Switch von 10“ Dobson (EQ-Plattform)

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rapture91

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Hallo zusammen,

ich hab‘ vor ca. 1,5 Jahren mit EAA angefangen und dafür einen 10“ f/5 GSO Dobson auf Dieter Martini EQ-Plattform genutzt. Mit dem Equipment sind Subs von maximal 6 oder 8 s ohne star trailing möglich.
Vor ein paar Monaten hab‘ ich mir dann als komplementäres Setup den Askar FMA180Pro auf AZ-GTi im EQ-Modus geholt.
Ich dachte immer, dass GoTo nicht zwingend nötig ist und das manuelle Auffinden von Objekten war mit dem Dobson auch nie ein Problem.

Allerdings sehe ich nun mit der AZ-GTi, wie viel einfacher Astrofotografie (ich gehe aktuell eher weg von EAA, da die Zeit am Teleskop mit meinen zwei Kids eher limitiert ist) sein kann und habe daher entschlossen, mich vom Dobson zu trennen.

Die Frage wäre also, welche Richtung ihr mir empfehlen würdet.

Die Anforderungen wären die folgenden:

- visuelles Beobachten sollte nach wie vor möglich sein —> hier wäre Alt/az klar im Vorteil, aufgrund der ungeschickten Okularpositionen bei einer klassischen GEM
- nicht zu teuer —> damit sind AM5 oder HAE29 und dergleichen eigentlich raus
- ich würde nur ein minimales Öffnungsdowngrade eingehen wollen —> 8“ sollten es schon sein

Überlegungen:
- 10“ oder 12“ GoTo Dobson —> Nachteil wären wiederum kurze Belichtungen von maximal 8 sec, außerdem Bildfelddrehung, da alt/az; der Kollege Steven Miller aus dem amerikanischen CloudyNights Forum ist damit jedoch sehr erfolgreich unterwegs:

- 8“ Newton (z.B. Skywatcher 200 PDS) auf HEQ5 (Nachteil: visuell schwierig) oder AZ-EQ5 (Teleskop zu schwer/zu großer Hebel?) bzw. AZ-EQ6 (Gesamtgewicht der Montierung schreckt mich eher ab)

- 10“ Newton auf Montierung xy? Ich denke, das ist eher utopisch …

Ihr seht schon, das Thema ist etwas komplex :D

Trotzdem danke für Euer Feedback!

CS
Johannes
 
Hallo Johannes,

- 8“ Newton (z.B. Skywatcher 200 PDS) auf HEQ5 (Nachteil: visuell schwierig) oder AZ-EQ5 (Teleskop zu schwer/zu großer Hebel?
ich verwende auf einer AZ-EQ5 wahlweise einen Skywatcher 200PDS bzw. Skywatcher Quattro 150P und bin damit sehr zufrieden. Alerdings keine Kilo-schwere gekühlte Kamera, sondern nur ungekühlt. Dafür aber einen Falcon Rotator.

AZ-EQ6 (Gesamtgewicht der Montierung schreckt mich eher ab)
Habe ich mir auch mal angeschaut. Die Montierung ist mir definitiv zu schwer und zu mächtig. Ich baue jede Nacht auf und ab. Da ist eine AZ-EQ5 das "letzte" was ich noch schleppen will. Testweise habe ich mal meinen 10" Galaxy Newton auf die AZ-EQ5 aufgesattelt. :sick: Geht gar nicht! Ab da hatte ich beschlossen, mein Galaxy auf der Astrothingy EQ-Plattform bleibt mein rein visuelles Instrument!


- ich würde nur ein minimales Öffnungsdowngrade eingehen wollen —> 8“ sollten es schon sein ....
Eindeutig, Du bist vom Brennweiten-Fieber befallen!

8" | 10" | 12" und größer alles schön und gut, wenn man nur Mond, Planeten und Galaxien machen will. Nebel gehen damit fast nie, viele Nebel sind viel zu groß für lange Brennweiten, außer man macht dann Mosaike. Schau mal in die von Dir zitierte Astobin Gallerie. Ich mag für Nebel und andere große Objekte sehr meinen 6" Quattro der mir Reducer auf knapp 500 mm bei f/3,4 kommt. Aber ich sehe es immer durch die EAA-Brille.

Servus - MünchenBeiNacht - Ewald
 
Hallo Johannes,


ich verwende auf einer AZ-EQ5 wahlweise einen Skywatcher 200PDS bzw. Skywatcher Quattro 150P und bin damit sehr zufrieden. Alerdings keine Kilo-schwere gekühlte Kamera, sondern nur ungekühlt. Dafür aber einen Falcon Rotator.


