blue_scape
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Hallo,
wie gut, dass mein freier Tag mit Hoch Isabella und einer wolkenlosen Neumondphase zusammenfällt. So entschied ich mich, nachdem ich von einem Konzert wieder zu Hause war (auf der Hinfahrt konnten wir sogar die ISS durch's Schiebedach verfolgen, bis sie als rötlicher Punkt verschwand), noch den Dobson an die frische Luft zu setzen. Auf meiner Beobachtungsliste stand nur die Supernova 2011aa. Sie wurde am 13. Februar von einer MASTER-Teleskopstation irgendwo an der russisch-chinesischen Grenze entdeckt, tags darauf las ich die Entdeckungsmeldung über eine 13,9mag helle Supernova im Sternbild Giraffe. In dieser heißt es "we cannot choice host galaxy between PGC 21381 and PGC 21386", denn die Sternexplosion ereignete sich in dem Materieschweif, der beide Welteninseln verbindet. Allerdings gelang die eigentliche Entdeckung bereits am 06. Februar.
Ausgehend des Polarsterns war das Zielgebiet gut zu finden, auch unter meinem Dorfhimmel. Die Identifizierung des richtigen Lichtpunkts war da schon schwieriger, doch nach etwas Aufsuchzeit sah ich an der richtigen Position doch was aufblitzen. Im 15mm war nichts sichtbar, aber im 9mm-Okular konnte sie schwer aber sicher gesehen werden: Supernova 2011aa: eine explodierender Weißer Zwerg in 170 Millionen Lichtjahren Entfernung. Die Helligkeit muss bereits auf 14,5mag gefallen sein, was etwa auch der Grenzgröße für den 12-Zöller in meinem Garten entspricht.
Um 3:00 MEZ hab ich dann noch kurz zu Saturn rüberschwenkt. Ich war mir nicht ganz sicher, ob das Sturmsystem überhaupt sichtbar sein sollte, aber unter (nördlich) des dunklen Hauptbandes war ein heller Streifen sichtbar. Aufgrund des mittelmäßigen Seeings war es nur angedeutet zu sehen, ich denke aber schon, dass es der seit Monaten aktive Sturm war.
5 Minuten später wurde der Tubus zugedeckelt und es ging zurück ins Warme. Mal sehen, was die kommende Nacht bringen wird.
wie gut, dass mein freier Tag mit Hoch Isabella und einer wolkenlosen Neumondphase zusammenfällt. So entschied ich mich, nachdem ich von einem Konzert wieder zu Hause war (auf der Hinfahrt konnten wir sogar die ISS durch's Schiebedach verfolgen, bis sie als rötlicher Punkt verschwand), noch den Dobson an die frische Luft zu setzen. Auf meiner Beobachtungsliste stand nur die Supernova 2011aa. Sie wurde am 13. Februar von einer MASTER-Teleskopstation irgendwo an der russisch-chinesischen Grenze entdeckt, tags darauf las ich die Entdeckungsmeldung über eine 13,9mag helle Supernova im Sternbild Giraffe. In dieser heißt es "we cannot choice host galaxy between PGC 21381 and PGC 21386", denn die Sternexplosion ereignete sich in dem Materieschweif, der beide Welteninseln verbindet. Allerdings gelang die eigentliche Entdeckung bereits am 06. Februar.
Ausgehend des Polarsterns war das Zielgebiet gut zu finden, auch unter meinem Dorfhimmel. Die Identifizierung des richtigen Lichtpunkts war da schon schwieriger, doch nach etwas Aufsuchzeit sah ich an der richtigen Position doch was aufblitzen. Im 15mm war nichts sichtbar, aber im 9mm-Okular konnte sie schwer aber sicher gesehen werden: Supernova 2011aa: eine explodierender Weißer Zwerg in 170 Millionen Lichtjahren Entfernung. Die Helligkeit muss bereits auf 14,5mag gefallen sein, was etwa auch der Grenzgröße für den 12-Zöller in meinem Garten entspricht.
Um 3:00 MEZ hab ich dann noch kurz zu Saturn rüberschwenkt. Ich war mir nicht ganz sicher, ob das Sturmsystem überhaupt sichtbar sein sollte, aber unter (nördlich) des dunklen Hauptbandes war ein heller Streifen sichtbar. Aufgrund des mittelmäßigen Seeings war es nur angedeutet zu sehen, ich denke aber schon, dass es der seit Monaten aktive Sturm war.
5 Minuten später wurde der Tubus zugedeckelt und es ging zurück ins Warme. Mal sehen, was die kommende Nacht bringen wird.