Swarovsky Habicht 10x40 ausprobiert

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Trekky4all

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Hy Guys
Habe am Wochenende durch ein Swarovsky Habicht 10x40 gesehen.
Es ist schon ein sehr altes Glas. Eine bläuliche Vergütung ist vorne zu sehen. Die Okularlinsen sind sehr groß!! und auch vergütet.
Da fing ich gleich mal vergleichen an.... (ich habe ein 10x50 von Luger mit gelber Vergütung (dadurch Blaustich, ich wollte es so)) .....schon beim ersten Blick fällt einen diese Brilliante Optik auf. Alle Tests besteht es sehr gut nur das mit der Randschärfe ist ein bisschen unter meinen Erwartungen geblieben. Es ist zwar schon um vieles besser als meines aber eben nicht perfekt. Ganz am Rand ist es fast gleich stark wie bei meinem.

Das mit der Randschäfe ist zwar ein schönes Testkriterium aber beim verwenden des Glases viel mir der effekt noch nie negativ auf. Man kann sich doch unmöglich auf das ganze Bild konzentrieren....

Was haltet ihr davon?

Griass eich
 
> schon beim ersten Blick fällt einen diese Brilliante Optik auf

Den gleichen Eindruck hatte ich, als ich vor einigen Wochen ein ca. 30 Jahre altes Zeiss Dialyt 10x40 in die Finger bekam. Nun liegt es bei mir zu Hause ... <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" /> Es ist nicht unbedingt eine Frage des Alters. Die optische Qualität manch eines alten Zeiss, Leitz oder Swarovski Glases braucht sich auch heute nicht zu verstecken. Mal abgesehen von der Vergütung (welche dem Stand bei Zeiss von vor 30 Jahren entspricht), hat das alte Dialyt eine wirklich erstklassige Schärfe - und eben ein brillantes Bild. Zudem hat man bei Zeiss schon vor 30 Jahren Weitwinkelokulare mit komfortablem Einblick (für Brillenträger tauglich) gebaut. Bei dem alten Swarovski wird es ähnlich sein. Hat man seinerzeit bei Swarovski Wert auf eine erstklassige Optik gelegt, so sieht man das auch heute noch.

> Das mit der Randschäfe ist zwar ein schönes Testkriterium aber beim verwenden des Glases viel mir der effekt noch nie negativ auf. Man kann sich doch unmöglich auf das ganze Bild konzentrieren.

Sehe ich ganz genau so. Die Schärfe sollte in dem Teil des Sehfeldes, welchen man ohne Augenbewegung bewußt wahrnehmen kann, ohne Tadel sein. Das betrifft die zentralen 30 bis 40 Grad (scheinbares Sehfeld). Vergleicht man diesbezüglich verschiedene Ferngläser untereinander, dann ist dies für manch zeitgenössisches Fernglas das Aus. Ein altes Zeiss oder Leitz hat damit keine Probleme. Wenn die Mittenschärfe ok ist, dann kann man auch die Randschärfe als Kriterium heranziehen. Wenn man ein 10x50 oder ein noch größeres Modell auf einem Stativ nutzt, dann ist die Randschärfe schon eher von Interesse. Bei der Freihandnutzung richtet man das Glas automatisch auf das beobachtete Objekt aus und schaut in der Bildmitte. Auf einem Stativ montiert wandert der Blick auch mal durch das Sehfeld und hier ist eine sehr gute Randschärfe von Vorteil. Wenn ich mein 12x50 Nikon auf einem Stativ einsetze, dann kann ich die sehr gute Schärfe über das volle Sehfeld auch ausnutzen, ohne das Glas alle paar Minuten nachstellen zu müssen. Insofern ist die Randschärfe nicht das wichtigste aber auch kein unwichtiges Kriterium.

Frank.
 
An eine Stativbeobachtung habe ich eigentlich noch nicht gedacht....
Es ist natürlich einleuchtend dass hier die Randschärfe eine Rolle spielt.

Das damals gut Qualität auch heute noch gute Qualität ist, ist auch meine Ansicht.
Es ist ja gleich mit Fotoapparaten oder zb. Verstärkern (auch ein "Hobby").
Die wurden früher mit bester Qualität gefertigt und brauchen sich vor heutigen neuen
Geräten sich nicht verstecken! Oft ist sogar das Gegenteil der Fall!!
Was sich änderte ist der Herstellpreis für weniger qualitative Produkte: Relativ gute Qualität für wenig Geld.

NaJa so könnte man weiterquatschen......

Guten Rutsch !!!(falls jemand das heute noch liest)
 
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