Habe ich mir auch mal angeschaut. Die Montierung ist mir definitiv zu schwer und zu mächtig. Ich baue jede Nacht auf und ab. Da ist eine AZ-EQ5 das "letzte" was ich noch schleppen will. Testweise habe ich mal meinen 10" Galaxy Newton auf die AZ-EQ5 aufgesattelt. :sick: Geht gar nicht! Ab da hatte ich beschlossen, mein Galaxy auf der Astrothingy EQ-Plattform bleibt mein rein visuelles Instrument!




Eindeutig, Du bist vom Brennweiten-Fieber befallen!

8" | 10" | 12" und größer alles schön und gut, wenn man nur Mond, Planeten und Galaxien machen will. Nebel gehen damit fast nie, viele Nebel sind viel zu groß für lange Brennweiten, außer man macht dann Mosaike. Schau mal in die von Dir zitierte Astobin Gallerie. Ich mag für Nebel und andere große Objekte sehr meinen 6" Quattro der mir Reducer auf knapp 500 mm bei f/3,4 kommt. Aber ich sehe es immer durch die EAA-Brille.

Servus - MünchenBeiNacht - Ewald
Hi Ewald,

danke für Deinen Input! Ich dachte mir schon, dass Du dich zu Wort melden würdest, da Du ja die AZ-EQ5 besitzt :)

Ich nutze eine ungekühlte 533er und hab‘ auch erstmal nicht vor, das zu ändern. Daher ist es schön zu hören, dass ein 8“ Newton kein Problem sein sollte.

Öffnungsfieber würde ich das nicht nennen. Aber da ich nach wie vor visuell beobachten möchte, sollten es schon 8“ sein, damit das einigermaßen Spaß macht :)

Für ausgedehnte Objekte habe ich ja den Askar mit 180 mm Brennweite am “unteren“ Ende. Der 8“ Newton würde dann mit dem Starizona Nexus 0,75x auf 750 mm Brennweite kommen. Damit wäre ich ganz gut aufgestellt :D

CS!
 
Hallo Johannes,
Aber da ich nach wie vor visuell beobachten möchte, sollten es schon 8“ sein, damit das einigermaßen Spaß macht :)
ich hab‘ vor ca. 1,5 Jahren mit EAA angefangen und dafür einen 10“ f/5 GSO Dobson auf Dieter Martini EQ-Plattform genutzt.
Hast Du den 10" Dobson nicht mehr? Das wäre schade.

Obwohl meine Frau und ich wirklich gerne per EAA aus dem eigenen Garten heraus unterwegs sind, ist für uns visuelle Astronomie unter der Milchstraße im Freien immer etwas besonders. Dafür gibt es für uns nichts Besseres als einen Dobson auf EQ-Plattform. Einziger "moderner" Navigations-Luxus ist dabei Starsense Explorer auf einem dafür speziell angeschafften Smartphone. Leider erlaubt uns freie Zeit, Wetter, Mond selten solche Ausflüge in Richtung Berge. Wir sind aber jedes Mal sehr froh dafür den roten Galaxy zu haben. Blöder Spruch, aber trifft zu: "Jedes Teleskop hat seinen Himmel!"

Servus - MünchenBeiNacht - Ewald
 
Hallo Johannes,


Hast Du den 10" Dobson nicht mehr? Das wäre schade.

Obwohl meine Frau und ich wirklich gerne per EAA aus dem eigenen Garten heraus unterwegs sind, ist für uns visuelle Astronomie unter der Milchstraße im Freien immer etwas besonders. Dafür gibt es für uns nichts Besseres als einen Dobson auf EQ-Plattform. Einziger "moderner" Navigations-Luxus ist dabei Starsense Explorer auf einem dafür speziell angeschafften Smartphone. Leider erlaubt uns freie Zeit, Wetter, Mond selten solche Ausflüge in Richtung Berge. Wir sind aber jedes Mal sehr froh dafür den roten Galaxy zu haben. Blöder Spruch, aber trifft zu: "Jedes Teleskop hat seinen Himmel!"

Servus - MünchenBeiNacht - Ewald
Doch, den 10“ Dobson habe ich aktuell noch. Allerdings will ich es mir nicht leisten, drei Setups zu haben :D

Den potentiellen 8“ Newton auf AZ-EQ5 sollte ich visuell genauso gut wie den 10“ Dobson einsetzen können, obgleich der natürlich weniger Photonen einfängt :)

Aber damit kann ich leben…
 
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