persöhnlich am Himmel begutachten und dann sofort eingepackt auch mitnehmen kann.
Ich will hier auch keinen Glaubenskrieg "Spiegel gegen Linse" oder "Apo gegen den Rest der Welt" anzetteln!!!
Dazu will ich die verwendeten Begriffe genauer beschreiben.
Unter "transportabel" verstehe ich, dass das Fernrohr inkl. Transportbehälter quer in einem Standard-PKW auf dem Rücksitz (wegen der besten Federung) transportiert werden kann und auch gewichtsmäßig für normale Menschen handhabbar ist.
Zahlenmäßig sehe ich die Transportlänge inkl. Behälter auf etwa 130 cm bis 135 cm begrenzt.
In Umzugskreisen gelten ca. 20 kg als händelbar, auch wenn mancher Boddybuilder auch über ein 20" RCX gewichtsmäßig lachen sollten und in einem LKW geht das Gerät naturlich auch locker rein.
Damit denke ich ist transportabel auch für die notwendige Montierung genauer dessen schwerstes Einzelteil) klar.
Unter möglichst guten visuellen Planeten-Teleskopen verstehe ich Geräte, die für die sinnvollen Wellenlängen des Auges mit entsprechender Wichtung der Augenenpfindlichkeit (siehe z.B.
http://de.wikipedia.org/wiki/Bild:Vlambdaps.png) gerechnet sind und wo auch ein entsprechender Nachweis vom Hersteller verfügbar ist.
PTV, RMS und Strehlwerte sollten mindestens so hoch sein, dass in Deutschland
ein sehr erfahrener Beobachter am Planeten keinen Fehler mehr sehen kann
unabhängig von der Serienstreuung der Produktion.
Auch die Bino-Nutzung ist vorgesehen ohne Brennweitenverkürzung, was die Länge
von vorherein erfreulich reduzieren könnte.
Ob zenitnah oder horizontnah, ein angenehmer Einblick sollte stets möglich sein,
ohne an der Rohrhalterung zu drehen und ohne großes wackeln des Stativs oder verändern der Ausrichtung.
Ein Lüfter wäre wünschenswert, denn wenn knapp 20 kg auskühlen sollen,
kann das ziemlich lange dauern und bei stark fallenden Nachttemperaturen hört das Tubusseeing
vielleicht überhaupt nicht auf.
Ob man dann das Geld überhaupt hat oder aber der Unterschied zum Ist-Zustand
so groß ist, dass man es dafür verwenden würde, ist eine andere Frage,
die zunächst hier keine Rolle spielen sollte.
Was könnte das für ein Teleskope sein?
Ich habe kein einziges Teleskope gefunden, was meiner Beschreibung entspricht.
Eure sachliche Meinung dazu würde mich interessieren.
Es geht hier nur um einen Teleskope-Traum ,um sich klar zu machen,
was man eigentlich will und wie man sich ausrüstungsmäßig entwickeln möchte.
Also noch einmal, möglichst Fakten, Zahlen und Links und keinen Krieg.
Natürlich kenne ich die meisten Seiten der größeren Händler,
aber oft ist das Fernrohr zu lang, zu schwer, kaum mit richtigen Hersteller-Fakten
oder die Öffnung viel zu klein.
Denn 6 Zoll oder mehr sollten es schon sein, damit man möglichst alles sieht, was man
aus Deutschland am Planeten auch sehen kann, auch beim besten Seeing.
Viele Grüße aus Berlin
Peter